Schöne Tage
Zum Inhalt:
In „Schöne Tage“ schildert Franz Innerhofer die Kindheit und Jugend des Bauernbuben Holl in einem autoritären, gewaltgeprägten Umfeld im ländlichen Salzburg. Schonungslos und eindringlich beschreibt der Roman die systematische Demütigung des Jungen durch seine bäuerlichen Pflegeeltern und die dörfliche Umgebung. Das Buch ist eine Anklage gegen ländliche Gewaltstrukturen und entfaltet in drastischer Sprache ein beklemmendes Bild einer unterdrückenden Gesellschaft. Erzählt wird konsequent aus der personalen Perspektive Holls, wodurch die seelischen und körperlichen Verletzungen besonders eindrucksvoll vermittelt werden.


