Gail Jones: Perdita
Perdita
Gail Jones

Perdita erzählt die Geschichte der jungen Perdita Keene, die in den 1930er und 40er Jahren im abgelegenen Nordwesten Australiens aufwächst. Ihre Eltern, englische Einwanderer, sind emotional distanziert: Der Vater, ein Anthropologe, ist von kolonialen Ideologien geprägt; die Mutter flüchtet sich in Shakespeare-Zitate. Perdita findet Trost bei Mary, einem indigenen Mädchen, und Billy, einem taubstummen Jungen. Ein tragisches Ereignis – der Mord an ihrem Vater – führt zu Marys Verhaftung und Perditas Sprachverlust. Erst Jahre später beginnt Perdita, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und die Wahrheit zu rekonstruieren.

Gail Jones: Perdita. Edition Nautilus 2009. 256 Seiten.

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