Die Vertreibung aus der Hölle
Zum Inhalt:
Robert Menasse verwebt in „Die Vertreibung aus der Hölle“ mehrere Erzählstränge über Jahrhunderte hinweg: vom portugiesisch-jüdischen Philosophen und Diplomaten Baruch Spinoza über einen österreichischen Historiker der Gegenwart bis hin zu fiktiven Reflexionen über Identität, Herkunft und Erinnerung. Wien bildet das geistige und geografische Zentrum der Erzählung, in der historische Wirklichkeit, literarische Imagination und politische Reflexion ineinandergreifen. Der Roman ist ein Spiel mit Geschichte, Fiktion und Philosophie – ein anspruchsvolles Panorama europäischer Geistesgeschichte, das sich zugleich als scharfsinnige Auseinandersetzung mit jüdischer Identität und dem österreichischen Selbstverständnis lesen lässt.

