Alte Meister
Zum Inhalt:
In „Alte Meister“ führt Thomas Bernhard einen kunst- und kulturkritischen Monolog, der nahezu vollständig aus der Perspektive des 82-jährigen Musikphilosophen Reger erzählt wird. Dieser reflektiert – in den Räumen des Kunsthistorischen Museums in Wien – über Kunst, Gesellschaft, Krankheit, Tod und das Altern. Die Erzählung ist durch eine indirekt wiedergegebene Rede (über einen Ich-Erzähler) geprägt, was eine eigentümlich vermittelte Erzählperspektive schafft. Der Text oszilliert zwischen philosophischem Essay, Kunstkritik und satirischer Gesellschaftsanalyse. Eine Komödie ist das Buch aber nicht.

