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Veranstaltungen für 16. September 2025

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Hitlers queere Künstlerin

HGM Arsenal 1, Wien
Gespräch

Die Kulturpublizistin und Autorin Nina Schedlmayer diskutiert mit Sabine Jesner (HGM) über die widersprüchliche Biografie von Stephanie Hollenstein (1886–1944): Bäuerin, Soldatin im Ersten Weltkrieg, expressionistische Malerin, Feministin, offen homosexuell – und zugleich NSDAP-Mitglied und Autorin antisemitischer Schriften. Moderation: Sabine Nikolay.

Raphaela Edelbauer – Die echtere Wirklichkeit

Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
Literatur

Raphaela Edelbauer liest im Literaturhaus Wien aus Die echtere Wirklichkeit. Erzählerin Byproxy, eine querschnittsgelähmte Frau, stößt an der Universität Wien auf die Gruppe Aletheia, die sich radikal gegen Fake News und Relativismus richtet und dabei auch Gewalt einsetzt. Der Roman fragt nach den Grenzen legitimen Widerstands und danach, wie weit man gehen darf, um Wahrheit zu verteidigen. Moderiert wird der Abend von Daniela Strigl.

120 Jahre Breitenseer Lichtspiele

Breitenseer Lichtspiele Breitenseer Straße 21, Wien
Kino

Die Breitenseer Lichtspiele feiern das 120 Jahre Jubiläum und eröffnen mit neuen Stühlen die Saison (die alten sind mitsamt darunter gefundenen Schillingmünzen verschwunden). Gezeigt wird Peter Patzaks Phönix an der Ecke (1982), ebendort gedreht. Empfang 19:00, Filmstart 20:00, Moderation Martina Poel. Zusatzvorstellung am 18.9. um 20:00.

„Was ist Film – Programm 6“

Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
Kino

Es ist erstaunlich, wie weit man sich von der Realität entfernen und sich gewissensmäßig reinwaschen vermag. Im letztjährigen Dokumentarfilm "Riefenstahl" hat das die Regisseurin Leni Riefenstahl wahrlich bewiesen. Im Programm 6 der "Was ist Film"-Serie von Peter Kubelka gibt es "Triumph des Willens" zu sehen. Zitat der Regisseurin: "Triumph des Willens ist ein Dokumentarfilm von einem Parteitag, mehr nicht. Das hat nichts zu tun mit Politik. Denn ich habe aufgenommen, was sich wirklich abgespielt hat und habe es insofern überhöht, als dass ich keinen Kommentar dazu gemacht habe." (Leni Riefenstahl in einem Spiegel-Interview)