Veranstaltungen für 12. März 2026

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Laufend

State of Empathy

Theater am Werk (Petersplatz) Petersplatz 1, Wien
Theater

Wien 2066: In einem unterirdischen SiestaSpace® zum Abkühlen trifft sich eine Solargesellschaft. Das Leben verläuft langsamer, Grundbedürfnisse sind gesichert ohne Lohnarbeit, neue Berufe der Fürsorge entstanden. Claudia Seigmann & Markus Zett laden in ihrem Stück zum spielerischen Utopietraining ein: Besucher:innen erkunden gemeinsam eine solidarische Zukunft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus.

Modus Vivendi

Odeon Theater Taborstraße 10, Wien
Theater

Das Serapions Theater zeigt eine Gesellschaft im Stillstand: In einer Stadt im Umbau wiederholen Menschen vertraute Bilder und Geschichten. Zwischen Perspektivenlosigkeit und Wiederholungszwang wirkt der gesellschaftliche Untergang näher als echte Veränderung. Regie von Max Kaufmann.

Quinn Slobodian & Ben Tarnoff – Muskismus

Karl-Renner-Institut Karl-Popper-Straße 8, Wien
Literatur

Quinn Slobodian und Ben Tarnoff analysieren, wie Elon Musk vom Silicon-Valley-Nerd zur rechten Ikone wurde. Sie zeichnen nach, wie der Kult um disruptive CEOs, die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger in sozialen Medien und Videospielen sowie rassistische Memes und Verschwörungstheorien den Muskismus formten: ein frankensteinsches Monster des Kapitalismus. In englischer Sprache.

Orlando (nach V. Woolf)

Akademietheater Lisztstr. 1, Wien
Theater

Orlando, jung und attraktiv, lebt über vier Jahrhunderte und wechselt in Konstantinopel nach einer Trance das Geschlecht. Als Frau erkundet sie mit Ironie die Themen Rollenbilder, Zeitgeist und die Vielfalt widersprüchlicher Identitäten. Regie von Therese Willstedt nach ein Textfassung von Tom Silkeberg.

Nouvelle Vague (FR 2025)

Votiv Kino Währinger Str. 12, Wien
Kino

Richard Linklater erzählt die Geschichte hinter den Dreharbeiten von Jean-Luc Godards "Außer Atem". Guillaume Marbeck spielt Godard, der alle Regeln bricht, Zoey Deutch seine skeptische US-Hauptdarstellerin Jean Seberg. Linklater dreht im Stil seines Vorbilds: Schwarz-Weiß, Format 1:1,37, mit Humor und dem Esprit der frühen Sixties.