Die Lecture „Living Together: New York and Vienna“ bringt die fotografische Langzeitbeobachtung von Zara Pfeifer und die journalistische Analyse von Daniel Jonas Roche zusammen. Im Fokus: genossenschaftlicher Wohnbau in Wien und New York – am Beispiel von Herman Jessors Co-op City in der Bronx.
Die Ausstellung Changing Perspectives zeigt Arbeiten von 16 Künstler:innen, entstanden 2019–2024 im Ausland. Ihre Fotografien hinterfragen Identität, rechte Tendenzen und Stadträume. Ob Putin mit Tierkopf oder Jesusfiguren in Plastik – vertraute Perspektiven werden radikal verschoben. Die Ausstellung ist bis 3.8. zu sehen.
Die Ausstellung Suburbia im Architekturzentrum Wien beleuchtet ein Lebensideal, das von US-amerikanischen Vorstädten aus die Welt prägte. Die Ausstellung zeigt, wie Politik, Wirtschaft und Medien das Bild vom Einfamilienhaus förderten – ein Ort der Sicherheit, jedoch verbunden mit sozialer, ethnischer Segregation und ökologischen Folgen.
Marianne Strobl fotografierte um 1900 Wiens Modernisierung: mit Blitzlicht zeigte sie Baustellen, Kanäle und Betonskelette, um technische Innovationen sichtbar zu machen. Ihre Bilder dienten Bauindustrie und Stadt als Werbung – und zeigen einfallsreich inszenierte Arbeitsszenen in vielen Lebensbereichen.
Die Wiener Realisten (Eisler, Escher, Hrdlicka, Martinz, Schönwald, Schwaiger) gründeten sich 1954 und thematisierten früh den Nationalsozialismus. Ab 1960 ausgestellt, wurden sie fälschlich mit sozialistischem oder NS-Realismus verglichen, fokussierten aber soziale Realität.
An Donnerstag-Abenden im Juli und August lädt das Haus der Geschichte Österreich interessierte Menschen zu einem Besuch bei freiem Eintritt ins Museum ein.
Die Freundschaft ist ein zeitloses, existenzielles Thema, das alle Epochen und Kulturen verbindet. In der aktuellen Weltlage mit Krisen und Spaltungen ist sie besonders relevant, sodass das Dom Museum Wien seine neue Ausstellung der versöhnlichen, zwischenmenschlichen Thematik widmet.
An diesem Abend steht im FOTO ARSENAL WIEN das Format Foto Tonic auf dem Programm: Ein entspannter Abend mit Führung durch die beiden aktuellen Ausstellungen, gefolgt von einem Ausklang bei einem Getränk. Henri Cartier-Bresson gilt als Meister des entscheidenden Augenblicks: Wenn Wissen, Intuition und Technik zusammenkommen, entstehen Bilder von zeitloser Kraft. Die Retrospektive Watch! Watch! Watch! zeigt 240 Werke und beleuchtet sein Schaffen von den 1930ern bis in die 1970er-Jahre. Die zweite Ausstellung: Christine de Grancy – Über der Welt und den Zeiten.
An diesem Tag gibt es die Möglichkeit für Besitzer:innen einer Jahreskarte der Wiener Linien, die Ausstellungen im MAK bei freiem Eintritt zu besuchen. Darunter auch die noch bis 7.9. laufende Ausstellung "WATER PRESSURE. Gestaltung für die Zukunft" (Führung zu WATER PRESSURE um 16:30).
Die Ausstellung „Sleeping Leaves“ zeigt von Angela Andorrer künstlerisch bearbeitete Blätter aus dem Botanischen Garten, die in Vitrinen präsentiert werden. Im Dialog dazu erzählt Ruth Cerha im Klimamärchen „Sie ist noch nicht tot!“ von der Aktivistin Snow Witness. Begleitet von Performances, Workshops und Lesungen. Kalthaus / Zugang über Mechelgasse 2