An diesem Abend steht im FOTO ARSENAL WIEN das Format Foto Tonic auf dem Programm: Ein entspannter Abend mit Führung durch die beiden aktuellen Ausstellungen, gefolgt von einem Ausklang bei einem Getränk.Zu sehen sind zur Zeit die beiden folgenden Ausstellungen: Daido Moriyama Retrospective und Michelle Piergoelam - Across the Water. Anmeldung via Mail ist erforderlich.
Käthe Leichter (1895-1942) war eine führende Persönlichkeit der Arbeiterbewegung der Ersten Republik und Pionierin der Sozialforschung. Als Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer untersuchte sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen berufstätiger Frauen. Ihre Forderungen sind bis heute aktuell. Zu sehen bis 1.3.2026.
Marina Abramović, 1946 in Belgrad geboren, gilt als Pionierin der Performancekunst. Mit radikalen Körper- und Grenzerfahrungen erforscht sie seit den 1970ern Ausdauer, Schmerz und Nähe zum Publikum. Ihre Arbeiten machten sie zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Die Ausstellung ist bis 1.3.2026 zu sehen.
Am Samstag, den 7. März, kommt man mit einer Jahreskarte der Wiener Linie nicht nur zum Unteren Belvedere hin, sondern auch kostenlos rein. Zur Zeit laufen neben der Dauerausstellung (Mittelalter und Renaissance) noch die Ausstellungen "Franz Xaver Messerschmidt - Mehr als Charakterköpfe" und "Ferdinand Georg Waldmüller- Nach der Natur gemalt"
Julius von Bismarcks Kunst sucht keine Erklärungen, sondern Erfahrungen. Mit experimenteller Offenheit schafft er visuelle Räume, die tradierte Sichtweisen sprengen und neue Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch und Umwelt eröffnen. „Normale Katastrophe“ thematisiert Hybris, Verantwortung und Folgen unseres Handelns.
Die Ausstellung im MAK – Museum für angewandte Kunst beleuchtet Wien 1898 bis 1945 neu. Im Fokus stehen Ideen und Reformbewegungen wie Wiener Werkstätte, Werkbund und Bauhaus. Objekte aus der Sammlung und Leihgaben zeigen den Austausch von Architektur, Malerei und angewandter Kunst bis in die Gegenwart. Konzipiert wurde die Ausstellung von Markus Schinwald. Jeweils an Sonntagen um 15:00 finden Führungen statt.
Der chinesische Künstler Cai Dongdong arrangiert gefundene und eigene Fotografien zu Collagen und Objekten. Er erweitert die Präsentationsformen der Fotografie, ohne von deren Ästhetik abzuweichen, und nutzt Humor, um die Last der Geschichte aufzulösen. Die New York Times lobte seine bemerkenswerten neuen Wege. Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend. Zu sehen bis 25.4.
Die ALBERTINA präsentiert eine epochenübergreifende Schau der Faszination des Papiers aus ihrer umfangreichen Sammlung (15. Jh. bis Gegenwart). Gezeigt werden Zeichnungen, Druckgrafiken, Architekturentwürfe und dreidimensionale Objekte, die die Vielseitigkeit dieses Materials durch überraschende Gegenüberstellungen illustrieren. Zu sehen bis 22.3.2026
Künstlerin Brittany Tucker aus NY präsentiert in "Canary" figurative Selbstporträts, die den weißen Körper durch cartoonhafte Karikaturen bewusst fehlinterpretieren. Die Umkehr historischer Machtverhältnisse macht Intimität, alltäglichen Rassismus und tradierte Geschichten im Leben Schwarzer Amerikanerinnen sichtbar. Der Titel verweist auf Vonneguts Theorie: "Künstlerinnen als Kanarienvögel", die Gefahren frühzeitig erkennen.Opening Hours Tue-Sat: 11:00–18:00
Am 14. Oktober eröffnet die Ausstellung „MEET OTTO“ am Otto Wagner Areal. Gezeigt wird die Entwicklung vom Krankenhaus zum Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsareal. Pläne, Vergleichsbilder, Materialproben und Tonspuren machen die architektonische und historische Transformation nachvollziehbar. Öffnungszeiten: Di - Fr 10:00 - 17:00
Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der „Wiener Methode der Bildstatistik“, später Isotype genannt, die Otto Neurath 1925 mit seinem Team zur Demokratisierung von Wissen entwickelte. Sie zeigt den Einfluss dieser Bildsprache auf Grafikdesign, Kunst und Informationsvermittlung bis in die Gegenwart. Die Ausstellung endet am 5.4.2026. An Samstagen findet um 13:00 eine Führung durch die Ausstellung statt.