Gertraud Borea d´Olmo im Gespräch mit dem Philosophen, Historiker und Schriftsteller Philipp Blom. Dieser zeigt in seinem neuen Buch "Hoffnung", wie trotz aktueller Krisen diese möglich bleibt. Obwohl die Zukunft oft düster erscheint, gibt es noch Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Im Anschluss an den Film "Explanation of Everything" spricht die Autorin Stefanie Jaksch mit dem Politikwissenschaftler Tobias Spöri darüber, wie politische Systeme Gesellschaften, aber auch Individuen spalten können.
Christa Müller, Mitherausgeberin des Buches "Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation" ist zu Besuch im Depot und spricht mit Elke Krasny über die Bedeutung der neuen urbanen Gartenbewegung.
Trotz Diskussionen über grünes Wachstum auf EU-Ebene gibt es Zweifel an der Vereinbarkeit von Kapitalismus und ökologischen Zielen. Wie verhalten sich Kapitalismus, Demokratie und Reformen zueinander? Welche Rolle spielt Kunst dabei, und können kritische künstlerische Strategien das System verändern? Diesen Fragen gehen die Künstlerin Johanna Tinzl und die Ökonomin Katharina Mader in einer Diskussion nach. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Marlene Nowotny.
Rund ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung und mehr als ein Drittel der Bevölkerung Wiens sind vom Wahlrecht ausgeschlossen. Gründe für diesen fortschreitenden Demokratieverlust liegen in der Verknüpfung des Wahlrechts mit der Staatsbürgerschaft und den restriktiven Regeln für ihren Erwerb.
Der ehemalige Chefredakteur der Zeit Peter de Weck präsentiert sein neues Buch. Darin geht es um Populisten, die von Fake News und Desinformation profitieren. Der Journalismus, der dagegenhalten sollte, steckt in der Krise. Mehr Medien, aber weniger Mittel führen zu lauterem Meinungsmacherjournalismus, der Populisten nützt, indem er ihre Skandalisierung und Zuspitzung verstärkt. Moderiert wird der Abend von Robert Misik.