Johannes Kaup spricht mit der Kulturwissenschaftlerin und Migrationsforscherin Judith Kohlenberger darüber, wie sich in den vergangenen zehn Jahren seit der Flüchtlingswelle 2015, die Politik in Richtung "Neue Härte in Wort und Taten" entwickelt hat.
Im Jahr 1974 erscheint das von Ö1 produzierte Mammutwerk "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus als Hörspiel in der Gesamtlänge von 23 Stunden. Kraus hatte sich darin vor allem dem Thema Krieg und die Rolle der Medien gewidmet. Aus dem Hörspiel gibt es an diesem Abend Teile zu hören. Der Journalist Tim Cupal und Autor Andreas Jungwirth sprechen darüber, wie aktuell das Werk von Kraus heute immer noch ist.
In seinem 2024 erschienenen gleichnamigen Buch hinterfragt der Autor und China-Kenner Ralf Ruckus gängige Vorstellungen über »Chinas sozialistische Erfolge« und den späteren Aufstieg zur »Fabrik der Welt«.
Trotz Sanktionen und Terrorlisten besteht internationales Interesse an Syriens Stabilisierung. Die Diskussion beleuchtet, wie ein stabiles System entstehen kann, Europas Rolle dabei und Herausforderungen durch Islamismus für Freiheit, Frauenrechte und Minderheiten. Gudrun Harrer im Gespräch mit Maria Alabdeh, Aziz Al-Azmeh, Abdullah Al-Jabassini und Christian Berger.
Das Buch „Fluchtchroniken“ von Jewgeni Shtorn schildert authentisch das Leben im europäischen Aufnahmesystem. Eine Podiumsdiskussion mit dem Autor beleuchtet den neuen EU-Asyl- und Migrationspakt, politische Instrumentalisierung und historische Parallelen anti-migrantischer Politik. Moderiert wird die Diskussion im Depot von Nuriya Fatykhova.
Proteste weltweit zeigen, dass Demokratie stets verteidigt werden muss – von Frauen, die Kopftücher verbrennen, über Bauern mit Traktoren bis zu Klimaaktivist:innen. Tareq Sydiq analysiert diese neue Protestkultur und ihre Wirkung auf Politik und Gesellschaft. Im Gespräch mit Robert Misik.