Am 28. April zeigt das Stadtkino in Kooperation mit dem "IWM" und den "Aktionstagen Politische Bildung" Alexandra Makarovás Film. Im Anschluss sprechen Saša Makarová und Misha Glenny über ihre Erfahrungen rund um Prager Frühling und Samtene Revolution. Moderation: Barbara Tóth.
Wie Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammen funktionieren können? Darüber diskutieren Theresa Imre (Gründerin und CEO, markta), Max Stiegl (Gastronom, Gut Purbach) und Christian Bachler (Landwirt, Bergerhof Krakauebene) unter der Moderation von Philipp Blom (Historiker & Klimaphilosoph).
Irina Rastorgueva, ausgezeichnet mit dem Leipziger Sachbuchpreis, spricht an diesem Abend im Kreisky-Forum über ihr Buch zur russischen Propaganda. Sie analysiert eindrucksvoll deren Wirkung auf Gesellschaft, Medien und Widerstand. Moderiert wird der Abend von Cathrin Kahlweit.
Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 werden afghanische Frauen massiv unterdrückt. Hoffnung bringen junge Aktivistinnen wie Sara Wahedi und Parasto Hakim, die sich – teils im Exil – für Frauenrechte einsetzen. Mit der App „Ehtesab“, Bildung und Untergrundschulen kämpfen sie für Veränderung. Menschenrechtsaktivistin Sara Wahedi sowie die Bildungsaktivistin und Gründerin der NGO Srak, Parasto Hakim im Gespräch mit Tobias Matern.
Das Journalismusfest Innsbruck 2025 findet vom 16. bis 18. Mai statt. Über 160 Gäste aus 21 Ländern gestalten rund 70 Veranstaltungen an 23 Orten in der Innenstadt. Das Programm umfasst Diskussionen, Lesungen, Ausstellungen, Filme und Audioformate zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen. Der Eintritt ist größtenteils frei. Weitere Informationen unter www.journalismusfest.org.
Vortrag von Yektan Türkyilmaz und dazu Dengbêj (mündliches Erzählen in Gesangsform): Einführung in die kurdische Dengbêj-Tradition, ihre Bedeutung und Geschichte – anschließend emotionale Stran (Gesänge) mit musikalischer Begleitung. Eine Hommage an Erinnerung, Kultur und Musik.
Barbara Coudenhove-Kalergi reflektiert anlässlich der Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ über ihre Flucht aus Böhmen, den Studienbeginn 1951 und die Folgen der Alliiertenzeit für das Leben in Wien.Das Gespräch mit Barbara Coudenhove-Kalergi führt Oliver Rathkolb, Zeithistoriker und Kurator von „Kontrollierte Freiheit“.
Ab 1954 formierte sich in Wien eine politisch linke Künstlergruppe um Georg Eisler, Alfred Hrdlicka und andere, die sich gegen Faschismus, Krieg und abstrakte Kunst stellte. Die Kurator:innen der Ausstellung „Wirklichkeit als Haltung“ beleuchten diesen Kontext in einer Podiumsdiskussion.
Worte können heute ebenso verletzen wie Kriege. Die Schriftstellerinnen Adania Shibli und Eva Menasse diskutieren in Wien über Liebe und Sprache im Aufruhr. Beide sind vielfach ausgezeichnet – Menasse mit Werken über Erinnerung, Shibli mit dem für den Booker Prize nominierten Minor Detail.