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Heute
  • Blue Moon (US 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    New York 1943. Am Abend der erfolgreichen Oklahoma!-Premiere driftet Texter Lorenz Hart (Ethan Hawke) in eine Bar. Er blickt auf die Jahre mit seinem früheren Partner Richard Rodgers zurück, verbittert und alkoholisiert. Richard Linklater verdichtet diese Nacht des brillanten, verlorenen Lyrikers zum leisen, dialogreichen Kammerspiel. Vielleicht ein wenig zu geschwätzig.

  • Vier minus drei (AT/DE 2026)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    Barbara (Valerie Pachner) ist Clownin und lebt mit ihrem Partner und den beiden Kindern ein glückliches Familienleben. Ein Unfall reißt sie aus allem heraus. Adrian Goigingers Film nach dem Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart erzählt nicht-linear von Verlust und Trauer, aber auch davon, wie man weiterleben kann. Anschließendes Gespräch mit Adrian Goiginger.

  • The Chronology of Water (US 2025)

    Filmcasino Margaretenstraße 48, Wien
    Kino

    Eine junge Frau findet ihre Stimme durch Schreiben und Rettung durchs Schwimmen. Kristen Stewarts Regiedebüt nach der Autobiografie von Lidia Yuknavitch erzählt in traumhafter, nicht-linearer Montage von Trauma, Verlust und Selbstfindung. Imogen Poots in der Hauptrolle, mit Thora Birch und Tom Sturridge. Ein intimes biografisches Drama über den Weg zur Schriftstellerin, Lehrerin und Mutter.

  • Siri Hustvedt – Dance Around the Self (D/CH 2026)

    Actors Studio Tuchlauben 13, Wien
    Kino

    Sabine Lidl porträtiert die Schriftstellerin Siri Hustvedt von ihrem Aufbruch aus Minnesota nach New York bis zur intellektuellen Größe. Der Film verwebt literarische Entwicklung, feministische Haltung und die Liebesgeschichte mit Paul Auster. Vier Jahre Drehzeit dokumentieren auch Austers Krebserkrankung und Tod. Mit Animationen, Archivmaterial und intimen Einblicken in Hustvedts kreatives Schaffen.

  • Wittgenstein (GB 1993)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Derek Jarman inszeniert das Leben des Philosophen Ludwig Wittgenstein (Karl Johnson) auf minimalistischer schwarzer Bühne als witzige, skizzenhafte Revue. Von der Kindheit über Cambridge bis zum Ersten Weltkrieg zeigt Jarman einen exzentrischen Geist zwischen Bertrand Russell, John Maynard Keynes und seiner Homosexualität. Ein verspieltes, kluges Porträt, das Philosophie wie Poesie behandelt.

  • Ein einfacher Unfall (IR/FR/LUX 2025)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    Das politische Drama von Jafar Panahi (Gewinner der Goldenen Palme 2025) folgt Vahid, einem Ex-Häftling des iranischen Regimes, der zufällig in seiner Werkstatt auf Eghbal trifft. Aufgrund von Details vermutet Vahid, Eghbal sei sein früherer Peiniger und entführt ihn. Die Konfrontation wird zur gewissenhaften Auseinandersetzung mit Rache und Wahrheit. Im Rahmen der Filmreihe "Iran hautnah".

  • Kokuhô (JAP 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    Nagasaki 1964: Nach dem Tod seines Vaters wird der 15-jährige Kikuo von einem berühmten Kabuki-Schauspieler aufgenommen. Neben dessen Sohn Shunsuke widmet er sich der Kunst des Onnagata (männliche Darstellung von Frauenrollen). Lee Sang-ils bildgewaltiges, dynamisches Drama über 50 Jahre verhandelt Rivalität, Freundschaft und die Frage, was Kunst und Identität ausmacht. Der Film vermittelt das Gefühl, mitten im Theatergeschehen und zugleich im Kino zu sein. Großartig! (Ebenfalls am MO 6.4. um 20:00 im Burg Kino)

  • Salaam Bombay! (IN/GB/FR 1988)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Der elfjährige Krishna landet nach einem familiären Streitfall in den Straßen von Bombay und versucht als Teeausträger genug Geld zu verdienen, um nach Hause zurückzukehren. Mira Nairs Debütfilm arbeitet mit echten Straßenkindern und dokumentarischer Ästhetik, ein neorealistisches Meisterwerk über Armut, Freundschaft und Überleben in den Slums. Wie Tom Waibel bei einer Moderation sagte: "Nach dem Film, hat man das Gefühl, dort gewesen zu sein."

  • Gelbe Briefe (DE/FR/TUR 2026)

    Filmcasino Margaretenstraße 48, Wien
    Kino

    Das Theaterpaar Derya und Aziz aus Ankara gerät nach einer Theaterpremiere wegen vermeintlich regierungskritischer Äußerungen ins Visier des Staates. Sie verlieren Jobs und Wohnung, ziehen zur Familie nach Istanbul. Die Repression belastet Ehe und Familie, zwingt sie, Ideale und Anpassung neu zu verhandeln. In Anwesenheit des Regisseurs İlker Çatak.

  • It’s Never Over, Jeff Buckley (US 2024)

    Filmcasino Margaretenstraße 48, Wien
    Kino

    Amy Bergs Dokumentarfilm porträtiert Jeff Buckley, der 1997 mit 30 Jahren ertrank. Durch unveröffentlichtes Archivmaterial, Interviews mit Mutter Mary Guibert, Partnerinnen und Bandmitgliedern entsteht ein intimes Bild des Musikers mit der außergewöhnlichen Stimme, der nur ein einflussreiches Debütalbum hinterließ.

  • The Librarians (US 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    Die Dokumentation von Kim A. Snyder zeigt den Kampf US-amerikanischer Bibliothekar:innen gegen Book Bans: Extrem konservative Kräfte entfernen afroamerikanische, LGBTIQ+ und progressiv-kritische Literatur aus Büchereien. Bibliothekar:innen werden in öffentlichen Hearings eingeschüchtert und gekündigt. Der Film zeigt den Widerstand für intellektuelle Freiheit und Demokratie. Im Anschluss Gespräch mit Philipp Blom, Solmaz Khorsand und Ursula Liebmann.

  • Terry Gilliams Welt (bis 2.5.)

    Arte TV
    Kino

    Comiczeichner, Monty-Python-Mitglied, Opernregisseur und Filmemacher: Terry Gilliam hat Hollywood stets den Rücken gekehrt und dabei Kultwerke wie Brazil oder Fear and Loathing in Las Vegas geschaffen. Eine Doku über einen Regisseur, der Konventionen nicht bricht, sondern sie gar nicht erst wahrnimmt. In der arte.tv Mediathek bis 2.5.2026