Peter Licht ist ein deutscher Musiker und Autor, bekannt für seinen Indiepop mit gesellschaftskritischen Texten. Sein Durchbruch gelang ihm 2001 mit dem Song „Sonnendeck“. Er kombiniert poetische Sprache mit ironischem Blick auf Konsum und Alltag . Sein aktuelles Album „Alles klar“ (2024) reflektiert persönliche Krisen und Naturerfahrungen.
Howe Gelb (*1956) ist ein US-Musiker und Mastermind von Giant Sand. Mit Wüstenklang, Lo-Fi-Charme und lakonischem Humor sprengt er seit den 80ern konsequent Genregrenzen zwischen Folk, Jazz, Rock und Americana. Seine Musik ist ebenso eigenwillig wie unvorhersehbar.
Mehr als 50 Konzerte, dazu noch D.J.s in den Gürtellokalen gibt es an diesem Abend. Teilnehmende Venues sind The Loft, Fanialive, Gürtelbräu Wien, Loop Wien, wienstation, Chelsea, COCO Bar, Weberknecht, Roter Bogen, Rhiz Vienna, Kramladen, Cafe Concerto, Café Carina & B72. Eintritt: Freiwillige Spende für einen guten Zweck.
23 TAGE, 23 BEZIRKE Von 1. Juni im 1. Bezirk bis zum 23. Juni im 23. Bezirk lädt das WIR SIND WIEN.FESTIVAL zu einer außergewöhnlichen kulturellen Reise durch ganz Wien. Die Veranstaltungen des Festivals finden ausnahmslos bei freiem Eintritt statt!
Ariel Oehl macht deutschsprachigen Indiepop mit Gefühl, ohne kitschig zu sein. Seine Songs verbinden treibende Beats, sanfte Basslines und gesellschaftliche Themen – ehrlich, zugänglich und ganz unaufgeregt. Im Rahmen des Wir sind Wien - Festival spielt Oehl ein Baulückenkonzert im dritten Bezirk.
Das neues Album Ghost Ranch des Duos klingt sparsam, melancholisch und entrückt. Auf ihrer Bandcamp-Seite bezeichnen sie ihren Sound als chanson- und folk noir-like. Ja, das kommt hin. Am Abend im Kulturcafé Henriette werden sie von The Ghost And The Machine unterstützt.
Stereolab ist eine 1990 in London gegründete britische Rockband. Tim Gane und Lætitia Sadier blieben über viele Besetzungswechsel hinweg Konstanten. Die Band kombiniert Post-Rock mit Pop, Rock und Elektronik, geprägt von Orgelakkorden, schrägem Gesang und Einflüssen wie Easy Listening und Psychedelia.
Patrick Wolf kombiniert Folk, Elektro und Klassik zu einem einzigartigen Sound. Seine Musik ist emotional, experimentell und oft autobiografisch geprägt. Mit ausdrucksstarker Stimme und poetischen Texten erzählt er von Liebe, Identität und Selbstfindung. Zudem zeigt er eine ganz besondere Bühnenpräsenz.
Emilíana Torrini, eine Musikerin mit italienisch-isländischen Wurzeln, legt seit den 1990ern großen Wert auf Unabhängigkeit und künstlerische Freiheit. Ihr erstes Album nach zehn Jahren „Miss Flower“ spiegelt diese Werte wider und vereint spielerische, experimentelle Tracks, die Liebe, Dramen und intensives Leben darstellen. Hörproben Emiliana Torrini & Thievery Corporation – Until the MorningEmilania Torrini – Gun (vom „Armini & Me“ Album)
Golnar Shahyar verbindet westasiatische und nordafrikanische Musiktraditionen mit Jazz und zeitgenössischer Improvisation. Ihre Lieder, gesungen in Sprachen wie Persisch, Englisch und Kurdisch, thematisieren persönliche und gesellschaftliche Erfahrungen. An 3 Abenden spielt sie im Dachgarten der Sargfabrik mit verschiedenen Musikern.
Zum 20-jährigen Jubiläum von Siluh Records steigt ein zweitägiges Festival. Am Freitag spielen Topsy Turvy, Laundromat Chicks und als Highlight Christiane Rösinger. Den Abschluss macht Anadol mit einem DJ-Set
Bedouin Soundclash mischen Reggae, Ska, Soul und Indie-Rock zu einem lässigen, rhythmischen Sound. Ihre Musik klingt entspannt, tanzbar und warm – mal melancholisch, mal euphorisch, immer mit viel Groove. Mein Lieblingssong: Mountain Top (Youtube)
Das Härva Duo vereint Balkan-Jazz, Roma-Lieder und Weltmusik – mit Geige, Akkordeon, Flöte & Gesang. Faith Elliott-Ristic und Viljo Busch führen von rumänischen Tänzen bis zu schwedischen Harmonien. Eine virtuose Klangreise.
Bevor Sophie Lindinger mit My Ugly Clementine durchstartete, sorgte sie mit dem Duo Leyya für Furore. Seit 2019 begeistert sie erneut – diesmal gemeinsam mit Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck. Das Wiener Allstar-Projekt war von Beginn an auf Erfolgskurs.
St. Vincent, bürgerlich Annie Clark, ist eine US-amerikanische Musikerin, Sängerin und Gitarristin. Bekannt für ihren avantgardistischen Stil verbindet sie Art-Rock, Pop und elektronische Klänge. Ihre Alben sind experimentell, klanglich raffiniert und oft von gesellschaftlicher Reflexion geprägt.
TV on the Radio, 2001 in Brooklyn gegründet, verbinden Indie-Rock mit Soul, Elektro und Experiment. Ihre vielschichtigen Alben wie Dear Science oder Return to Cookie Mountain gelten als stilprägend. Produzent Dave Sitek prägt den Sound – politisch, poetisch, energiegeladen und unverwechselbar. Auf Return to Cookie Mountain findet sich auch mein Lieblingssong der Band.
An drei Abenden feiert die Strandbar Hermann den 20. Geburtstag mit einem tollen Konzertprogramm, u.a. mit Ankathie Koi, 5/8erl in Ehr’n, Low life rich kids und Austrofred.
Die Band The The um den Sänger Matt Johnson ist wie ein musikalisches Chamäleon – mal New Wave, mal Politpop, mal düstere Ballade. Mit Alben wie Soul Mining und Infected schrieb Johnson Musikgeschichte. Klanglich wandelbar, textlich treffsicher – und seit Jahrzehnten immer ein bisschen neben dem Mainstream.
Blutgruppe M. In der Familie Pollina liegt die Musik im Blut. Julian Vincenzo Pollina aka Faber ist ein Schweizer Singer-Songwriter und nicht nur in seiner Heimat äußerst erfolgreich. In Wien war sein angekündigtes Konzert schnell ausverkauft, die Hoffnung auf Restkarten lebt. Provokative und explizite Texte werden musikalisch untermalt werden.
Der Film erzählt vom legendären „Köln Concert“ aus Sicht der jungen Veranstalterin Vera Brandes. Trotz vieler Hürden realisiert sie das Konzert. Regisseur Ido Fluk verbindet Realität und Fiktion und fängt den Geist der 70er und Jarretts Musik eindrucksvoll ein. Im Anschluss an den Film kann man das Köln Concert live hören, interpretiert vom Pianisten Florian Birklbauer (Festsaal im Amtshaus Margareten, Schönbrunner Straße 54) Noch ein Hinweis auf eine Ö1 Sendung zu diesem legendären Konzert: Keith Jarrett, im Original und neu interpretiert
Eyup Kuş verbindet als Eski Tüfek in seinem Vinyl-Set Klänge aus Istanbul mit Einflüssen globaler Musik. Psychedelische Grooves, orientalische Rhythmen und elektronische Elemente ergeben eine vielschichtige, experimentelle Klangkomposition. An diesem Abend ist er gemeinsam mit dem Musiker David Obwaller zu hören.
Zwei Musiker aus musikalischen Familien verbinden leidenschaftlich Einflüsse aus Balkan, Osteuropa, Lateinamerika und Mitteleuropa mit Klezmer, Tango, Klassik und Jazz. Improvisation steht im Zentrum – Regeln werden ignoriert, Traditionen gefeiert, Genres mutig überschritten.