Die Band The The um den Sänger Matt Johnson ist wie ein musikalisches Chamäleon – mal New Wave, mal Politpop, mal düstere Ballade. Mit Alben wie Soul Mining und Infected schrieb Johnson Musikgeschichte. Klanglich wandelbar, textlich treffsicher – und seit Jahrzehnten immer ein bisschen neben dem Mainstream.
Blutgruppe M. In der Familie Pollina liegt die Musik im Blut. Julian Vincenzo Pollina aka Faber ist ein Schweizer Singer-Songwriter und nicht nur in seiner Heimat äußerst erfolgreich. In Wien war sein angekündigtes Konzert schnell ausverkauft, die Hoffnung auf Restkarten lebt. Provokative und explizite Texte werden musikalisch untermalt werden.
Der Film erzählt vom legendären „Köln Concert“ aus Sicht der jungen Veranstalterin Vera Brandes. Trotz vieler Hürden realisiert sie das Konzert. Regisseur Ido Fluk verbindet Realität und Fiktion und fängt den Geist der 70er und Jarretts Musik eindrucksvoll ein. Im Anschluss an den Film kann man das Köln Concert live hören, interpretiert vom Pianisten Florian Birklbauer (Festsaal im Amtshaus Margareten, Schönbrunner Straße 54) Noch ein Hinweis auf eine Ö1 Sendung zu diesem legendären Konzert: Keith Jarrett, im Original und neu interpretiert
Eyup Kuş verbindet als Eski Tüfek in seinem Vinyl-Set Klänge aus Istanbul mit Einflüssen globaler Musik. Psychedelische Grooves, orientalische Rhythmen und elektronische Elemente ergeben eine vielschichtige, experimentelle Klangkomposition. An diesem Abend ist er gemeinsam mit dem Musiker David Obwaller zu hören.
Zwei Musiker aus musikalischen Familien verbinden leidenschaftlich Einflüsse aus Balkan, Osteuropa, Lateinamerika und Mitteleuropa mit Klezmer, Tango, Klassik und Jazz. Improvisation steht im Zentrum – Regeln werden ignoriert, Traditionen gefeiert, Genres mutig überschritten.
Kamasi Washington ist ein US-amerikanischer Jazzsaxofonist, der mit seinem epischen Sound Jazz, Funk, Soul und Hip-Hop verbindet. Mit Alben wie The Epic oder Heaven and Earth prägte er die moderne Jazzszene und arbeitete u. a. mit Kendrick Lamar und Herbie Hancock.
Chilly Gonzales ist ein kanadischer Musiker, der für seine virtuosen Klavierstücke, seinen Humor und seine Bühnenpräsenz bekannt ist. Zwischen Klassik, Pop und Jazz bewegend, komponiert er Soloalben, arbeitet mit Stars wie Feist und Daft Punk und begeistert als unkonventioneller Entertainer.
Zur Eröffnung der O-Töne auf der Sommerbühne im Museumsquartier liest Wolf Haas aus seinem neuen Roman "Wackelkontakt". Zum Beginn dieser literarischen Reihe, die von Daniela Strigl und Klaus Kastberger kuratiert wird, gibt es auch ein Konzert des Kollegium Kalksburg.
The Kills – das Duo aus Alison Mosshart und Jamie Hince – prägte mit rauem Rock und eingängigen Hooks die Nullerjahre. Trotz Pausen, Verletzung und Glamourpause blieb ihre Energie spürbar. Nun sind sie zurück und machen auf ihrer Sommertour Halt in der Arena.
Im Herbst 2024 erschien mit SEHR SOGAR ein neues Album der Gesangskapelle – bunt, goschert, liebevoll und stilistisch vielfältig: zwischen Hip-Hop, Schlager und Pop, mal schrill, mal leise. Unterschiedlich und doch stimmig. Vielleicht gelingt ja doch noch die Verzauberung der Welt, an diesem Abend probieren sie es wieder im Rahmen des Kultursommers.
Die Dandy Warhols mischen Psych-Rock, Shoegaze und Pop mit lässiger Ironie. Mit Songs wie „Not If You Were the Last Junkie on Earth“ und „Bohemian Like You“ wurden sie zu Amerikas Antwort auf Brit-Pop. Später folgten Synthie-Pop-Ausflüge („We Used To Be Friends“) und andere Experimente.
Jan Delay mit der unverwechselbaren Stimme und Meister der verschiedensten Genres (aber immer groovig) hat zum 25-jährigen Jubiläum eine Diskogruppe um sich geschart. Das zweite Konzert in der Arena ist schon geraume Zeit ausverkauft, für das Zusatzkonzert gibt es noch Karten.
Nach Jahren gemeinsamer Projekte u. a. bei Shake Stew, onQ oder dem Jazzorchester Vorarlberg gründen die drei Musiker ein eigenes Trio – ohne Harmonie- oder Rhythmusinstrumente. In dieser ungewöhnlichen Besetzung erkunden sie neue klangliche Räume und eine sehr persönliche musikalische Sprache.
Das Popfest Wien 2025 bringt wieder vier Tage heimische Popmusik auf dem und rund um den Karlsplatz. Von elektronisch bis experimentell, von Indie bis Rap – das Programm ist so vielfältig wie das Publikum. Konzerte auf Seebühne, in Museum, Clubs und zum Festabschluss in der Karlskirche machen das Festival zu einem urbanen Sommer-Highlight.
Letztes Jahr beim Abschluss des Popfests in der Karlskirche hat Lino Camilo eine deftige, rockige und aufregende Show geliefert. Dieses Jahr sind sie auf der Seebühne zu erleben, ein bisserl nach Christa Stürmer, das ist ein wundervoller Kontrast.
Als Musiker ist Cay Taylan vor allem in der elektronischen Musikszene bekannt – speziell in den Bereichen Downtempo, NuJazz, Trip-Hop und Lounge. Seine Produktionen kombinieren elektronische Beats mit organischen Sounds, Weltmusik-Einflüssen und oft cineastischer Atmosphäre.
Aus einem spontanen Cover-Abend mit Robert Rotifer entstand die Idee: Musiker:innen aus Wien, viele erstmals gemeinsam auf der Bühne, interpretieren selbstgewählte Songs – im Duo, Ensemble oder Chor. Ein Abend voll musikalischer Freundschaft, Symbolkraft und geliebter Lieder. Ein Abend mit Edna Million, Paul & Pets, The Zew und vielen anderen.
Low Life Rich Kids sind ein Wiener Trio aus den Schauspieler:innen Coco Brell, Mara Romei und Singer‑Songwriter Bernhard Eder. Ursprünglich für ein Burgtheater‑Stück gegründet, eroberten sie mit ihrer Debütsingle „Angst“ die FM4‑Charts und mischen seither Post‑Punk, Pop und Spoken‑Word – live energiegeladen und politisch selbstironisch.
Matt Elliott ist ein britischer Musiker, der melancholische Klangwelten zwischen Folk, Chanson und experimenteller Elektronik erschafft. Einst als The Third Eye Foundation aktiv, prägt er heute mit intensiven, introspektiven Alben die europäische Alternative-Szene.
Paul Plut ist ein österreichischer Sänger, Komponist und Frontmann der Bands Viech und Marta sowie seines Soloprojekts. Seine Musik – düster‑folkig, minimalistisch, oft in Dialekt – umkreist Themen wie Natur, Religion und Existenz.
LOU PA bewegen sich musikalisch zwischen Indie und Pop, geprägt von elektronischen Beats, Gitarren und wechselndem Gesang. Entstanden aus einem akustischen WG-Trio, entwickelte sich die Gruppe zu einer Band mit breiterem Sound. Das neue Album Love Portfolio entstand in Zusammenarbeit mit Mario Fartacek. Flockiger Sound für einen Sommerabend im Haupthof des Museumquartiers.