Aus einem spontanen Cover-Abend mit Robert Rotifer entstand die Idee: Musiker:innen aus Wien, viele erstmals gemeinsam auf der Bühne, interpretieren selbstgewählte Songs – im Duo, Ensemble oder Chor. Ein Abend voll musikalischer Freundschaft, Symbolkraft und geliebter Lieder. Ein Abend mit Edna Million, Paul & Pets, The Zew und vielen anderen.
Low Life Rich Kids sind ein Wiener Trio aus den Schauspieler:innen Coco Brell, Mara Romei und Singer‑Songwriter Bernhard Eder. Ursprünglich für ein Burgtheater‑Stück gegründet, eroberten sie mit ihrer Debütsingle „Angst“ die FM4‑Charts und mischen seither Post‑Punk, Pop und Spoken‑Word – live energiegeladen und politisch selbstironisch.
Matt Elliott ist ein britischer Musiker, der melancholische Klangwelten zwischen Folk, Chanson und experimenteller Elektronik erschafft. Einst als The Third Eye Foundation aktiv, prägt er heute mit intensiven, introspektiven Alben die europäische Alternative-Szene.
Paul Plut ist ein österreichischer Sänger, Komponist und Frontmann der Bands Viech und Marta sowie seines Soloprojekts. Seine Musik – düster‑folkig, minimalistisch, oft in Dialekt – umkreist Themen wie Natur, Religion und Existenz.
LOU PA bewegen sich musikalisch zwischen Indie und Pop, geprägt von elektronischen Beats, Gitarren und wechselndem Gesang. Entstanden aus einem akustischen WG-Trio, entwickelte sich die Gruppe zu einer Band mit breiterem Sound. Das neue Album Love Portfolio entstand in Zusammenarbeit mit Mario Fartacek. Flockiger Sound für einen Sommerabend im Haupthof des Museumquartiers.
Joan As Police Woman (Joan Wasser) ist seit rund drei Jahrzehnten als Multiinstrumentalistin und Songwriterin aktiv. Sie arbeitete mit Künstler:innen wie Lou Reed, Laurie Anderson oder Jeff Buckley. Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet sie am Clive Davis Institute der NYU und bewegt sich musikalisch zwischen Jazz, Electronica und experimentellem Pop.
VERETER holt das Wienerlied aus der verstaubten Ecke – mit Songs aus queer-migrantischer Sicht. Zwischen Pinguinen, Toastbroten und Alltagsrassismus erzählt der Liedermacher vom Fremdsein, das Schmerz, Aufbegehren und Hoffnung zugleich bedeutet. Poetisch, kraftvoll, eingängig – und schwer wieder loszulassen.
Kasho Chualan ist eine in Wien lebende kurdisch-kanadische Pianistin und Klangkünstlerin. Mit präpariertem Klavier, Elektronik, Spielzeugen und Tonbändern erforscht sie die Grenzen des Hörbaren. Durch unkonventionelle Techniken hinterfragt sie, was ein Instrument ist – und sein darf. Ein Abend im Rahmen der WUK-Platzkonzerte.
Sehr viel Musik gibt es bei ICEBERG, eine Wiener Partyinstitution, die es bereits seit 1993 gibt. In drei Hallen legen 9 DJs Musik der unterschiedlichen Genres auf und im Freigelände der Arena kann man wieder durchatmen und sich ein kühlendes Getränk besorgen.
Robert Stadlober verbindet Texte und Lieder zu einem Monolog über den Widerstand der Kampfgruppe Avangart/Steiermark am Kriegsende. Die Musik rahmt die Frage, was 80 Jahre später vom historischen Sieg und von damaligen Vorstellungen bleibt. Stimmen von Opfern, Tätern und Mitläufern verbinden Vergangenheit und Gegenwart.