2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal, der Staatsvertrag zum 70. Mal und der EU-Beitritt zum 30. Mal. Die Österreichische Nationalbibliothek zeigt dazu eine „Jahrhundertschau“ mit ikonischen Fotos zur Geschichte Österreichs. Die Ausstellung ist bis 2.11. zu sehen.
Die Kunsthalle Wien zeigt erstmals eine Einzelausstellung von Ibrahim Mahama in Österreich. Skulpturen, Fotos und Videos thematisieren koloniale und industrielle Strukturen Ghanas – mit Fokus auf Transport, Last und die Spuren der Geschichte im materiellen Erbe.
Im Rahmen von Foto Wien zeigt Marie Tomanova im Tschechischen Zentrum ihre Serie First Roll, Kate and Odie. Verbundene Aufnahmen formen die vielschichtige Erinnerung an einen Nachmittag 2017, in dem einzelne Bilder zu einer atmosphärischen Sequenz verschmelzen. Die Ausstellung ist bis 2.11. zu sehen.
Das mumok zeigt die erste museale Einzelausstellung von Kazuna Taguchi, 1979 in Tokio geboren und seit 2013 in Wien lebend. Die Künstlerin verbindet Malerei und analoge Fotografie zu surreal anmutenden Bildwelten: Ausgangspunkt sind gemalte und fotografierte Fragmente, die sie in einem vielschichtigen Prozess in der Dunkelkammer bearbeitet. Zu sehen von 13.6. bis 16.11.
Ab 9.10. zeigt eine Ausstellung im 7. Bezirk Gedichte von Ruth Klüger und Ceija Stojka, beide Überlebende der NS-Lager, deren Stimmen zu literarischen und künstlerischen Zeugnissen wurden. Ergänzt durch Stojkas Zeichnungen lädt das partizipative Format Besucher:innen ein, Gedichte einzusprechen. Kuratorin ist Sabine Kock. Zu sehen bis 16.11.