Nach dem Auftakt mit dem Härva Duo folgt am 8.9. im Café Max das Klezcafé mit Fran & Flora aus London. Konzert, Gespräch und Klezmer-Jam laden zum Mitmachen ein. Ihr Album Precious Collection (2024) verbindet jiddische Wurzeln mit avantgardistischem Spiel – „eine Überraschung an jeder Ecke“.
David Krakauer, prägende Figur der neuen Klezmer-Welle in New York, verbindet in seinem kraftvollen Stil Jazz, Rock, Funk und Hip-Hop. In diesem Programm spielt er unplugged eigene Werke und klassische Klezmer-Melodien. Sein Spiel verkörpert den erneuernden Geist jüdischer Musiktradition – intensiv und nahbar. Am FR 12.9. ist David Krakauer mit seinem Quartett im Treibhaus in Innsbruck zu hören.
Avi Kaplan tritt mit warmer Bassstimme und reduzierten Arrangements auf, oft nur begleitet von Gitarre oder kleiner Band. Seine Liveauftritte zeichnen sich durch klare Songstrukturen, ruhige Intensität und eine enge Verbindung von Stimme und Text aus. Die Atmosphäre ist konzentriert, getragen und eindringlich.
Florist verbinden Indie-Folk mit Lo-Fi-Elementen und intimen Songstrukturen. Zarte Gitarren, sparsame Elektronik und fragile Vocals prägen ihren Klang. Die Stücke aus der Feder von Emily Sprague wirken oft zurückgenommen, fast skizzenhaft, und schaffen eine melancholische, kontemplative Atmosphäre.
Die Band Mogwai stammt aus Glasgow und zählt zu den prägenden Vertretern des Post-Rock. Ihre instrumentalen Stücke sind oft düster, atmosphärisch und von dynamischen Spannungsbögen geprägt – leise Melodien münden in Gitarrenwände. Der Sound ist hypnotisch, melancholisch und filmreif.
Kerala Dust kombinieren elektronische Beats mit Einflüssen aus Blues, Jazz und Rock. Ihr Sound bewegt sich zwischen Clubmusik und Songwriting: tiefe Basslinien, Gitarrenriffs und warme Synths bilden eine hypnotische, atmosphärische Mischung, die live oft improvisatorisch erweitert wird. Kerala Dust - How The Light Gets In
An diesem Abend feiern Die Strottern & JazzWerkstatt Wien ihr drittes Album Sieben Zwetschken. Zwischen Schmäh, Spielfreude und Gesellschaftskritik treffen Jazz und Wienerlied aufeinander: melancholisch, witzig, trotzig – ein Konzert voller Zwischentöne, das zum Mitgrooven und Nachdenken einlädt.
Anna Ternheim ist eine schwedische Singer-Songwriterin mit klarer Stimme. Ihre melancholischen Songs zwischen Folk, Indie und Pop entfalten live besondere Intensität. Ob solo mit Gitarre oder Klavier oder mit Band – ihre Auftritte vereinen intime Fragilität mit eindringlicher Präsenz.
Preoccupations ist eine Post-Punk-Band aus Calgary, deren Musik durch kantige Rhythmen, dichte Klangflächen und zurückgenommenen Gesang geprägt ist. Live treten sie eher introvertiert auf, mit konzentrierter Präsenz und reduzierter Gestik – der Fokus liegt ganz auf dem Klang.
MAIIJAs Album I AM thematisiert Identität, innere Konflikte und den Druck gesellschaftlicher Erwartungen. Die elf Songs, produziert mit Peter Paul Aufreiter, sind musikalisch vielfältig arrangiert, zwischen Intimität und Klangfülle – und getragen von Marilies Jagschs eindringlicher Stimme.
Robert Forster ist Singer-Songwriter aus Australien und war Mitgründer der legendären Indie-Band The Go-Betweens. Seine Songs verbinden Melancholie und Eleganz, oft getragen von literarischem Feinsinn. Auch solo bleibt er ein Meister subtiler Melodien und klarer erzählerischer Stimme.
Die Band, die einfach schönen Pop macht, feiert im Chelsea den zehnten Geburtstag. Sie verbinden Indie-Sounds mit Swing und schaffen so einen Mix aus Vertrautem und Neuem. Ihr Markenzeichen sind die „Shared Drums“, die drei Bandmitglieder spielen. Das sorgt für unverwechselbaren Rhythmus, eingängige Melodien und überraschende Wendungen mit großer Bühnenwirkung.