In Auflösungen. erzählt Marlene Streeruwitz von der Lyrikerin Nina Wagner, die ein Semester in New York lehrt – im Frühjahr 2024, kurz vor Trumps Wiederwahl. Zwischen Selbstreflexion, Gewalt und US-Krisen wird die Stadt zum Spiegel ihrer eigenen Verluste und Hoffnungen. Lesung und Gespräch: Marlene StreeruwitzModeration und Gespräch: Florian Baranyi
Der österreichische Autor Daniel Wisser liest aus aktuellen und neuen Texten und spricht mit Alexandra Millner und Christian Zolles über seine Prosa. Thema sind seine grotesken Figuren, die reale Probleme spiegeln, sowie sein Sprachspiel. Anlass ist auch die Vernissage seines Projekts Unter dem Fußboden im Literaturhaus Wien.
Die Buchpräsentation Vor dem Weltruhm zeigt, wie Franz Kafka posthum zum Weltliteraten wurde – durch Nachrufe, transnationale Erinnerung und Exilgemeinschaften. Die Autorin Ines Koeltzsch spricht über dieses Phänomen mit Marianne Windsperger, begleitet von einer Lesung mit Eva Waibel. Begrüßung: Éva Kovács.
Im Literaturhaus Wien wird der neue ORF-Film Auf der Suche nach der eigenen Sprache (Regie: Katja Gasser & Imogena Doderer) über Marlene Streeruwitz erstmals gezeigt. Im Anschluss liest die Autorin einen poetologischen Text und spricht mit ORF-Zeitgeschichte-Leiter Gerald Heidegger über ihr Schreiben.
Michael Köhlmeier richtet seine Poetikvorlesungen an ein Publikum aus "Dichter:innen" und reflektiert über das Schreiben anhand von Zitaten von Hemingway, Stendhal und Michaux. Die Vorträge sind Teil von Thomas Eders Vorlesung über Erzählen als anthropologische Konstante und literarisches Grundmuster. Eines der spannenden Themen, denen sich Köhlmeier widmet: " Ernest Hemingway, der zu Beginn von Tod am Nachmittag schreibt, eine der wichtigsten Fragen für einen Schriftsteller lautet: Was geschieht eigentlich bei einer Handlung?"Der erste Abend findet in der Universität Wien statt: Universitätsring 1, Stiege 9 Hörsaal 32.
Ein literarischer Nachmittag im Zeichen Bodo Hells: Weggefährt*innen erinnern sich in Lesungen, Gesprächen und Klangbeiträgen an den vermissten Autor, Hirten und Grenzgänger. Texte, Pflanzen, Bibliotheken, Alpen und filmische Perspektiven fügen sich zu einem vielstimmigen Porträt.