Ein literarischer Nachmittag im Zeichen Bodo Hells: Weggefährt*innen erinnern sich in Lesungen, Gesprächen und Klangbeiträgen an den vermissten Autor, Hirten und Grenzgänger. Texte, Pflanzen, Bibliotheken, Alpen und filmische Perspektiven fügen sich zu einem vielstimmigen Porträt.
Zur Eröffnung der O-Töne auf der Sommerbühne im Museumsquartier liest Wolf Haas aus seinem neuen Roman "Wackelkontakt". Zum Beginn dieser literarischen Reihe, die von Daniela Strigl und Klaus Kastberger kuratiert wird, gibt es auch ein Konzert des Kollegium Kalksburg.
Susanne Gregor liest an diesem O-Töne Abend aus ihrem 2025 bei Zsolnay erschienenen Roman "Halbes Leben". Zudem gibt es auch von Annemarie Andre Literarisches zu hören. Moderiert wird der Abend von Sebastian Fasthuber.
In Ein Leuchten beschreibt Jon Fosse den Weg eines Mannes, der sich im Wald verirrt und dort einem geheimnisvollen Licht begegnet – zwischen Leben und Tod. Nach einer Lesung in Neunorwegisch liest Robert Reinagl auf Deutsch. Im Anschluss sprechen Domagoj Akrap und Daniela Schmid über jüdische Mystik und Fosses Werk.
Marlene Streeruwitz liest sie aus ihrem viel beachteten, Ende Mai erschienenen Roman „Auflösungen.“ (S. Fischer) und Caspar-Maria Russo aus „Prinzip Ungefähr“, seinem heuer bei Residenz erschienenen Debütroman