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Heute
  • Überwachung versus Datenschutz

    Wienbibliothek im Rathaus Felderstraße 1, Wien
    Gespräch

    Der Nationalrat legalisierte im Juli 2025 den Bundestrojaner, eine Software zum Knacken verschlüsselter Nachrichten. Wie verändert staatliche Überwachungstechnik unseren Datenschutz und unsere Kommunikationsfreiheit? Podium: Christiane Wendehorst (Digitalisierungsrecht, Uni Wien), René Mayrhofer (Private Digital Authentication) und Schriftsteller Peter Rosei. Moderation: Anita Eichinger und Wolfgang Renner.

  • Che Sudaka (ESP)

    WUK Währinger Str. 59, Wien
    Konzert

    Die kolumbianisch-argentinische Band Che Sudaka wurde 2002 in Barcelona von einstigen Straßenmusikern gegründet. Ihr Sound mischt lateinamerikanische Folklore, Ska, Reggae und Punk. Mit sozial-kritischen Texten über Migration und Ungleichheit kämpfen sie für eine solidarische Gesellschaft. Ihr Motto: "Bailar pensando!": Tanzen & Denken.

  • Sans toit ni loi – Vogelfrei (FR 1985)

    Filmcasino Margaretenstraße 48, Wien
    Kino

    Die französische Regisseurin Agnes Varda erzählt die Geschichte von Mona, die beschlossen hat, als Vagabundin zu leben. Leider endet ihr Leben durch Erfrieren in einem Straßengraben. In Rückblenden erfahren wir von ihrem Schicksal.

  • Josef Winkler – Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht

    Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
    Literatur

    Josef Winkler schreibt seine verstorbene Schwester Maria zurück ins Leben. Sie kümmerte sich einst um den rebellischen Bruder, wurde Konditorin, erkrankte seelisch und kehrte heim in die "sprachlose Welt", zeitgleich mit Josef nach dem Skandal um sein Debüt "Menschenkind". Der Roman "Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht" verknüpft ihre Schicksale. Gespräch mit Florian Baranyi.

  • John Blek (IRL)

    Haus der Musik Seilerstätte 30, Wien
    Konzert

    Der irische Singer-Songwriter John Blek aus Cork macht Alternative Folk mit Lo-Fi-Herz und zeitloser, emotionaler Stimme. Für sein Album "The Midnight Ache" baute er sein eigenes Studio mit eigenen Händen. Anklänge an Sparklehorse und Beck treffen auf Streicherarrangements. "John Blek is Ireland's best kept secret" (The Irish Times)

  • ISOTYPE im Filmmuseum Wien

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Gespräch

    1925 gründete Otto Neurath das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in Wien und entwickelte die "Wiener Methode der Bildstatistik", später "Isotype" genannt. Im englischen Exil adaptierten Otto und Marie Neurath mit Dokumentarfilmer Paul Rotha die Bildsprache fürs Kino. Einführung: Günther Sandner, Werner Michael Schwarz. Im Rahmen der Ausstellung "Wissen für Alle".

  • Heulen hilft uns auch nicht weiter

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Gespräch

    Fritz Jergitsch, Gründer der "Tagespresse", analysiert die politische Krise: Globalisierung und Digitalisierung brachten Wohlstand, aber auch Spaltung und Wut, die Rechtspopulisten ausnutzen. Sein Buch "Heulen hilft uns auch nicht weiter" skizziert einen neuen Liberalismus mit fairer Teilhabe und digitaler Demokratie. Gespräch mit Florian Pollack.

  • State of Empathy

    Theater am Werk (Petersplatz) Petersplatz 1, Wien
    Theater

    Wien 2066: In einem unterirdischen SiestaSpace® zum Abkühlen trifft sich eine Solargesellschaft. Das Leben verläuft langsamer, Grundbedürfnisse sind gesichert ohne Lohnarbeit, neue Berufe der Fürsorge entstanden. Claudia Seigmann & Markus Zett laden in ihrem Stück zum spielerischen Utopietraining ein: Besucher:innen erkunden gemeinsam eine solidarische Zukunft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus.

  • Modus Vivendi

    Odeon Theater Taborstraße 10, Wien
    Theater

    Das Serapions Theater zeigt eine Gesellschaft im Stillstand: In einer Stadt im Umbau wiederholen Menschen vertraute Bilder und Geschichten. Zwischen Perspektivenlosigkeit und Wiederholungszwang wirkt der gesellschaftliche Untergang näher als echte Veränderung. Regie von Max Kaufmann.

  • Quinn Slobodian & Ben Tarnoff – Muskismus

    Karl-Renner-Institut Karl-Popper-Straße 8, Wien
    Literatur

    Quinn Slobodian und Ben Tarnoff analysieren, wie Elon Musk vom Silicon-Valley-Nerd zur rechten Ikone wurde. Sie zeichnen nach, wie der Kult um disruptive CEOs, die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger in sozialen Medien und Videospielen sowie rassistische Memes und Verschwörungstheorien den Muskismus formten: ein frankensteinsches Monster des Kapitalismus. In englischer Sprache.

  • Orlando (nach V. Woolf)

    Akademietheater Lisztstr. 1, Wien
    Theater

    Orlando, jung und attraktiv, lebt über vier Jahrhunderte und wechselt in Konstantinopel nach einer Trance das Geschlecht. Als Frau erkundet sie mit Ironie die Themen Rollenbilder, Zeitgeist und die Vielfalt widersprüchlicher Identitäten. Regie von Therese Willstedt nach ein Textfassung von Tom Silkeberg.

  • Nouvelle Vague (FR 2025)

    Votiv Kino Währinger Str. 12, Wien
    Kino

    Richard Linklater erzählt die Geschichte hinter den Dreharbeiten von Jean-Luc Godards "Außer Atem". Guillaume Marbeck spielt Godard, der alle Regeln bricht, Zoey Deutch seine skeptische US-Hauptdarstellerin Jean Seberg. Linklater dreht im Stil seines Vorbilds: Schwarz-Weiß, Format 1:1,37, mit Humor und dem Esprit der frühen Sixties.