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Heute
  • Im Dickicht der Städte

    Scala Wien Wiedner Hauptstraße 106, Wien
    Theater

    Brechts frühes Meisterwerk ist kein Lehrstück, sondern ein expressionistischer Krimi im urbanen Dschungel von Chicago. Zwei Männer messen ihre Kräfte in dichter, filmischer Erzählweise. Brecht bringt hier erstmals den modernen (Anti-)Helden auf die Bühne: der Großstadt-Einzelkämpfer, verbissen, zynisch und verletzlich zugleich, der durch die harte Schale seiner Haut den Mitmenschen erreichen will. Eine Inszenierung von Bruno Max.

  • Eskalation im Nahen Osten

    Karl-Renner-Institut Karl-Popper-Straße 8, Wien
    Gespräch

    Die militärische Eskalation zwischen USA, Israel und Iran destabilisiert die Region mit globalen Folgen. Wie handlungsfähig ist die EU? Welche Auswirkungen hat dies auf das iranische Regime und die Bevölkerung? Mit Gudrun Harrer (Nahost-Expertin), Solmaz Khorsand (Iran-Expertin), Stefan Lehne (Carnegie Europe) und Andreas Schieder (SPÖ-Delegationsleiter EU-Parlament). Moderation: Sebastian Schublach.

  • Andrea Grill – Sonnenspiel

    Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
    Literatur

    Andrea Grill liest aus ihrem neuen Roman "Sonnenspiel": Loredana Sartoro näht in Apulien in prekären Verhältnissen für eine Luxusmodemarke. Als eine Journalistin einen Enthüllungsartikel schreiben will, sperrt Loredana sie in die Speisekammer. Eine Geschichte über Macht und Ohnmacht. Gespräch mit Daniela Strigl, Cello: Marie Orsini-Rosenberg, Fotoprojektionen: Cristina Budroni.

    Kostenlos
  • Kokuhô (JAP 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    Nagasaki 1964: Nach dem Tod seines Vaters wird der 15-jährige Kikuo von einem berühmten Kabuki-Schauspieler aufgenommen. Neben dessen Sohn Shunsuke widmet er sich der Kunst des Onnagata (männliche Darstellung von Frauenrollen). Lee Sang-ils bildgewaltiges, dynamisches Drama über 50 Jahre verhandelt Rivalität, Freundschaft und die Frage, was Kunst und Identität ausmacht.

  • Protokoll – Imre Kertész

    Kasino am Schwarzenbergplatz Schwarzenbergplatz 1, Wien
    Literatur

    Holocaust-Überlebender Imre Kertész (1929–2016) fand in seinem "Roman eines Schicksallosen" eine neue literarische Ausdrucksweise ohne Leidenspathos. 1992 verbrachte er Monate in Wien, dokumentiert in "Ich – ein anderer". Die Erzählung "Protokoll" über eine missglückte Zugreise zeigt willkürliche Bedrohung auch in Freiheit. Annamária Láng liest, musikalische Gestaltung: Krisztián Vranik.

  • Mélanie Pain (FR)

    B72 Hernalser Gürtelbogen 72-73, Wien
    Konzert

    Die französische Singer-Songwriterin Mélanie Pain wurde als ikonische Stimme der Band Nouvelle Vague bekannt, wo sie seit 2004 New-Wave-Klassiker in Bossanova-Gewand singt. Solo entwickelt sie intimen Folk-Pop mit verträumter, leicht rauer Stimme. Ihr neues Album "How and Why" (2025) entstand in einer Holzhütte, reduziert auf Gitarre und Gesang.

  • Blue Moon (US 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    New York 1943. Am Abend der erfolgreichen Oklahoma!-Premiere driftet Texter Lorenz Hart (Ethan Hawke) in eine Bar. Er blickt auf die Jahre mit seinem früheren Partner Richard Rodgers zurück, verbittert und alkoholisiert. Richard Linklater verdichtet diese Nacht des brillanten, verlorenen Lyrikers zum leisen, dialogreichen Kammerspiel. Vielleicht ein wenig zu geschwätzig.

  • Brittany Tucker – Canary (bis 28.3.)

    Galerie Roberta Keil Breite Gasse 12, Wien
    Ausstellung

    Künstlerin Brittany Tucker aus NY präsentiert in "Canary" figurative Selbstporträts, die den weißen Körper durch cartoonhafte Karikaturen bewusst fehlinterpretieren. Die Umkehr historischer Machtverhältnisse macht Intimität, alltäglichen Rassismus und tradierte Geschichten im Leben Schwarzer Amerikanerinnen sichtbar. Der Titel verweist auf Vonneguts Theorie: "Künstlerinnen als Kanarienvögel", die Gefahren frühzeitig erkennen.Opening Hours
Tue-Sat: 11:00–18:00

  • dEUS (BEL)

    Arena Wien Baumgasse 80, Wien
    Konzert

    dEUS, 1991 in Antwerpen gegründet, zählt zu Belgiens bekanntesten Rockbands. Um Frontmann Tom Barman schufen sie einen eklektischen Sound aus Alternative Rock, Jazz, Folk und Punk. Ihr Debüt "Worst Case Scenario" (1994) gilt als einflussreichstes Album der 90er-Jahre und machte sie zur ersten belgischen Indie-Band bei einem Major-Label.

  • Marie Langer – ein Leben zwischen Wien und Lateinamerika

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Gespräch

    Marie Langer (1910–1987): Wiener Ärztin, Psychoanalytikerin, Kommunistin. Sie kämpfte 1936 im Spanischen Bürgerkrieg, flüchtete nach Argentinien, musste 1974 vor Todeslisten fliehen. Ihre Erinnerungen erscheinen nun bei Edition Atelier. Ulrike Schmitzer (Herausgeberin) und Irene Filip (Spanienarchiv) sprechen über die außergewöhnliche Biografie. Moderation: Matti Bunzl.

  • Meet Otto

    OWA Otto-Wagner-Areal Baumgartner Höhe, Wien
    Ausstellung

    Am 14. Oktober eröffnet die Ausstellung „MEET OTTO“ am Otto Wagner Areal. Gezeigt wird die Entwicklung vom Krankenhaus zum Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsareal. Pläne, Vergleichsbilder, Materialproben und Tonspuren machen die architektonische und historische Transformation nachvollziehbar. Öffnungszeiten: Di - Fr 10:00 - 17:00

    Kostenlos
  • Wissen für alle – ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Ausstellung

    Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der „Wiener Methode der Bildstatistik“, später Isotype genannt, die Otto Neurath 1925 mit seinem Team zur Demokratisierung von Wissen entwickelte. Sie zeigt den Einfluss dieser Bildsprache auf Grafikdesign, Kunst und Informationsvermittlung bis in die Gegenwart. Die Ausstellung endet am 5.4.2026. An Samstagen findet um 13:00 eine Führung durch die Ausstellung statt.