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Heute
  • Marlene Streeruwitz – Prinzessinnenkunde.

    Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
    Literatur

    Die „Prinzessinnenkunde“ liest Marlene Streeruwitz als Analyse der heutigen Männlichkeit. Am Beispiel Donald Trumps zeigt sie, wie ein „König“ alle anderen zu Untertanen macht, die sich verfügbar halten müssen wie Märchenprinzessinnen. Über diese Verknüpfung von Männlichkeit, Macht und Märchen spricht sie mit Katja Gasser.

  • Steffen Martus – Erzählte Welt

    Österreichische Gesellschaft für Literatur Herrengasse 5, Wien
    Literatur

    Steffen Martus stellt sein Buch „Erzählte Welt“ vor, eine Literaturgeschichte der deutschen Gegenwart seit 1989. Er diskutiert mit Daniela Strigl und Norbert Christian Wolf über Vielfalt, gesellschaftliche Debatten und die Rolle der österreichischen Literatur im deutschsprachigen Kontext.

  • Mira Perusich (AT)

    RadioKulturhaus Argentinierstr. 30A, Wien
    Konzert

    Mira Perusich, Wiener Singer-Songwriterin mit burgenlandkroatischen Wurzeln, präsentiert mit ihrer Band ein mehrsprachiges Programm und ihre neue EP „Corner – Nugao pameti“. Ihre Songs verknüpfen Sprachen und Genres und erzählen mit Humor von Beziehungen, Identität, Hoffnung und Nostalgie.

  • Helmut Köglberger: Vom Besatzungskind zur Fußballikone

    Alte Schmiede Schönlaterngasse 9, Wien, Österreich
    Literatur

    Helmut Köglberger, 1945 in Steyr geboren, wurde als Sohn eines afroamerikanischen Soldaten zur Fußballlegende von LASK und Austria. Eine neue Graphic Novel erzählt sein Leben im Nachkriegsösterreich. Darüber sprechen Walter Famler, sein Sohn Stefan Köglberger und Aktivistin Mireille Ngosso.

  • Sentimental Value (NOR 2025)

    Verschiedene Spielstätten
    Kino

    Affeksjonsverdi (2025) von Joachim Trier erzählt, wie die Schwestern Nora und Agnes nach Jahren den abwesenden Vater Gustav wiedersehen, ein früher gefeierter Regisseur. Er will Nora für sein Comeback engagieren, sie lehnt ab. Als er stattdessen eine Hollywood‑Schauspielerin holt, gerät die Familie ins emotionale Wanken.

  • Das Ende ist nah (nach Amir Gudarzis Roman)

    Schauspielhaus Porzellangasse 19, Wien
    Theater

    Einen umfangreichen und erzählerisch dichten Roman für die Theaterbühne zu adaptieren ist ein wahrlich schwieriges Unterfangen. Sara Ostertag hat sich daran gewagt, den Roman "Das Ende ist nah" des iranischen Autors Amir Gudarzi, auf die Bühne zu bringen. Zeitlich geht es sich nur aus, einen Bruchteil des Erzählten wiederzugeben, aber die Aufführung bietet dafür klug gelöste Mehrsprachigkeit, dynamische Choreographie und Live-Musik. Sehens- und erlebenswert! 2009 flieht der Künstler A. nach Protesten in Teheran aus dem Iran. In Österreich erlebt er Asylheime, Hunger und Rassismus. Sarah möchte helfen, verliebt sich in ihn, überfordert ihn aber. Gudarzis Debüt schildert Gewalt, Demütigung und den Willen, trotz allem weiterzumachen.

  • Im Rausch an der Front

    HGM Arsenal 1, Wien
    Führung

    Soldaten im Krieg suchten Flucht aus der Realität durch Rauschmittel – von Rum im 1. WK bis zu Aufputschmitteln im 2. WK. Drogen und Alkohol waren stets Teil des Krieges. Die Führung mit Hannah Metzker (HGM) beleuchtet, wie der Rausch den Kampf und die Wahrnehmung am Schlachtfeld beeinflusste.

  • Blade Runner – Das Märchen Mensch

    Schubert Theater Währinger Str. 46, Wien
    Theater

    Der Abend von Simon Meusburger rückt die Frage nach dem Menschlichen ins Zentrum und lässt Menschen und Androiden ineinander übergehen. Mit VR-Brillen, dunklem Sound und unterhaltsamen Figurenspiel entsteht in nur einer Stunde ein intensives, überraschend dichtes Bühnenerlebnis.

  • Welcome in Vienna (AT/DE/CH 1986)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    „Welcome in Vienna“ von Axel Corti erzählt (nach einem Drehbuch von Georg Stefan Troller) die Rückkehr des jüdischen Emigranten Freddy Wolff nach Wien kurz nach 1945. In einer Stadt voller Misstrauen, Verdrängung und Antisemitismus ringt er um Zugehörigkeit und Orientierung. Der Film zeigt schonungslos die schwierige Heimkehr in ein widersprüchliches Nachkriegswien. Ein zweites Mal am Sa, 13. Dez. 20:30 zu sehen.

  • Maryam Aras – Dinosaurierkind

    Hauptbücherei Wien Urban-Loritz-Platz 2a, Wien
    Literatur

    Nava Ebrahimi spricht mit Maryam Aras über deren literarischen Essay. Aras' Buch ist eine politische Spurensuche nach ihrem Vater, der in den 60ern als Student gegen den Shah protestierte. Es verbindet die Familiengeschichte in der iranischen Diaspora Kölns mit der transnationalen 1968er-Bewegung und dem Iran von 1953.

    Kostenlos
  • Los olvidados (MEX 1950)

    Burgkino Opernring 19, Wien
    Kino

    Luis Buñuels neorealistisches Drama "Los olvidados" (1950) zeigt das grausame Schicksal vernachlässigter Jugendlicher in den Elendsvierteln von Mexiko-Stadt. Besonderheit: Buñuel durchbricht den Neorealismus durch das Einfügen surrealistischer Traumsequenzen und ist ein Schlüsselwerk des Regisseurs. (OmeU)

  • Hudaki Village Band (UKR)

    Sargfabrik Goldschlagstraße 169, Wien
    Konzert

    Die Hudaki Village Band aus den ukrainischen Karpaten verbindet viele der dortigen musikalischen Traditionen zu einer emotionalen, virtuosen Hochzeitsmusik. Ohne Noten, aber mit großer Leidenschaft bringt sie diese lebendige, überlieferte Vielfalt auf die Bühne.