Was ist Film – Programm 1
Zum Beginn des "Was ist Film" Zyklus gibt Peter Kubelka eine Einführung zum Thema "Was ist Bewegung/Was ist Ruhe/Was ist Film". Zu sehen sind im ersten Teil viele Kurzfilme aus der frühen Zeit des Kinos.
Zum Beginn des "Was ist Film" Zyklus gibt Peter Kubelka eine Einführung zum Thema "Was ist Bewegung/Was ist Ruhe/Was ist Film". Zu sehen sind im ersten Teil viele Kurzfilme aus der frühen Zeit des Kinos.
Paul Lendvai, 95, überlebte den Holocaust, floh 1957 aus Ungarn nach Wien und wurde internationaler Journalist. In Wer bin ich? (Zsolnay) verbindet er Biografie und Politik, reflektiert seine ungarische, jüdische und europäische Identität und warnt vor wachsendem Antisemitismus. Im Gespräch mit Christian Ultsch.
„To Close Your Eyes and See Fire“ zeigt Beirut nach der Explosion im Hafen 2020: Telefonistin, syrische Familie, Tänzerin und Maler suchen Wege im kollektiven Trauma zwischen Armut, Protest, Trauer und Hoffnung. Nähe und Ferne, Bleiben und Flucht spiegeln die zerrissene Realität des Libanon. Ein Film von Nicola von Leffern und Jakob Carl Sauer. An diesem Abend ist das Filmteam im Stadtkino anwesend. Am 12.9. um 20:00 dann im Cinematograph Innsbruck.
Nach Wiens Befreiung 1945 kehrte trotz großer Not rasch kulturelles Leben zurück. Die Alliierten förderten gezielt Kultur, um ein eigenständiges Österreichbewusstsein zu stärken. Die Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ im Wien Museum zeigt diesen prägenden Wandel. Die Ausstellung ist vom 10.4. bis 7.9. zu sehen.
Die Ausstellung beleuchtet die weltweiten Herausforderungen rund ums Wasser – von Verteilung und Verschmutzung bis zur Klimakrise. Die Schau zeigt, wie Design auf globale Wasserprobleme reagiert: mit Ideen, Innovationen und neuen Perspektiven für eine gerechtere Zukunft.
Die Ausstellung im Unteren Belvedere zeigt mithilfe moderner Technik, wie Gustav Klimt Gold und Edelmetalle auf die Leinwand brachte. Anhand von acht Gemälden werden radiologische und materialtechnische Untersuchungen seiner Werke präsentiert. Die Ausstellung ist bis 7.9.2025 zu sehen.
Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie diskutieren in ihrem neuen Buch über gescheiterte Hoffnungen, Fehler und Möglichkeiten für Europas Zukunft. Mit ihrer Erfahrung kommentieren sie Politik und Gesellschaft. Den Abend moderiert Robert Misik, der die Debatte begleitet.
Nach dem Auftakt mit dem Härva Duo folgt am 8.9. im Café Max das Klezcafé mit Fran & Flora aus London. Konzert, Gespräch und Klezmer-Jam laden zum Mitmachen ein. Ihr Album Precious Collection (2024) verbindet jiddische Wurzeln mit avantgardistischem Spiel – „eine Überraschung an jeder Ecke“.
In Zweitland erzählt der Südtiroler Regisseur Michael Kofler in seinem Debütfilm von den Spannungen in der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols im Umfeld der „Feuernacht“ 1961. Dabei steht nicht nur die politische Dimension im Vordergrund, sondern auch das Familiäre: Wie wirken sich Bedrohung, Angst und wachsender Widerstand auf das private Leben aus? Kofler zeigt, wie sich der Konflikt zwischen deutschsprachiger Bevölkerung und den italienischen Carabinieri zuspitzt – und verknüpft das Zeitgeschehen mit den Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und den zerstörerischen Dynamiken von Gewalt und Radikalisierung.
David Krakauer, prägende Figur der neuen Klezmer-Welle in New York, verbindet in seinem kraftvollen Stil Jazz, Rock, Funk und Hip-Hop. In diesem Programm spielt er unplugged eigene Werke und klassische Klezmer-Melodien. Sein Spiel verkörpert den erneuernden Geist jüdischer Musiktradition – intensiv und nahbar. Am FR 12.9. ist David Krakauer mit seinem Quartett im Treibhaus in Innsbruck zu hören.
MQ Writer-in-Residence Dana von Suffrin (Sept/Okt 2025) liest aus „Nochmal von vorne“. Mit schwarzem Humor erzählt der Roman vom jüdischen Leben zwischen München und Tel Aviv: Familie, Gewalt, Vertreibung, Fliehkräfte – zwei Schwestern zerstreiten sich und finden wieder zueinander. Danach führt Tonio Schachinger ein Gespräch mit der Autorin.
Das Heeresgeschichtliche Museum im Wiener Arsenal lädt im Sommer zu einem abendlichen Rundgang: Die Architektur von Theophil Hansen wird innen wie außen beleuchtet, Geheimnisse und Geschichten des Arsenals werden enthüllt – von der Feldherren- und Ruhmeshalle bis zu Ziegeln, die auf Bäumen wachsen.
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