Sylvain Prudhomme erzählt in seinem Bericht "Coyote" über seine Reiserfahrungen entlang der US-mexikanischen Grenze und von den Treffen und Gesprächen, die er bei dieser Gelegenheit mit Autofahrern, einfachen Frauen und Männern, die diese Grenz- und Grenzregion verkörpern, führte. Lesung auf Französisch mit Übersetzung.
Patrick Holzapfel liest aus seinem Debütroman "Hermelin auf Bänken" und Tine Melzer aus "Do Re Mi Fa So". Moderiert wird dieser literarische Abend von Johannes Tröndle.
In "Transit Lissabon" folgt Sabine Scholl einer Gruppe von Freunden, die Ende der 1930er Jahre vor den Nationalsozialisten fliehen. Der Roman verbindet Geschichte und Literatur. Scholl, eine vielreisende Autorin, spricht bei der Präsentation im Literaturhaus Wien über ihre poetische Methode und den Begriff Transit. Der Abend wird von Katrin Sippel moderiert.
Tindersticks ist eine englische Alternative-Rock und Chamber Pop Band, die 1991 in Nottingham gegründet wurde. Ihr Sound reicht von Indie-Rock-Hits über Balladen bis hin zu ausgereiften orchestralen und konzeptionellen Platten. Die Band spielt an 3 Abenden im Theater Akzent. Stand 26.9.: ein Konzert ist bereits ausverkauft.
Gertraud Borea d´Olmo im Gespräch mit dem Philosophen, Historiker und Schriftsteller Philipp Blom. Dieser zeigt in seinem neuen Buch "Hoffnung", wie trotz aktueller Krisen diese möglich bleibt. Obwohl die Zukunft oft düster erscheint, gibt es noch Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Regisseurin Claudia Bauer verbindet Jandls Stücke „die humanisten“ und „aus der fremde“ mit Gedichten zu „humanistää“ – eine musikalische, sprachliche und spielerische Collage.
Delagos neues Werk "Snow from Yesterday" dreht sich um das Wasser in all seinen Erscheinungsformen. Gemeinsam mit dem Gesangs-Trio "Mad About Lemon" lässt er seine Kompositionen fließen. Musikvideo "Modern People"
Der Film aus dem Jahr 1998 (Regie von John Boorman) erzählt die wahre Geschichte des irischen Gangsters Martin Cahill. Mit Witz und Intelligenz entkommt er jahrelang der Polizei, bis er sich mit der IRA anlegt. Der Film zeigt seine kriminellen Taten und seinen unvermeidlichen Untergang.
Im Anschluss an den Film "Explanation of Everything" spricht die Autorin Stefanie Jaksch mit dem Politikwissenschaftler Tobias Spöri darüber, wie politische Systeme Gesellschaften, aber auch Individuen spalten können.
Der ehemalige Samurai Kakunoshin lebt bescheiden mit seiner Tochter Kinu, die oft Ausreden für seine Schulden erfindet. Neben seiner finanziellen Probleme ist er ein Meister im Go-Spiel, was Rätsel um seine Vergangenheit aufwirft. Als er fälschlich beschuldigt wird, muss er seine Schwertkampfkünste wiederbeleben.
Regisseur Charly Hübner folgt der Band auf einer Tournee durch Berlin, die eigens für diesen Film organisiert wurde, und führt uns zu Orten, die stellvertretend für die Entwicklung der Band stehen.
Vom 5. bis 13. Oktober 2024 ist die ehemalige Semmelweisklinik und ihre Umgebung Spielstätte von Konzerten, Lesungen, Performances, Filmen und Workshops. UND: Der preisgekrönte Pianist Marino Formenti haucht einem Währinger Gemeindebau über zwei Wochen lang jeden Tag musikalisches Leben ein.
Im Belvedere wird erstmals in Österreich eine große Retrospektive der Dadaistin Hannah Höch präsentiert. Höch, zentrale Figur in der Kunstszene der 1920er, gilt als Mitbegründerin der Collage und Fotomontage. Die Ausstellung stellt 80 ihrer Werke aus und zeigt, wie sie Fotomontagen als „statischen Film“ verstand, der neue Perspektiven schafft.
Vladimir Kaminer ist zu Gast im Literatursalon des Rabenhoftheaters und erzählt von seinen Reisen durch Europa von Portugal bis in die Republik Moldau. Dabei vermittelt er Eindrücke von Menschen, Speisen und Getränken, mit einer ordentlichen Prise des Kaminerschen Humors.
Christa Müller, Mitherausgeberin des Buches "Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation" ist zu Besuch im Depot und spricht mit Elke Krasny über die Bedeutung der neuen urbanen Gartenbewegung.
Das Filmarchiv Austra widmet dem österreichischen Regisseur Dieter Berner eine ausgedehnte Retrospektive, von den allerfrühesten Werken, wie z.B. der Alpensaga in den 1970ern bis zu seinem neuesten Film "Alma + Oskar"
Die Alte Schmiede gestaltet in der Reihe "Literatur im Herbst" einen Schwerpunkt zum Thema "Das andere Russland II", bei dem russische Exil-Autor:innen zu Wort kommen und darüber sprechen, wie sich ihr Schreiben fern der Heimat gestaltet.
In der Reihe "Filmpionierinnen" gibt es im Filmmuseum den Film "Karambolage" von Kitty Kino zu sehen. Die österreichische Regisseurin erzählt die Geschichte der Studentin Judit, die Billard als ihre Leidenschaft entdeckt. Doch Turnierbillard war lange Zeit ein reine Männerdomäne, das bekommt Judit auch zu spüren.
Das Stadtkino veranstaltet gemeinsam mit dem "Institut für die Wissenschaft vom Menschen" einen Abend mit der Filmvorführung (OmEU) und einer Diskussion der ungarischen Journalisten Réka Kinga Papp und dem IWM Rektor Misha Glenny.
8½ von Federico Fellini handelt von einem Regisseur, der in einer kreativen Krise steckt, während er seinen nächsten Film vorbereitet. Geplagt von persönlichen und beruflichen Problemen, vermischen sich in seinem Leben Realität und Fantasie. Ein filmisches Meisterwerk Fellinis mit einem großartigen Mastroianni. Den Film gibt es nochmals am SO 13.10. um 13:00 im Rahmen eines "Filmfrühstücks" im METRO Kinokulturhaus zu sehen.
Die 11 Filme zu diesem Schwerpunkt im Filmmuseum handeln davon, inwiefern der Mensch in die Naturlandschaft eingegriffen hat und wohl für lange Zeit verändert hat. Im Rahmen dieser Reihe ist u.a. 13 Lakes zu sehen.
Unter dem Titel QUEER TORONTO bringt die Poolinale zwei Filme über die großartige queere Musikszene Torontos und danach ein Gespräch mit Joel Gibb (The Hidden Cameras), der persönlich ins Filmcasino kommen wird.
Gründer und Bandleader der queeren Band aus Toronto Joel Gibb ist im Haus der Musik zu hören. Am Tag zuvor gibt es im Filmcasino 2 Filme über die Musikszene in Toronto und ein folgendes Gespräch mit einem Musiker, der diese Szene maßgeblich mitgeprägt hat: Joel Gibb.
Die Regisseurin Ruth Beckermann begleitet im Zeitraum von drei Jahren 25 Kinder einer Favoritner Volksschulklasse und ihre Lehrerin. „Beid, Hafsa, Melissa, Manessa, Mohammad… 25 Kinder und ihre engagierte Lehrerin. Wir wollten herausfinden, wer sie sind, wir wollten ihre Fähigkeiten und Strategien, ihre Freuden, Ängste und Nöte kennenlernen.“ (Ruth Beckermann)
Trine, eine begabte junge Trompeterin, erhält die Chance, an der Oper in Oslo vorzuspielen. Doch Oslo ist weit weg von den Lofoten, und als Klimaaktivistin kommt ein Flug für Trine nicht in Frage, also macht sie sich per Anhalter auf den Weg in die Hauptstadt und übt ihr Spiel immer und überall. Regisseur Laurens Pérol verzichtet in seinem Roadmovie auf jegliche Postkartenidylle.
Der ungarische Maturant Abel interessiert sich wenig für seine Abschlussprüfung, eher für seine Mitschülerin Janka, die jedoch auf den Geschichtslehrer steht, welcher mit Abels konservativem Vater kürzlich erst in Streit geraten war. Abel muss zur Abschlussprüfung eben bei diesem Geschichtslehrer antreten und diese geht vollkommen daneben. Aus einer Notlüge von Abel heraus entsteht ein landesweiter Skandal. Der Film bietet einen Vorgeschmack, wie es in gut 5 Jahren in Österreich sein könnte.
Regisseur Michel Franco behandelt in "Memory" komplexe Themen wie Alkoholismus, Missbrauch, Demenz und familiäre Konflikte. Er zeigt die Geschichte von Sylvia, die versucht ihre traumatische Vergangenheit zu bewältigen, und Saul, der an Demenz leidet. Franco verzichtet dabei auf Klischees und melodramatische Inszenierungen und setzt stattdessen auf distanzierte emotionale Tiefe.
Der Titel der Ausstellung nennt zwar nur 3 der Secessionisten, umfasst jedoch 140 Werke von 80 Künstler:innen. Zu sehen bis 13.10. Am jeweils ersten Sonntag des Monats ist der Eintritt in diese Sonderausstellung frei. Donnerstags ist die Ausstellung bis 21:00 geöffnet.
"Wildes Land" ist eine dokumentarische Erzählung über ein junges britisches Paar, das ein Experiment wagt und seine Farm an die Natur zurückgibt. "Diese spannende Geschichte erzählt, wie aus ausgelaugtem Land wieder ein reiches Ökosystem wird, und zwingt uns damit, Landwirtschaft neu zu denken." (The Times)
„Was du brauchen kannst, das nimmst du dir“: Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht in Wien Aufbruchstimmung. Peter Roseis „Wien Metropolis“ führt den Leser von der Nachkriegskorruption bis in die Villen der erfolgreichen Geschäftsleute der 80er Jahre. Anmeldung ist notwendig.
Trotz Diskussionen über grünes Wachstum auf EU-Ebene gibt es Zweifel an der Vereinbarkeit von Kapitalismus und ökologischen Zielen. Wie verhalten sich Kapitalismus, Demokratie und Reformen zueinander? Welche Rolle spielt Kunst dabei, und können kritische künstlerische Strategien das System verändern? Diesen Fragen gehen die Künstlerin Johanna Tinzl und die Ökonomin Katharina Mader in einer Diskussion nach. Moderiert wird der Abend von der Journalistin Marlene Nowotny.
Fin Greenall, bekannt als Fink, begann als DJ und Producer und arbeitete an frühen Songs von Amy Winehouse und John Legend mit. 2006 gründete er ein Trio mit Tim Thornton (Drums) und Guy Whittaker (Bass). Mit Folk, Indie und Blues wurde seine melancholische Musik bekannt.
Wenige Schauspieler:innen haben die italienische Kinogeschichte dermaßen geprägt wie Marcello Mastroianni. Der Kulturfilter wird in den nächsten Wochen immer wieder auf cineastische Meisterwerke mit dem charismatischen Schauspieler hinweisen. Ein Überblick über die Filme gibt es hinter dem Link zu "Mehr Infos".
Zum Abschluss der Reihe "Marcello Magnifico" zeigt das Filmarchiv den Film Divorzio all'italiana von Pietro Germi. Mastroianni spielt in der rabenschwarzen Komödie einen sizilianischen Adeligen, der versucht, seine Frau umzubringen, um seine "sehr junge" Cousine heiraten zu können. Auf Arte gibt es eine sehenswerte Doku über Marcello Mastroianni.
Das Darmstädter Indie-Pop-Duo Woog Riots tourt mit seinem neuen Album "Collectors of Pop" durch Europa. Silvana Battisti und Marc Herbert präsentieren das Album, ältere Hits und Kurzfilme live.
John Boorman ist ein britischer Regisseur, bekannt für seine vielseitigen Werke, die oft durch starke visuelle Ästhetik und tiefgründige Themen geprägt sind. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Deliverance (1972), ein intensiver Thriller über den Überlebenskampf in der Wildnis, sowie Excalibur (1981), eine epische Adaption der Artuslegende. Boorman experimentierte oft mit unterschiedlichen Genres, von Science-Fiction (Zardoz) bis hin zu historischen Dramen, und gilt als einflussreicher Filmemacher des modernen Kinos. Eine Beschreibung der Reihe und eine Liste der gezeigten Filme gibt es unter "Mehr Infos"
Hope and Glory von John Boorman erzählt die Geschichte eines Jungen, der während des Zweiten Weltkriegs in London aufwächst. Die Bombenangriffe verändern sein Leben, doch der Krieg bringt ihm auch Abenteuer, Freundschaften und eine besondere Freiheit inmitten von Chaos und Zerstörung. Am heutigen Abend mit einer Einführung von Christoph Huber.
Eine Buchpräsentation von Vedran Džihić und Manuela Tomić zum Thema Flucht vor dem Bosnienkrieg und Ankommen in Österreich im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wer A… sagt. Moderiert wird der Abend vom Hörspielregisseur und Autor Andreas Jungwirth. Schillerplatz 3, 1010 Wien, Universitätsbibliothek, Lesesaal M 7
Der iranisch-dänische Regisseur Ali Abbasi rekonstruiert mit Sebastian Stan in der Hauptrolle die frühen Jahre Donald Trumps, als er beim ruchlosen Rechtsanwalt Roy Cohn "in die Lehre" ging. Dieser gab Trump die 3 Maximen mit: 1. Attack, attack, attack. 2. Never confess, always deny. 3. Always declare yourself the winner. Bis heute hält sich Trump daran und der Film erhellt eine Phase der Psychogenese von Trump.
Der Film von Harald Friedl ist wahrlich kein Unterhaltungsfilm, sondern er zeigt die rumänische 24-Stunden-Pflegerin Sadina bei ihrer Arbeit. Sie ist eine von mehr als 60.000 Frauen, die Ähnliches leisten. In der Covid-Zeit haben sie manchmal Applaus erhalten, das war es aber leider auch schon. Zu sehen ab 11.10. in diversen Programmkinos.
Das Garupá Trio widmet sich auf seinem Debütalbum dem mexikanischen Sänger, Komponisten, Akkordeonvirtuosen und Poeten Ramón Ayala, der zu den wichtigsten Vertretern der latein-amerikanischen Populärkultur zählt. Hörprobe El Mensú (Die Botschaft)
Der deutsche Liedermacher war zuletzt mit seiner neuen Band "Husten" aktiv. Ins WUK kommt er mit einem Solokonzert. Zu erwarten sind melancholische, aber immer hoffnungsvolle Lieder.
Rund ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung und mehr als ein Drittel der Bevölkerung Wiens sind vom Wahlrecht ausgeschlossen. Gründe für diesen fortschreitenden Demokratieverlust liegen in der Verknüpfung des Wahlrechts mit der Staatsbürgerschaft und den restriktiven Regeln für ihren Erwerb.
Emilíana Torrini, eine Musikerin mit italienisch-isländischen Wurzeln, legt seit den 1990ern großen Wert auf Unabhängigkeit und künstlerische Freiheit. Ihr erstes Album nach zehn Jahren "Miss Flower" spiegelt diese Werte wider und vereint spielerische, experimentelle Tracks, die Liebe, Dramen und intensives Leben darstellen. Hörproben Emiliana Torrini & Thievery Corporation - Until the MorningEmilania Torrini - Gun (vom "Armini & Me" Album)
Robert Schindel feierte im Frühjahr seinen 80. Geburtstag und die Alte Schmiede widmet ihm zwei Tage "Im Fokus". Am Mittwoch liest er aus seinem Manuskript "Genia", danach sprechen Jakob Kraner, Yevgeniy Breyger und Anna Weidenholzer über ihre persönliche Schindel-Lektüre.
In Haruki Murakamis Erzählung wird ein Junge in ein düsteres Bibliotheksverlies geführt, wo er Bücher auswendig lernen muss, bevor ein alter Mann sein Gehirn essen will. Klingt wenig appetitlich, aber Jacqueline Kornmüllers Inszenierung im Odeon-Theater verleiht der Geschichte in 70 Minuten eine poetische Note mit sanfter Musik und einem ästhetischen Bühnenbild.
Arad Dabiri legt nach seinem preisgekrönten Debüt "Drama!" nun seinen zweiten Roman vor. Es ist ein Großstadtmärchen eines jungen Wiener Schriftstellers (ist es Arad Dabiri?), dessen Karriere nach dem Gewinn des Debütpreises des Österreichischen Buchpreises schnell an Fahrt aufnimmt.
Das Autorenkollektiv “Nazis & Goldmund” beschäftigt sich in einer Performance mit rechten Wahlprogrammen und versucht eine Dekonstruktion des “Volkskanzlers”. Im Literaturhaus Wien.
In seiner letzten Inszenierung im Volkstheater bringt Kay Voges das Stück "Der Name" des norwegischen Nobelpreisträgers auf die Bühne. Es geht um Kommunikation in der Familie und "Alle sprechen miteinander – aber verstehen sie sich auch?" bringt das schön zum Ausdruck.
Regisseur Andreas Dresen nimmt für seinen Film über den Widerstand gegen die NS-Diktatur im Umfeld der »Roten Kapelle« die private Perspektive von Hilde Coppi ein. Er zeigt, wie einfach die Aktionen an sich waren und wie viel Mut und Überzeugung sie dennoch erforderten.
Der Dokumentarfilm zeichnet ein Porträt des außergewöhnlichen Musikers, in dem er selbst zu Wort kommt, aber auch befreundete Musiker (wie Sting, Brian May, Paul Young u.v.a.) in Interviews ihre Meinung über den Ausnahmekünstler kundtun.
Der ehemalige Chefredakteur der Zeit Peter de Weck präsentiert sein neues Buch. Darin geht es um Populisten, die von Fake News und Desinformation profitieren. Der Journalismus, der dagegenhalten sollte, steckt in der Krise. Mehr Medien, aber weniger Mittel führen zu lauterem Meinungsmacherjournalismus, der Populisten nützt, indem er ihre Skandalisierung und Zuspitzung verstärkt. Moderiert wird der Abend von Robert Misik.
In "Trockenes Feld" greift Kurt Palm seine Familiengeschichte auf, um Erinnerung, Herkunft und Biografie zu erforschen. Seine Eltern stammen aus Kroatien, der Vater wurde 1943 zur SS eingezogen, die Mutter vertrieben. Warum diese Lesung im Rahmen der Kriminacht stattfindet, wird wohl ein Geheimnis bleiben.
Das Wiener Duo Elisa Godino und Aaron Hader ist bekannt für seinen Sound zwischen Elektronik und Dreampop. Ihre neuen Texte (jetzt auch auf Deutsch) kreisen um Reizüberflutung und Überforderung, untermalt von sanften Klängen.
Rudolf Wacker (1893-1939), einem der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Österreich, ist ab Ende Oktober eine umfassende Ausstellung gewidmet. Wacker studierte bei Albin Egger-Lienz in Wien und Weimar. Zu sehen bis 16.02.2025.
Mit "Roger, the Rat" hat der Fotokünstler Roger Ballen eine Persona geschaffen, die es ihm ermöglicht, die dunklen und grotesken Seiten der menschlichen Psyche ins Bild zu setzen. Zu sehen bis 22.2.2025.
Die kurdisch-österreichische Regisseurin Kurdwin Ayub erzählt in "Mond" die Geschichte der Kampfsportlerin Sarah, die im Nahen Osten das Angebot erhält, drei Töchter einer wohlhabenden Familie zu trainieren. Diese interessieren sich wenig für Sarah und leben in einem abgeschotteten Palast ohne Kontakt zur Außenwelt. An diesem Abend sind Regisseurin und Hauptdarstellerin anwesend.
Die Berliner Indie-Band Klez.e um Tobias Siebert besteht seit Anfang der 2000er Jahre. Nach einer Pause 2009 meldeten sie sich 2017 mit "Desintegration" zurück - inspiriert von The Cures "Disintegration" und dem Mauerfall 1989 sowie Themen wie Liebe und Wut. Tolle Unterstützung: Robert Stadlober liest und singt Tucholsky-Texte.
Der auf diese Art von Filmen spezialisierte Toby L. verfolgt ein Jahr lang die Britpop-Kultband Blur nach ihrer Wiedervereinigung und ihrem ersten Album nach acht Jahren. Für alle Blur-Fans wohl ein Must.
Film von Sean Baker. Anora, eine selbstbewusste Stripperin aus Brooklyn, heiratet in Las Vegas spontan den Oligarchensohn Ivan. Doch als die Nachricht nach Russland dringt, bedrohen Ivans Eltern ihre Ehe und Anora muss um ihre Chance auf eine bessere Zukunft fürchten.
Die Band aus El Paso, Texas, macht das, was ich Slow Pop nennen würde. Die schmeichelnde Stimme von Greg Gonzales wird dabei von den anderen Bandmitgliedern musikalisch umrahmt. Das Konzert war schon länger auf dem "Radar" des Kulturfilters, es gibt nur noch wenige Restkarten. Eine Alternative gibt es: Ein Live-Konzert von Cigarettes After Sex ist bis 22.11. auf Arte zu sehen.