„Blut ist nicht dicker als Wasser“ von Daniela Emminger ist ein wuchtiger, bitterböser Anti-Heimat- und Entwicklungsroman. In Markus Köhles Satire „Land der Zäune“ wird das Vorstadthaus zur Festung. Lesung und Gespräch in der Alten Schmiede, moderiert von Johannes Tröndle.
Die Pianistin Maria Radutu nutzt neue Technologien, um klassische Musik neu erlebbar zu machen. Mithilfe des Spiro-Systems von Steinway & Sons tritt sie in einen musikalischen Dialog mit Klavierlegenden – für ein überraschendes Konzerterlebnis.
Am 28. April zeigt das Stadtkino in Kooperation mit dem "IWM" und den "Aktionstagen Politische Bildung" Alexandra Makarovás Film. Im Anschluss sprechen Saša Makarová und Misha Glenny über ihre Erfahrungen rund um Prager Frühling und Samtene Revolution. Moderation: Barbara Tóth.
Tag 1: "Walpurgisnacht" mit Ankathie Koi & KMT, Greta La Critta, Lesung Mercedes Kronberger, Screening "Aufstand der Schwestern & Fazo666Fazo" und Mitternachtsmesse; Tag 2: "Arbeit" als Pseudo-Oper, Jazzolo und Filmscreening; Tag 3: "Tschoch" mit Filmscreening, Lesung Barbara Zeman und Schnapsturnier; Tag 4: "Kreuz". Am Mittwoch beginnt das Festival um 17:00, an den restlichen Tagen um 19:00.
Die Leica Galerie Wien zeigt 30 Werke der Finalisten des 14. Leica Street Photo Contest. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Straßenfotografie – von intimen Momenten bis zu dramatischen Szenen – mit Stil und oft mit viel Ausdruckskraft.
In 8½ ringt der Regisseur Guido Anselmi mit einer Schaffenskrise. Zwischen Realität, Erinnerung und Fantasie verliert er sich in Träumen und Beziehungen. Federico Fellini zeigt in poetischen Bildern die innere Welt eines Künstlers, der seinen Film – und sich selbst – sucht.
Wie Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammen funktionieren können? Darüber diskutieren Theresa Imre (Gründerin und CEO, markta), Max Stiegl (Gastronom, Gut Purbach) und Christian Bachler (Landwirt, Bergerhof Krakauebene) unter der Moderation von Philipp Blom (Historiker & Klimaphilosoph).
Auf Einladung der ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien gilt am 1. Mai für alle Architekturinteressierten „Eintritt frei“ im Az W. 14:00+17:00: Führung durch die Ausstellung „Suburbia. Leben im amerikanischen Traum“
Das Prater Museum öffnet an diesem Wochenende nicht nur die Türen, sondern wartet auch mit unzähligen Führungen und Veranstaltungen auf. Diese reichen von Führungen zur Geschichte des Praters oder wie der Prater sich in die Kulturgeschichte Wiens (Literatur, Film und Musik) eingeschrieben hat, bis zu einem Abschlusskonzertabend am Sonntag. Ein wahrlich abwechslungsreiches Programm & das alles bei freiem Eintritt!
Eläkeläiset, die selbsternannte „größte Humppa-Band der Welt“, begeistern seit über 30 Jahren mit ihrer finnischen Polka-Version bekannter Songs. Ihre mitreißende Musik und treue Fangemeinde machen sie zu Kult – auch weit über Finnland hinaus.
In Wilde Erdbeeren reist der alte Arzt Isak mit seiner Schwiegertochter von Uppsala nach Stockholm. Unterwegs begegnet er jungen Leuten, Erinnerungen und inneren Bildern. Regisseur Ingmar Bergman reflektiert dabei sein Leben und ehrt Kinolegende Victor Sjöström.
Liliane Lijn (*1939, New York) verbindet seit über 60 Jahren Kunst, Poesie und Wissenschaft. Ihre kinetischen Werke erforschen Licht, Energie und Bewegung. Ab den 1980ern thematisiert sie Körper und Weiblichkeit in multimedialen Skulpturen. „Arise Alive“ ist ihre größte Einzelausstellung.
Der Dramatiker (& sonst auch noch vieles mehr) Tom Stoppard erzählt in seinen Interviews mit Witz und Scharfsinn über Theater, Autorenschaft, Emigration, England und seine jüdische Identität. Nora Jacobs und Christoph Radakovits, zwei Schauspieler:innen tragen eine Collage aus seinen Gesprächen vor.
Irina Rastorgueva, ausgezeichnet mit dem Leipziger Sachbuchpreis, spricht an diesem Abend im Kreisky-Forum über ihr Buch zur russischen Propaganda. Sie analysiert eindrucksvoll deren Wirkung auf Gesellschaft, Medien und Widerstand. Moderiert wird der Abend von Cathrin Kahlweit.
Vienna Digital Cultures, kuratiert von Nadim Samman, findet vom 5.–18. Mai 2025 statt. Das neue Festival von Foto Arsenal Wien und Kunsthalle Wien widmet sich mit Kunst, Performance und Diskurs den kulturellen Folgen neuer Technologien.
"Freud and Marriage" Sigmund Freud zeigte weder in seiner Arbeit noch in seiner Ehe großes Interesse an den Themen Partnerwahl und Eifersucht. Ein Dialog mit Philosophie, Kunst oder Zeitgenossen wie bei Musil fand kaum statt – ein bedauerliches Versäumnis. Darüber spricht der südafrikanische Autor und Nobelpreisträger J.M. Coetzee. (Vortrag auf englisch) Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, gibt es noch die Möglichkeit, sie via Zoom zu verfolgen.
Ride sind inzwischen länger wiedervereint als in ihrer ersten Phase in den 90ern. Mit "Interplay" erscheint ihr siebtes Album – eine Mischung aus Gitarren, Synths und dunklem Pop. Es reflektiert Resilienz, Sehnsucht und die kreative Kraft nach Krisen. Der Support an diesem Abend kommt von "Like Elephants"
„Idi i smotri“ ist ein erschütternder Film über weißrussische Partisanen, der die Gräuel des NS-Terrors mit apokalyptischen Bildern verknüpft. Elem Klimov und Ales Adamovich schufen ein hyperrealistisches, lyrisches Mahnmal gegen die Gräueltaten der SS und der Wehrmacht in Weißrussland während des Zweiten Weltkriegs. Für kleine Screens
Mitten in der Nacht will John Brown in eine Klinik einziehen – gesund, aber entschlossen, sich der Welt zu entziehen. Das Personal rätselt: Ist er Simulant, Millionär, Flüchtiger, Psychopath – oder einfach nur ein Mann, der aussteigen will? Regie führt Ingrid Lang.
Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zeigt das Jüdische Museum Wien Roger Cremers’ Fotoausstellung World War Two Today, die Europas Umgang mit der Erinnerung an Schoa und Zweiten Weltkrieg anhand historischer Orte und Gedenkstätten beleuchtet.
Zum Tag der Befreiung am 8.5.2025 öffnet das hdgö die Türen für alle Ausstellungen. Neben der Dauerausstellung gibt es zur Zeit noch vier Spezialausstellungen zu sehen.
Dieser Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine Reise durch Korallenriffe, Seetangwälder und offene Meere – und zeigt, warum gesunde Ozeane für das Überleben und das Gleichgewicht unseres Planeten unverzichtbar sind.
Nach einer durchzechten Nacht in Las Vegas wettet Hank, 120 km in 24 Stunden zu laufen – um 1 Million Dollar. Was als Spiel beginnt, wird zum Duell über Freundschaft, Ehrgeiz und Grenzen. The Million Dollar Bet, von Regisseur Thomas Woschitz, basiert auf wahren Ereignissen. Eine einfache Story, die filmisch, musiktechnisch und schauspielerisch sehr gut umgesetzt wurde. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur und anderen an der Produktion Beteiligten.
Die Kritischen Literaturtage 2025 in Wien präsentieren vom 9. bis 11. Mai im KunstSozialRaum Brunnenpassage alternative, gesellschafts- und sozialkritische Literatur unabhängiger Verlage. Mit Lesungen, Buchpräsentationen und der Kinderbuchausstellung „Yuki liest!“ fördern sie Austausch und Weltverbesserung.
Alicia Edelweiss verbindet in ihren Konzerten Poesie, Performance und vielseitige Klangwelten. Mit Akkordeon, Ukulele & Co. bringt sie skurrile wie melancholische Songs auf die Bühne – live mit Band und Titeln aus dem neuen Album FURIE und früheren Werken.
Die 17-jährige Johanne verliebt sich in ihre Lehrerin und verarbeitet ihre Gefühle in literarischen Texten. Mit leiser Intensität und viel Gespür für Zwischentöne inszeniert Dag Johan Haugerud ein vielschichtiges Drama, das mit offenen Zeitebenen und kluger Bildsprache von Sehnsucht, Sprache und Selbstfindung erzählt. Die Großmutter von Johanne mit ihren Träumen von nackten Schweden bringt noch die Prise Humor mit in die Geschichte.
Dagobert Peche (1887–1923), das „Ornamentgenie“ der Wiener Werkstätte, brach mit geometrischer Strenge und schuf opulente, naturinspirierte Designs. Die MAK-Schau PECHE POP zeigt 700 Werke und seinen Einfluss auf Design bis heute. Die Ausstellung ist bis 11.5.2025 zu sehen.
Kurdische Märchen gelesen auf Kurmancî, Soranî, Zaza und Deutsch mit Ali Mazoodji, Eren Kilic, Ordikhan Jalil und Gülçin Kilic. Die Veranstaltung findet in der kex—kunsthalle exnergasse im WUK statt. Die Veranstaltung ist Teil der Zozan-Reihe.
Tall Tales ist ein visuelles Album von Thom Yorke, Mark Pritchard und Jonathan Zawada – ein modernes Märchen aus Musik, Bild und Technologie. Zwischen flirrender Elektronik, dystopischer Ästhetik und introspektivem Gesang hinterfragt das Werk den Preis des digitalen Fortschritts.
Tessa verteidigt Männer in Sexualstrafprozessen – bis sie selbst betroffen ist. Nach einem Übergriff durch Kollegen Julian wird sie zur Zeugin. Suzie Millers Prima Facie, ausgezeichnet und international gefeiert, zeigt den Bruch im Rechtssystem. Regie: Laura N. Junghanns.
Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 werden afghanische Frauen massiv unterdrückt. Hoffnung bringen junge Aktivistinnen wie Sara Wahedi und Parasto Hakim, die sich – teils im Exil – für Frauenrechte einsetzen. Mit der App „Ehtesab“, Bildung und Untergrundschulen kämpfen sie für Veränderung. Menschenrechtsaktivistin Sara Wahedi sowie die Bildungsaktivistin und Gründerin der NGO Srak, Parasto Hakim im Gespräch mit Tobias Matern.
The Burning Hell, um Songwriter Mathias Kom, Ariel Sharratt und Maria Peddle, verbindet genreübergreifende Songs voller literarischer, historischer und popkultureller Bezüge. Trotz düsterer Themen feiern sie die Schönheit der Welt – und laden ein, mitzutanzen. The Burning Hell - All I Need
Diesen Film kenne ich nur vom kleinen Screen, aber dieser legendäre Konzertfilm von Adrian Maben kehrt nun in 4K und mit verbessertem Sound ins Kino zurück: Pink Floyd spielt im leeren Amphitheater von Pompeji ein atmosphärisches Konzert. Highlights wie „Echoes“ und Blicke hinter die Kulissen machen das zu einem visuellen Musikerlebnis.
Die pensionierte Tanzlehrerin Tarlan wird Zeugin eines Mordes, den die Polizei ignoriert. In The Witness kämpft sie gegen politischen Druck, um die Wahrheit aufzudecken – ein bewegender Film von Nader Saeivar über Mut, Unterdrückung und Menschlichkeit im heutigen Iran.
Die Band um Stella Sommer, Sängerin und Songwriterin, überrascht mit melancholischem Pop voller Tiefe. Ihr neues Album Schwarze Magie klingt düster und existenziell – ganz im Gegensatz zum heiteren Bandnamen. Es ist bereits das fünfte Werk der deutschen Musikerin.
Zum Staatsvertrags-Jubiläum zeigt das @votivkino mit dem Filmclub Tacheles Ruth Beckermanns preisgekrönten Film Waldheims Walzer in Anwesenheit der Regisseurin. Thema: Waldheims NS-Vergangenheit, Erinnerungskultur und politische Verantwortung.
Das Journalismusfest Innsbruck 2025 findet vom 16. bis 18. Mai statt. Über 160 Gäste aus 21 Ländern gestalten rund 70 Veranstaltungen an 23 Orten in der Innenstadt. Das Programm umfasst Diskussionen, Lesungen, Ausstellungen, Filme und Audioformate zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen. Der Eintritt ist größtenteils frei. Weitere Informationen unter www.journalismusfest.org.
Dead Centres (britisch-irisches Theaterduo) Inszenierung von Freuds Traumdeutung entführt in eine theatrale Traum-Werkstatt – zwischen Analyse, Bühne und Publikum. Das Stück beleuchtet Freuds visionäres, bis heute diskutiertes Hauptwerk über Träume als Schlüssel zum Ich und Ursprung der Psychoanalyse.
Am 16. Mai eröffnen die Wiener Festwochen unter dem Motto V is for loVe mit Laurie Anderson, Nicole, Soap&Skin, Faber, Sodl u. v. a. auf dem Rathausplatz. Pop trifft Blasmusik, Punk auf Oper – ein poetisches, politisches Fest gegen Faschismus und für Liebe. Eintritt frei.
Vortrag von Yektan Türkyilmaz und dazu Dengbêj (mündliches Erzählen in Gesangsform): Einführung in die kurdische Dengbêj-Tradition, ihre Bedeutung und Geschichte – anschließend emotionale Stran (Gesänge) mit musikalischer Begleitung. Eine Hommage an Erinnerung, Kultur und Musik.
Die belgische Regisseurin Lisaboa Houbrechts inszeniert Brechts Mutter Courage als vielsprachige, bildgewaltige Fabel über Krieg, Verletzlichkeit und weiblichen Widerstand. Zwischen Mutterrolle und Überleben entsteht ein musikalisches Bühnenuniversum von großer Aktualität und Menschlichkeit. In der Halle E im Museumsquartier. Am 19.5. gibt es im Anschluss an die Aufführung ein Publikumsgespräch.
Ende der 1950er revolutionierte twen den Illustriertenmarkt: provokant, hedonistisch und rebellisch. Mit radikalem Design von Willy Fleckhaus prägte es die Jugendkultur und inspirierte internationale Magazine wie The Face, Nova oder Vice. Die Ausstellung im Westlicht ist bis 18.5. zu sehen.
Beim 60. Geburtstag des Patriarchen Helge enthüllt sein Sohn Christian ein dunkles Familiengeheimnis: sexuellen Missbrauch in der Kindheit. Die Feier eskaliert, Masken fallen – eine schockierende Abrechnung mit familiärem Schweigen und Verdrängung. Der Film von Thomas Vinterberg ist das erste nach dem Manifest der Dogma-95 Bewegung gedrehte Werk.
Dieser französisch-deutsche Film von Jonathan Millet erzählt die Geschichte von Hamid, einem syrischen Flüchtling in Straßburg, der sich einer geheimen Organisation anschließt, um Kriegsverbrecher des Assad-Regimes aufzuspüren. Als er glaubt, seinen ehemaligen Folterer in Frankreich wiederzuerkennen, beginnt eine intensive Suche zwischen Trauma, Gerechtigkeit und moralischer Ambivalenz.
»Rausch«. Lieder und Texte zu Trunkenheit. Josef Hader liest Texte von Helmut Qualtinger, Anton Kuh, Werner Schwab, Kurt Tucholsky, Anton Tschechow und Ingeborg Bachmann. David Steffens und Yvonne Gesler sorgen für die musikalische Interpretation.
Maaza Mengiste floh 1975 als Kind mit ihrer Familie aus Äthiopien in die USA. In ihren Romanen beleuchtet sie die verdrängte Geschichte des Kriegs zwischen Italien und Äthiopien (1935–1936) – literarisch, historisch präzise und berührend.
Barbara Coudenhove-Kalergi reflektiert anlässlich der Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ über ihre Flucht aus Böhmen, den Studienbeginn 1951 und die Folgen der Alliiertenzeit für das Leben in Wien.Das Gespräch mit Barbara Coudenhove-Kalergi führt Oliver Rathkolb, Zeithistoriker und Kurator von „Kontrollierte Freiheit“.
Der großartige Film von Roberto Benigni erzählt die Geschichte des jüdischen Italieners Guido, der mit Witz und Fantasie seinen kleinen Sohn vor den Grauen des Konzentrationslagers schützt. Trotz des Schreckens vermittelt der Film eine kraftvolle Botschaft von Hoffnung und Menschlichkeit.
Fritz Kreisler – Violinvirtuose und Komponist – und Georg Kreisler – genialer Verfasser humorvoll bissiger Chansons – haben mehr als nur den Nachnamen gemeinsam und auf unnachahmliche Art und Weise den „wienerischen Stil“ geprägt und weiterentwickelt. Mit Elena Schreiber (Gesang), Diana Kiendl (Violine) & Laszlo Kövi (Klavier)
Zum 85. Geburtstag von VALIE EXPORT gibt es ein Fest im Belvedere21 mit Beiträgen aus Film, Performance und Musik. Internationale Künstler*innen feiern ihre Kunst und ihren Einfluss – das genaue Programm bleibt eine Überraschung!
„American Psycho“ (2000) von Regisseurin Mary Harron zeigt das Doppelleben des erfolgreichen Investmentbankers Patrick Bateman, der nachts zum sadistischen Serienmörder wird. Der Film ist eine düstere Satire auf Konsumwahn, Narzissmus und die Oberflächlichkeit der 1980er-Jahre.
Ab 1954 formierte sich in Wien eine politisch linke Künstlergruppe um Georg Eisler, Alfred Hrdlicka und andere, die sich gegen Faschismus, Krieg und abstrakte Kunst stellte. Die Kurator:innen der Ausstellung „Wirklichkeit als Haltung“ beleuchten diesen Kontext in einer Podiumsdiskussion.
Catastrophe & Cure ist eine 2009 in Steyr gegründete österreichische Indie-Rock-Band. Mit ihrem atmosphärischen Sound, der Gitarren, Synths und melancholischen Gesang vereint, haben sie sich in der deutschsprachigen Musikszene etabliert. (Arena Wien: Kleine Halle)
Suonno d’Ajere erinnert an traditionelle Straßen- und Wirtshausmusik, interpretiert sie jedoch mit raffinierter Musikalität. Das Trio entstaubt neapolitanische Lieder und befreit sie von Kitsch – mit stilistischer Strenge, künstlerischem Anspruch und spürbarer emotionaler Tiefe. Hörprobe: Suonno D'Ajere - 'O guappo 'nnammuratoÖ1-Spielräume: Zeitlose und zeitgenössische Canzone Napoletana
In All About Earthquakes treffen Kleists scheiternde Utopie (Das Erdbeben in Chili) und bell hooks’ Vision einer heilenden Liebe aufeinander. Mit 13 Schauspieler:innen und Live-Musik sucht das Stück unter der Regie von Christopher Rüping nach einem liebevollen Miteinander – und stellt die Frage: Können wir das Paradies überhaupt ertragen?
Moskau in den 1930er-Jahren: Ein vom Staat zensierter Schriftsteller beginnt, inspiriert von seiner Geliebten, einen neuen Roman. Darin tritt eine dunkle Macht auf, die sich an seinen Widersachern rächt – bis Realität und Fiktion zunehmend verschwimmen. Ein Verfilmung des Romans von Michail Bulgakov unter der Regie von Michael Lockshin.
Cari Cari ist ein österreichisches Indie-Rock-Duo, bestehend aus Stephanie Widmer (Gesang, Schlagzeug, Didgeridoo) und Alexander Köck (Gesang, Gitarre). Ihre Musik kombiniert Elemente aus Surf-Rock, Psychedelia, Americana und elektronischen Klängen.
Die Ausstellung ermöglicht Begegnungen mit Lieferant:innen abseits der anonymen Übergabe von Bestellungen: In Videoporträts, die mit weiteren Materialien zur Arbeit der „Rider“ gerahmt werden, erzählen diese von prekären Arbeitsverhältnissen, Konkurrenz, Zeitdruck und Isolation, aber auch von persönlichen Hoffnungen und Plänen. Die Ausstellung ist bis 25.5. zu sehen,
Worte können heute ebenso verletzen wie Kriege. Die Schriftstellerinnen Adania Shibli und Eva Menasse diskutieren in Wien über Liebe und Sprache im Aufruhr. Beide sind vielfach ausgezeichnet – Menasse mit Werken über Erinnerung, Shibli mit dem für den Booker Prize nominierten Minor Detail.
Peter Licht ist ein deutscher Musiker und Autor, bekannt für seinen Indiepop mit gesellschaftskritischen Texten. Sein Durchbruch gelang ihm 2001 mit dem Song „Sonnendeck“. Er kombiniert poetische Sprache mit ironischem Blick auf Konsum und Alltag . Sein aktuelles Album „Alles klar“ (2024) reflektiert persönliche Krisen und Naturerfahrungen.
In Auflösungen. erzählt Marlene Streeruwitz von der Lyrikerin Nina Wagner, die ein Semester in New York lehrt – im Frühjahr 2024, kurz vor Trumps Wiederwahl. Zwischen Selbstreflexion, Gewalt und US-Krisen wird die Stadt zum Spiegel ihrer eigenen Verluste und Hoffnungen. Lesung und Gespräch: Marlene StreeruwitzModeration und Gespräch: Florian Baranyi
Das Stück spielt im April 1945 und begleitet eine Wiener Hausgemeinschaft, die durch Keller und Kanäle vor der Roten Armee flieht. Es thematisiert Mitläufertum, Schuld und Verantwortung. Inszeniert von Marcus Ganser.
Das Filmerlebnis taucht in Björks spektakuläre Bühnenshow ein – von Klassikern bis Fossora. Mit einzigartigen Instrumenten, VR-Visuals und Dolby Atmos verschmilzt Musiktheater mit Kino. Unterstützt wird Björk von Viibra, Katie Buckley, Manu Delago, dem Hamrahlid-Chor und Bergur Þórisson.
Der österreichische Autor Daniel Wisser liest aus aktuellen und neuen Texten und spricht mit Alexandra Millner und Christian Zolles über seine Prosa. Thema sind seine grotesken Figuren, die reale Probleme spiegeln, sowie sein Sprachspiel. Anlass ist auch die Vernissage seines Projekts Unter dem Fußboden im Literaturhaus Wien.
Howe Gelb (*1956) ist ein US-Musiker und Mastermind von Giant Sand. Mit Wüstenklang, Lo-Fi-Charme und lakonischem Humor sprengt er seit den 80ern konsequent Genregrenzen zwischen Folk, Jazz, Rock und Americana. Seine Musik ist ebenso eigenwillig wie unvorhersehbar.
Mehr als 50 Konzerte, dazu noch D.J.s in den Gürtellokalen gibt es an diesem Abend. Teilnehmende Venues sind The Loft, Fanialive, Gürtelbräu Wien, Loop Wien, wienstation, Chelsea, COCO Bar, Weberknecht, Roter Bogen, Rhiz Vienna, Kramladen, Cafe Concerto, Café Carina & B72. Eintritt: Freiwillige Spende für einen guten Zweck.
"Sehnsucht" ist der Abschluss der Trilogie von Dag Johan Haugerud über zwei verheiratete Schornsteinfeger. Einer erlebt Sex mit einem Mann, der andere träumt von David Bowie. Der Film erzählt feinfühlig von Sehnsüchten, Geschlechterrollen und dem Versuch, eigene Grenzen zu verstehen.
„The Phoenician Scheme“ ist ein Spionagefilm im typischen Wes-Anderson-Stil: schräge Figuren, überbordende Erzählung, 50er-Jahre-Flair. Benicio del Toro spielt einen exzentrischen Industriellen, der mit seiner Tochter in ein Netz aus Intrigen gerät. Anderson bleibt sich (zu sehr?) treu.
Der Film von Gary Hustwit über Brian Eno wird mithilfe einer KI bei jeder Vorführung neu montiert – eine Hommage an den audiovisuellen Visionär. Statt klassischer Biografie entsteht ein experimentelles Kinoerlebnis an der Schnittstelle von Mensch und Maschine. Einführung von Michael Loebenstein.
Centroamérica ist ein politisches wie persönliches Fresko Mittelamerikas. Basierend auf der fesselnden Geschichte einer nicaraguanischen Frau, die vor der Diktatur fliehen musste, reflektiert das Stück humorvoll Revolutionen, gemeinsame Zukünfte und den unermüdlichen Geist der Menschen. Eine Aufführung des mexikanischen Kollektivs Lagartijas tiradas al sol.
Ein Bekannter, der die Ausstellung besucht hat, sagt darüber: "Diese Schau ist differenziert, verschweigt nichts, sucht aber ebenso wenig den Skandal: Ruhig, sachlich und informativ geht es zu - und das mit hohem Unterhaltungswert." Die digitale Produktion zeigt das Leben und Werk von Johann Strauss in all seinen Dimensionen und bietet auf einer Fläche von ca. 900 m² mit einem standortbasierten 3D Kopfhörer-Soundsystem die Möglichkeit, in das Leben des Komponisten einzutauchen. Johann Strauss - New Dimensions ist eine Dauerausstellung.
Die Ausstellung „Magnum. A World of Photography“ im FOTO ARSENAL WIEN beleuchtet die Geschichte der Fotoagentur Magnum Photos. Über 300 Werke aus sieben Jahrzehnten, darunter Archivfunde und zeitgenössische Perspektiven, zeigen, wie Fotografie flüchtige Momente in Ikonen verwandelt.
23 TAGE, 23 BEZIRKE Von 1. Juni im 1. Bezirk bis zum 23. Juni im 23. Bezirk lädt das WIR SIND WIEN.FESTIVAL zu einer außergewöhnlichen kulturellen Reise durch ganz Wien. Die Veranstaltungen des Festivals finden ausnahmslos bei freiem Eintritt statt!
In "Happy" erzählt Regisseur Sandeep Kumar vom Leben eines indischen Migranten in Wien. Ohne Papiere schlägt sich Happy als Kolporteur durch, kämpft um seine Tochter – und gegen drohende Abschiebung. Ein Film über Flucht, Ausgrenzung und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Am Sonntag 1.6. findet im Kino de France eine Aufführung mit folgendem Gespräch mit dem Regisseur statt.