Die Wohlgesinnten
Zum Inhalt:
Der fiktive SS-Offizier Dr. Maximilian Aue erzählt rückblickend aus der Perspektive eines Täters von seinen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg. In epischer Breite schildert er Massaker, Bürokratie, ideologische Debatten, familiäre Verstrickungen und persönliche Obsessionen. Dabei mischen sich historische Fakten mit literarischer Fiktion. Littell entwirft ein Psychogramm des Bösen, das den Leser mit der Frage konfrontiert, wie Intellektuelle zu Massenmördern werden. Der Titel verweist auf die Eumeniden (wohlgesinnte Rachegöttinnen) und verleiht der Erzählung eine mythische Dimension.





