Veranstaltungen

Ansichten-Navigation

Veranstaltung Ansichten-Navigation

Heute
  • ISOTYPE im Filmmuseum Wien

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Gespräch

    1925 gründete Otto Neurath das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in Wien und entwickelte die "Wiener Methode der Bildstatistik", später "Isotype" genannt. Im englischen Exil adaptierten Otto und Marie Neurath mit Dokumentarfilmer Paul Rotha die Bildsprache fürs Kino. Einführung: Günther Sandner, Werner Michael Schwarz. Im Rahmen der Ausstellung "Wissen für Alle".

  • Heulen hilft uns auch nicht weiter

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Gespräch

    Fritz Jergitsch, Gründer der "Tagespresse", analysiert die politische Krise: Globalisierung und Digitalisierung brachten Wohlstand, aber auch Spaltung und Wut, die Rechtspopulisten ausnutzen. Sein Buch "Heulen hilft uns auch nicht weiter" skizziert einen neuen Liberalismus mit fairer Teilhabe und digitaler Demokratie. Gespräch mit Florian Pollack.

  • State of Empathy

    Theater am Werk (Petersplatz) Petersplatz 1, Wien
    Theater

    Wien 2066: In einem unterirdischen SiestaSpace® zum Abkühlen trifft sich eine Solargesellschaft. Das Leben verläuft langsamer, Grundbedürfnisse sind gesichert ohne Lohnarbeit, neue Berufe der Fürsorge entstanden. Claudia Seigmann & Markus Zett laden in ihrem Stück zum spielerischen Utopietraining ein: Besucher:innen erkunden gemeinsam eine solidarische Zukunft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus.

  • Modus Vivendi

    Odeon Theater Taborstraße 10, Wien
    Theater

    Das Serapions Theater zeigt eine Gesellschaft im Stillstand: In einer Stadt im Umbau wiederholen Menschen vertraute Bilder und Geschichten. Zwischen Perspektivenlosigkeit und Wiederholungszwang wirkt der gesellschaftliche Untergang näher als echte Veränderung. Regie von Max Kaufmann.

  • Quinn Slobodian & Ben Tarnoff – Muskismus

    Karl-Renner-Institut Karl-Popper-Straße 8, Wien
    Literatur

    Quinn Slobodian und Ben Tarnoff analysieren, wie Elon Musk vom Silicon-Valley-Nerd zur rechten Ikone wurde. Sie zeichnen nach, wie der Kult um disruptive CEOs, die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger in sozialen Medien und Videospielen sowie rassistische Memes und Verschwörungstheorien den Muskismus formten: ein frankensteinsches Monster des Kapitalismus. In englischer Sprache.

  • Orlando (nach V. Woolf)

    Akademietheater Lisztstr. 1, Wien
    Theater

    Orlando, jung und attraktiv, lebt über vier Jahrhunderte und wechselt in Konstantinopel nach einer Trance das Geschlecht. Als Frau erkundet sie mit Ironie die Themen Rollenbilder, Zeitgeist und die Vielfalt widersprüchlicher Identitäten. Regie von Therese Willstedt nach ein Textfassung von Tom Silkeberg.

  • Nouvelle Vague (FR 2025)

    Votiv Kino Währinger Str. 12, Wien
    Kino

    Richard Linklater erzählt die Geschichte hinter den Dreharbeiten von Jean-Luc Godards "Außer Atem". Guillaume Marbeck spielt Godard, der alle Regeln bricht, Zoey Deutch seine skeptische US-Hauptdarstellerin Jean Seberg. Linklater dreht im Stil seines Vorbilds: Schwarz-Weiß, Format 1:1,37, mit Humor und dem Esprit der frühen Sixties.

  • Briefe aus der Wilcza (POL/DE 2025)

    Stadtkino im Künstlerhaus Akademiestraße 13, Wien
    Kino

    Der indische Filmemacher Arjun Talwar lebt seit über zehn Jahren in Warschau und fühlt sich trotzdem fremd. Um seine Integration voranzutreiben, filmt er seine Nachbarinnen in der Ulica Wilcza (Wolfstraße) und testet dabei bewusst seine Beziehungen zu ihnen. Ein humorvolles, persönliches Porträt Polens und des modernen Europas.

  • Godspeed You! Black Emperor (CAN)

    Arena Wien Baumgasse 80, Wien
    Konzert

    Die Null-Star-Allüren-Band aus Montreal spielt epischen Post-Rock: lange, orchestrale Klanglandschaften ohne Worte, die von zart bis apokalyptisch reichen. Seit 1994 schaffen sie mit Streichern, Gitarren und Field Recordings monumentale Soundwände: politisch, düster, überwältigend. Ihre Konzerte sind rituelle Erlebnisse im Dunkeln. Für Pink Floyd-Fans, die es epischer, düsterer und kompromissloser mögen. Weiterer Österreich-Termin: am 11.3. im Posthof Linz.

  • Oberflächenspannung: Körper & Widerstand

    Schauspielhaus Porzellangasse 19, Wien
    Gespräch

    Was wären unsere Körper ohne Widerstand? Ein Abend über Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Belastbarkeit mit Philosophin Amani Abuzahra ("Ein Ort namens Wut") und Journalistin Solmaz Khorsand ("Unverdächtig"). Wann ist Widerstand ermüdend, wann hat man die Wahl – und wann bleibt einem nichts anderes übrig? Moderation: Stefanie Jaksch.

  • Im Zeit-Raum: Dimitré Dinev

    Literatur

    Was macht Mut aus: die Tat oder die Weigerung zu verrohen? Dimitré Dinevs Roman "Zeit der Mutigen" erzählt von Menschen, die sich dem Sog der Geschichte entgegenstemmen und trotz Angst menschlich bleiben. Johannes Kaup spricht mit Dinev darüber, wie wir unter Druck unsere Integrität bewahren und was Courage wirklich bedeutet.

  • Ingrid Brodnig – Feindbild Frau

    FAKTory Universitätsstraße 9, Wien
    Gespräch

    Ingrid Brodnigs untersucht in ihrem neuen Buch Hass gegen Politikerinnen im Netz. Die Digitalexpertin analysiert Mechanismen der Einschüchterung und zeigt, wie Frauen aus öffentlichen Räumen verdrängt werden sollen. Das Buch bietet Handlungsvorschläge und Anlaufstellen für Betroffene und Unterstützer:innen.