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Heute
  • Lu Yang – The DOKU Trilogy (bis 6.9.)

    Foto Arsenal Wien Arsenal Objekt 19A, Wien
    Ausstellung

    Im Fotoarsenal wird die Videotrilogie DOKU von Lu Yang eröffnet. In drei 3D-animierten Filmen bewohnt ein Avatar, gestaltet nach der chinesischen Künstlerin selbst, verschiedene digitale Welten. Die zentrale Frage: Was bleibt von mir, wenn mein Bewusstsein digitalisiert und endlos wiedergeboren werden kann? Die Ausstellung ist Teil der "Vienna Digital Cultures 2026".

  • A Sad and Beautiful World (LB 2025)

    Stadtkino im Künstlerhaus Akademiestraße 13, Wien
    Kino

    Nino und Yasmina kommen am selben Tag in einem Beiruter Krankenhaus zur Welt. Cyril Aris' erstaunliches Spielfilmdebüt folgt den beiden über drei Jahrzehnte, durch Liebe und Krieg, zwischen seinem Optimismus und ihrem Pessimismus. Ein leidenschaftlicher, bisweilen stark auf Emotionen setzender Film über Liebe und Überleben in einer Stadt, die nicht zur Ruhe kommt.

  • ABC der Offenheit

    MQ Museumsquartier Wien Museumsplatz 1, Wien
    Gespräch

    Offenheit klingt gut, ist aber komplizierter als gedacht. Das Handbuch "ABC der Offenheit" fragt, wie Wikipedia, offene Bildungsressourcen und digitale Gemeingüter wirklich zu Teilhabe und Gerechtigkeit beitragen können. Mit Sonja Fischbauer, Magdalena Reiter und Melanie Bartos, moderiert von Claudia Garád (Wikimedia).

    Kostenlos
  • Vaterland (PL/DE 2026)

    URANIA CEENEMA Uraniastraße 1, Wien
    Kino

    1949: Thomas Mann (Hanns Zischler) kehrt aus dem Exil ins zerstörte Deutschland zurück, seine Tochter Erika (Sandra Hüller) an seiner Seite. Ost wie West beanspruchen den Dichter als Symbol. Paweł Pawlikowski verdichtet historische Realität und Familiendrama zu präzisen Schwarzweißbildern. Cannes-Preis für die Beste Regie.

  • ELSA (AT)

    MQ Museumsquartier Wien Museumsplatz 1, Wien
    Konzert

    Elsa Steixner leitet das Wiener Quartett ELSA, das mit dem zweiten Album „JUMP!" zwischen eingängigen Melodien und rätselhafter Tiefe manövriert. Auf der Bühne: vier Musiker:innen, viel Feingefühl, bewusste Stille und gelegentlicher Schabernack.

    Kostenlos
  • Die Politik synthetischer Bilder. Kunst im Zeitalter der KI

    Belvedere 21 Arsenalstraße 1, Wien
    Gespräch

    Daria Mille (Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe) spricht im Rahmen der Miao Ying-Ausstellung über den Einfluss von KI auf Kunst und Gesellschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie synthetische Bilder unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit formen und was das politisch bedeutet. Ein kostenloses Ticket muss gebucht werden.

    Kostenlos
  • Aphorismen RELOADED

    Wienbibliothek im Rathaus Felderstraße 1, Wien
    Literatur

    Richard Schuberth (Autor, Musiker) und Daniela Strigl (Germanistin) sprechen mit Katharina Prager über die Kunst des Aphorismus, über Karl Kraus, Marie von Ebner-Eschenbach und die Aktualität der Gattung in Zeiten sozialer Medien.

    Kostenlos
  • Johanna Sebauer – Popóm

    Thalia Buchhandlung 1060 Mariahilfer Str. 99, Wien
    Literatur

    Die Burgenländerin Johanna Sebauer lebte lange in Hamburg, wo ihr Debütroman "Nincshof" (2023) entstand. Mit der Satire "Das Gurkerl" folgte ein weiterer Erfolg. Inzwischen zurück im Burgenland, hat sie offenbar Sehnsucht nach Norddeutschland: Dort spielt ihr neuer Roman "Popóm", in dem ein junger Mann seinem älteren Selbst begegnet.

  • World Press Photo 2026

    Westlicht Westbahnstraße 40, Wien
    Ausstellung

    Die World Press Photo 2026 Ausstellung ist vom 11.9. bis 22.11 im WestLicht zu sehen: 150 prämierte Bilder aus sechs Weltregionen, von Krieg und Klimakrise bis zu persönlichen Schicksalen, Traditionen und Momenten des Widerstands.

  • Talk mit Chantal Pinzi

    Westlicht Westbahnstraße 40, Wien
    Ausstellung

    World Press Photo-Preisträgerin Chantal Pinzi spricht über ihre fotografische Praxis. Die in Berlin lebende Italienerin dokumentiert mit visuellem Aktivismus gesellschaftliche Machtstrukturen: ihre ausgezeichnete Serie Farīsāt zeigt Frauen in der marokkanischen Reittradition Tbourida.

  • Der Bockerer

    Scala Wien Wiedner Hauptstraße 106, Wien
    Theater

    Als Wien 1938 den Nationalsozialismus feiert, gerät der Fleischhauer Karl Bockerer zunehmend mit der neuen Ordnung in Konflikt. Die „tragische Posse“ von Ulrich Becher und Peter Preses verbindet Volksstück und Zeitgeschichte und zeigt einen sturen Wiener, der sich dem Anpassungsdruck widersetzt.

  • AMS – Arbeit muss sein (AT 2026)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    Sebastian Brauneis’ „AMS – Arbeit muss sein“ erzählt von Menschen, die arbeiten wollen, aber an bürokratischen Hürden scheitern. Zwischen Sozialsatire, absurdem Humor und magischem Realismus zeigt der Film ein Arbeitsmarkt-System, das Ausgrenzung produziert statt Perspektiven zu schaffen.