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Heute
  • Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren (DE/SWE 2025)

    CineCenter Fleischmarkt 6, Wien
    Kino

    Wilfried Haukes Dokumentarfilm beleuchtet Astrid Lindgrens politische und pazifistische Seite anhand ihrer Kriegstagebücher (1939–1945). Die Verknüpfung von Archivmaterial, Interviews und Spielszenen zeigt, wie sie private Krisen und den Terror des Weltkriegs verarbeitete. Zudem wird die Entstehungsgeschichte von Pippi Langstrumpf beleuchtet, die als Geschichte für ihre kranke Tochter begann.

  • Holocaust Gedenktag

    Haus der Geschichte Österreich Heldenplatz, Wien
    Ausstellung

    Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages öffnet das Haus der Geschichte Österreich seine Türen am 27. Jänner kostenfrei. Um 11, 14 und 17 Uhr bietet das Haus kurze Führungen durch die Hauptausstellung eine Einführung zu den Themen Holocaust und Erinnerung.

    Kostenlos
  • Du sollst dir ein Bild machen – Kunst, Kirche und Konflikt

    Depot - Kunst und Diskussion Breite Gasse 3, Wien, Österreich
    Gespräch

    Die Ausstellung "Du sollst dir ein Bild machen" im Künstlerhaus wurde als blasphemisch kritisiert und ihre Schließung gefordert. Während die Kunstfreiheit in Österreich verfassungsrechtlich geschützt ist, steht ihr die Verletzung religiöser Gefühle gegenüber. Trotz kuratorischer Bemühungen um Dialog entstanden Konflikte. Diskutanten: Jan Ledóchowski, Günther Oberhollenzer, Deborah Sengl.

  • Wiener Vorlesungen: Solmaz Khorsand

    RadioKulturhaus Argentinierstr. 30A, Wien
    Gespräch

    In „Ausdauer. Die DNA der Demokratie“ beschreibt Solmaz Khorsand die Schönheit politischer Mechanismen. Im Gespräch mit Stephanie Fenkart erklärt sie, warum Demokratie ein Marathon statt eines Sprints ist und öde Prozesse essenziell für ihre DNA sind. Der Vortrag über das Durchhalten in der Politik ist auch via Livestream verfügbar.

  • Echo des Unerhörten – Alma Rosé

    Ehrbar Saal Mühlgasse 30, Wien
    Konzert

    Das Alma Rosé Institut erinnert mit einem Konzert an das Leben der Wiener Geigerin Alma Rosé (1906–1944). Studierende und Dozierende spielen Werke von Komponist*innen wie Hans Gál und Erwin Schulhoff. Die Veranstaltung würdigt Rosés Wirken als Dirigentin des Frauenorchesters in Auschwitz-Birkenau.

    Kostenlos
  • Night of the Coyotes (AT/DE 2024)

    Filmhaus Spittelberg Spittelbergasse 3, Wien
    Kino

    El Alberto, ein kleines indigenes Dorf in Mexiko, kämpft mit Abwanderung und droht zur Geisterstadt zu werden. Um zu überleben, erfinden die Dorfbewohner ein makabres Rollenspiel: Touristen können eine nachgestellte, illegale Grenzüberquerung in Richtung USA erleben – mit Schleppern, Drogenhändlern, Grenzbeamten und dramatischer Inszenierung von Entbehrung und Gewalt. Clara Trischler (Regie) verwebt dabei die touristische Inszenierung mit echten Schicksalen der Menschen vor Ort.

  • Elias Hirschl – Schleifen

    Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
    Literatur

    In „Schleifen“ erzählt Elias Hirschl von Franziska Denk, die jedes Symptom entwickelt, von dem sie hört. Mit dem Mathematiker Otto Mandl flüchtet sie in eine obsessive Suche nach der perfekten Sprache, um sich gegen die Welt zu immunisieren. Hirschl präsentiert sein neues Buch im Literaturhaus Wien. Moderiert wird der Abend von Matthias Seier.

    Kostenlos
  • Ingeborg Bachmann: Ein Ort für Zufälle

    Österreichische Gesellschaft für Literatur Herrengasse 5, Wien
    Literatur

    Martina Wörgötter präsentiert ihre Edition von Ingeborg Bachmanns experimentellem Werk „Ein Ort für Zufälle“ (1965), basierend auf der Büchner-Preis-Rede. Die Ausgabe bietet Hintergründe und neues Archivmaterial. Es liest Dörte Lyssewski, Moderation: Ursula Ebel.

  • Edwyn Collins (SCO)

    WUK Währinger Str. 59, Wien
    Konzert

    Edwyn Collins veröffentlicht am Freitag sein elftes Studioalbum „Nation Shall Speak Unto Nation“ auf AED Records. Das in Schottland produzierte Werk umfasst elf Titel. Ende Januar 2026 präsentiert der Musiker das Album sowie seine Hits im Rahmen seiner Abschiedstournee live in Wien, Linz und Dornbirn.

  • Im Schatten des Orangenbaums (2025)

    CineCenter Fleischmarkt 6, Wien
    Kino

    Regisseurin Cherien Dabis zeichnet die Geschichte von drei Generationen einer palästinensischen Familie zwischen 1948 und 2022 auf: Vertreibung, Alltag und die Frage nach Heimat. Dabis verbindet persönliche Schicksale mit politischer Realität: ohne Beschönigung, aber mit Blick auf Menschlichkeit. In den Kinos seit 16.1.26.

  • Der Fremde (IT/FR 1967)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Viscontis werkgetreue Camus-Adaption ist visuell beeindruckend und wie der emotional distanziert erzählt. Marcello Mastroianni verkörpert Meursaults Apathie mit meisterhafter Zurückhaltung. Die existenzielle Leere ist spürbar, Visconti inszeniert in kargen, sonnendurchfluteten Bildern. Der Vergleich zur aktuellen Verfilmung von Ozon ist hochinteressant.

  • Stoff – Ein Spitzengeschäft (2025)

    Stadtkino im Künstlerhaus Akademiestraße 13, Wien
    Gespräch

    Der Film "Stoff - Ein Spitzengeschäft" verbindet Stoffmärkte in Lagos, Stickereifabriken in Lustenau und die historischen Wurzeln europäischen Reichtums. Er beleuchtet Frauen, Machtverhältnisse und koloniale Strukturen, die Afrika und Europa bis heute prägen.