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Heute
  • Freie Kunst für alle

    secession Friedrichstraße 12, Wien
    Ausstellung

    Seit April 2025 ist der Eintritt in die Secession jeden ersten Mittwoch im Monat frei. Besucher*innen können das berühmte Beethovenfries und wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst kostenlos erleben: ein Zeichen für mehr kulturelle Teilhabe.

    Kostenlos
  • The Chronology of Water (US 2025)

    Filmcasino Margaretenstraße 48, Wien
    Kino

    Eine junge Frau findet ihre Stimme durch Schreiben und Rettung durchs Schwimmen. Kristen Stewarts Regiedebüt nach der Autobiografie von Lidia Yuknavitch erzählt in traumhafter, nicht-linearer Montage von Trauma, Verlust und Selbstfindung. Imogen Poots in der Hauptrolle, mit Thora Birch und Tom Sturridge. Ein intimes biografisches Drama über den Weg zur Schriftstellerin, Lehrerin und Mutter.

  • Siri Hustvedt – Dance Around the Self (D/CH 2026)

    Actors Studio Tuchlauben 13, Wien
    Kino

    Sabine Lidl porträtiert die Schriftstellerin Siri Hustvedt von ihrem Aufbruch aus Minnesota nach New York bis zur intellektuellen Größe. Der Film verwebt literarische Entwicklung, feministische Haltung und die Liebesgeschichte mit Paul Auster. Vier Jahre Drehzeit dokumentieren auch Austers Krebserkrankung und Tod. Mit Animationen, Archivmaterial und intimen Einblicken in Hustvedts kreatives Schaffen.

  • Wittgenstein (GB 1993)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Derek Jarman inszeniert das Leben des Philosophen Ludwig Wittgenstein (Karl Johnson) auf minimalistischer schwarzer Bühne als witzige, skizzenhafte Revue. Von der Kindheit über Cambridge bis zum Ersten Weltkrieg zeigt Jarman einen exzentrischen Geist zwischen Bertrand Russell, John Maynard Keynes und seiner Homosexualität. Ein verspieltes, kluges Porträt, das Philosophie wie Poesie behandelt.

  • Marie Langer – ein Leben zwischen Wien und Lateinamerika

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Gespräch

    Marie Langer (1910–1987): Wiener Ärztin, Psychoanalytikerin, Kommunistin. Sie kämpfte 1936 im Spanischen Bürgerkrieg, flüchtete nach Argentinien, musste 1974 vor Todeslisten fliehen. Ihre Erinnerungen erscheinen nun bei Edition Atelier. Ulrike Schmitzer (Herausgeberin) und Irene Filip (Spanienarchiv) sprechen über die außergewöhnliche Biografie. Moderation: Matti Bunzl.

  • Ein einfacher Unfall (IR/FR/LUX 2025)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    Das politische Drama von Jafar Panahi (Gewinner der Goldenen Palme 2025) folgt Vahid, einem Ex-Häftling des iranischen Regimes, der zufällig in seiner Werkstatt auf Eghbal trifft. Aufgrund von Details vermutet Vahid, Eghbal sei sein früherer Peiniger und entführt ihn. Die Konfrontation wird zur gewissenhaften Auseinandersetzung mit Rache und Wahrheit. Im Rahmen der Filmreihe "Iran hautnah".

  • Kokuhô (JAP 2025)

    Gartenbaukino Parkring 12, Wien
    Kino

    Nagasaki 1964: Nach dem Tod seines Vaters wird der 15-jährige Kikuo von einem berühmten Kabuki-Schauspieler aufgenommen. Neben dessen Sohn Shunsuke widmet er sich der Kunst des Onnagata (männliche Darstellung von Frauenrollen). Lee Sang-ils bildgewaltiges, dynamisches Drama über 50 Jahre verhandelt Rivalität, Freundschaft und die Frage, was Kunst und Identität ausmacht. Der Film vermittelt das Gefühl, mitten im Theatergeschehen und zugleich im Kino zu sein. Großartig! (Ebenfalls am MO 6.4. um 20:00 im Burg Kino)

  • Meet Otto

    OWA Otto-Wagner-Areal Baumgartner Höhe, Wien
    Ausstellung

    Am 14. Oktober eröffnet die Ausstellung „MEET OTTO“ am Otto Wagner Areal. Gezeigt wird die Entwicklung vom Krankenhaus zum Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsareal. Pläne, Vergleichsbilder, Materialproben und Tonspuren machen die architektonische und historische Transformation nachvollziehbar. Öffnungszeiten: Di - Fr 10:00 - 17:00

    Kostenlos
  • Wissen für alle – ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien

    Wien Museum Karlsplatz 8, Wien
    Ausstellung

    Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der „Wiener Methode der Bildstatistik“, später Isotype genannt, die Otto Neurath 1925 mit seinem Team zur Demokratisierung von Wissen entwickelte. Sie zeigt den Einfluss dieser Bildsprache auf Grafikdesign, Kunst und Informationsvermittlung bis in die Gegenwart. Die Ausstellung endet am 5.4.2026.

  • Salaam Bombay! (IN/GB/FR 1988)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Der elfjährige Krishna landet nach einem familiären Streitfall in den Straßen von Bombay und versucht als Teeausträger genug Geld zu verdienen, um nach Hause zurückzukehren. Mira Nairs Debütfilm arbeitet mit echten Straßenkindern und dokumentarischer Ästhetik, ein neorealistisches Meisterwerk über Armut, Freundschaft und Überleben in den Slums. Wie Tom Waibel bei einer Moderation sagte: "Nach dem Film, hat man das Gefühl, dort gewesen zu sein."

  • Aufmessers Schneide (AT)

    Porgy & Bess Riemergasse 11, Wien
    Konzert

    Das dritte Album von Aufmessers Schneide verbindet überraschend Jazz mit anderen Einflüssen. Inspiration reicht von kosmischen Phänomenen bis zu afrikanischer Mythologie. Stilbrüche, Bläsersätze und Rhythmuswechsel prägen den Sound, der verspielt ist und stets im Jazz verankert bleibt. (Livestream verfügbar)

  • Petra Piuk – Hotel Love

    Alte Schmiede Schönlaterngasse 9, Wien, Österreich
    Literatur

    In Petra Piuks dystopischem Roman regieren Männer mit KI, Frauen dürfen keine Bücher lesen. Reality-Stars und Androidinnen spielen die Hauptrollen in einer eingebetteten Lovestory. Mit bösem Witz und metafiktionalen Elementen wie einem Live-Chat bespiegelt "Hotel Love" sich selbst. Moderation: Jana Volkmann.