Der Politikwissenschaftlers Ondřej Slačálek analysiert in seinem Vortrag moderne Nationalismen in Europa und Nordamerika im Gegensatz zu Julia Kristevas Idee einer inklusiven Nation. Im Fokus stehen Fragen wie: Ersetzt Abgrenzung das kulturelle Nationskonzept? Was bedeuten Souveränität und Demokratie heute? Welche Rolle spielen Ungleichheit und Industrie? Vortrag und Diskussion in Englisch.
1968 erlebt Libuše Jarcovjáková den Einmarsch in Prag und beginnt, das Leben in Bildern festzuhalten. Klára Tasovskás Film verbindet Jarcovjákovás Fotos mit Tagebuchtexten und experimentellem Sound. Die rohe Ästhetik fängt die Magie und Spontaneität der Aufnahmen perfekt ein.
"Tanz der Vampire" von Roman Polański ist viel mehr als ein Vampirfilm: Hinter Humor und Schneelandschaften verbirgt sich eine Parabel über Macht und Angst. Polański verwebt Satire mit Tradition und Verfolgung – ein wenig Schauer mit viel Komikpotential. Mit einer Einführung von Klaus Davidowicz.
Der Dokumentarfilm Dear Beautiful Beloved von Juri Rechinsky zeigt das Leid und die Herausforderungen des Ukraine-Kriegs. Nach der Vorführung gibt es eine Diskussion mit dem Regisseur über Traumata, Waffenstillstand und die Rolle der EU beim Wiederaufbau. An diesem Abend ist der Regisseur anwesend und es gibt ein Q&A in englischer Sprache.
Am 1.12.1944 erschießen französische Truppen nahe Dakar senegalesische Soldaten, die gerechte Entlohnung fordern. Regisseur Ousmane Sembène rekonstruiert das Massaker als Lehrstück über Rassismus – der Film war im Senegal und Frankreich jahrelang verboten.
Österreich, 1988: Missbrauchsfälle in einem katholischen Internat belasten die Liebe von Johannes und Geri. Während Johannes malt, will Geri nach Wien fliehen. In Lisa Wentz’ Stück hinterlässt das tabuisierte Trauma über Generationen hinweg unauslöschliche Spuren.
Kaum ein Vergnügungspark ist so eng mit der Identität einer Stadt verbunden wie der Wurstelprater mit Wien. Seiner über 250-jährigen Geschichte und seiner bunten Gegenwart widmet sich das Pratermuseum an dem neuen, zentralen Standort direkt neben dem Wiener Riesenrad. Der Historiker und Kurator Werner Michael Schwarz führt durch die Ausstellung. Als Vorab-Information gibt es im Magazin des Wien Museums einen lesenswerten Artikel: "Als der Geist aus der Flasche gelassen wurde"
2023 beauftragten Innen- und Justizministerium das DÖW mit einem jährlichen Rechtsextremismusbericht. Der erste, 196-seitige Bericht analysiert Akteur:innen, Ideologien, Netzwerke und neue Trends. Ein Gespräch mit Bernhard Weidinger, dem Leiter der Abteilung Rechtsextremismusforschung am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Treffpunkt: Eingang Dunkelkammer, Neustiftgasse 1. Anmeldung ist erwünscht.
Christoph Ransmayr liest zum 10-jährigen Jubiläum des Literaturmuseums aus seinem „Atlas eines ängstlichen Mannes“. In 70 Episoden führt das Buch um die Welt und kartografiert innere Erfahrungen. Die Lesung ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Viel zu selten erfährt man etwas von aktueller afrikanischer Literatur. Abubakar Adam Ibrahims Zeit der Glühwürmchen verbindet Übernatürliches und Realität. Der Maler Yarima Lalo sucht mit seiner Geliebten Aziza nach Spuren seiner früherer Leben und erkennt: Rache führt zum Tod, Vergebung zum Leben. Ein vielversprechender Roman des nigerianischen Autors, kürzlich erschienen im Residenzverlag.
Guido Wertheimers Text folgt Jason auf der Suche nach seinen jüdischen Vorfahren – von der bolivianischen Salzwüste bis Tel Aviv. Er verliebt sich in den Hacker Liebeskind, der Nazi-Vermögen umverteilt. Ein gefährliches Roadmovie beginnt, begleitet von Geistern und einem drohenden Countdown. Regie Stephan Kimmig.
Freier Eintritt & spannende Führungen: Am 3. April 2025 lädt das Dorotheum von 18–21 Uhr in die sechs Museen der Österreichischen Nationalbibliothek ein – Prunksaal, Literatur-, Papyrus-, Globen-, Esperantomuseum & Haus der Geschichte Österreich.
In Fleur Fortunes Sci-Fi-Debüt kämpfen Mia (Elizabeth Olsen) und Aaryan (Himesh Patel) in einer dystopischen Welt um das Recht auf ein Kind. Die kaltherzige Gutachterin Virginia (Alicia Vikander) unterzieht sie einem bizarren Test, der zunehmend in Psychoterror ausartet.
Theokratische Diktaturen unterwerfen Frauen, reduzieren sie auf Reproduktion und schließen sie aus dem gesellschaftlichen Leben aus. Lydia Mischkulnig, Brigitte Schwens-Harrant und Christa Zöchling sprechen über und lesen aus "Lolita lesen in Teheran" von Azar Nafisi und "Der Report der Magd" von Margaret Atwoood.
Maja wird im 19. Jahrhundert mit Fischer Janne verheiratet und zieht auf die abgelegene Insel Stormskär. Trotz harter Arbeit und Krieg findet sie ihren eigenen Weg und erlangt Unabhängigkeit. Regisseurin Tiina Lymi Stormskärs Maja fängt eindrucksvoll diesen Wandel ein. Premiere am 3. April 2025 in Anwesenheit von Regisseurin Tiina Lymi mit Gespräch im Anschluss.
Sahra Halgans Album Hiddo Dhawr (2024) verbindet somalische Tradition mit Funk, Blues und Garage-Rock. Ihre ausdrucksstarke Stimme erzählt poetisch von Liebe und Politik, begleitet von Tuareg-Klängen, funky Bass und 70er-Jahre-Sound. Hörprobe: Sahra Halgan - SHARAF (Da ist rockiger Pfeffer dahinter)
The Franklin Electric ist ein Indie-Folk-Projekt aus Montreal, das vom Singer-Songwriter und Produzenten Jon Matte geleitet wird. Das Projekt, das sich aus einem Kollektiv von Freunden und Musikern entwickelt hat, zieht heute mit seinem intimen und gefühlvollen Sound das Publikum weltweit in seinen Bann. The Franklin Electric - Choices
Der Film "Sing Sing" erzählt die wahre Geschichte von John "Divine G" Whitfield (Colman Domingo), der im Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing einsitzt und seine Leidenschaft für das Theater entdeckt. Durch das Programm "Rehabilitation Through the Arts" gründet er eine Theatergruppe, die Insassen Hoffnung und Selbstverwirklichung bietet. Der Film beleuchtet die Kraft der Kunst im Gefängnisalltag.
1961 stürmten Sängerin Abbey Lincoln und Drummer Max Roach den UN-Sicherheitsrat, um gegen die Ermordung des kongolesischen Premierministers Patrice Lumumbas zu protestieren. Weitere Demonstranten sorgten für Tumult – Hintergrund war die Dekolonisation und Kongos Unabhängigkeit. Der Dokumentarfilm von Ohan Grimonprez geht dieser Geschichte nach.
Bedient das Kino unsere Ängste und Wünsche – oder erkennen wir dort erst unsere Sehnsüchte? Slavoj Žižek führt durch die Filmgeschichte und zeigt, wie das Kino Reales, Imaginäres und Symbolisches durchmischt – ein erfrischender Blick auf die Geschichte der Filmkunst. Ein Film von Sophie Fiennes. Der Film eröffnet die Filmreihe FREUDvolles Kino - Film und Psyche 1900–2025 des Filmarchivs Austria im METRO Kinokulturhaus.
In „Schmales Gewässer, gefährliche Strömung“ analysiert Stephan Thome den Taiwan-Konflikt. Er beleuchtet historische Hintergründe, geopolitische Bedeutung und die Gefahr einer Eskalation zwischen China und den USA – mit globalen Folgen. Vortrag des Schriftstellers und Sinologen Stephan Thome und anschließendes Gespräch, moderiert von Sebastian Schublach.
Der Politikwissenschaftler Carlo Masala analysiert in seinem Buch Wenn Russland gewinnt aktuelle Bedrohungen, die einst als unwahrscheinlich galten. Mit Gustav Gressel diskutiert er, ob der Westen wehrfähig ist, was aus der NATO wird und wie sich eine Kapitulation der Ukraine vermeiden lässt.
Gutsbesitzer Puntila wird betrunken zum Menschenfreund, verlobt sich mehrfach, hilft Kranken und philosophiert mit Chauffeur Matti. Tochter Eva zweifelt an ihrer Verlobung mit einem Attaché und erkennt mit Matti, dass nicht Alkohol, sondern der Kapitalismus ihr Problem ist. Ein Theaterabend mit einem sehr spielfreudigen Ensemble. Die nächsten Termine: SO 20.4. und FR 2.5.
Im vom magischen Realismus geprägten Roman „Ours“ von Phillip B. Williams gründet die Zauberin Saint eine geheime Stadt für entflohene Sklaven. Magische Schutzsteine bewahren sie vor Rassismus. Eine Bewohnerin reist durch die Zeit und erlebt Aids und Racial Profiling und schließt damit einen 200-jährigen Kreis afroamerikanischer Geschichte. Im Literaturhaus Wien präsentiert Phillip B. Williams seinen Roman im Gespräch mit Florian Baranyi, der Abend findet auf Englisch und Deutsch statt.
Ryan O'Reilly, britisch-irischer Songwriter, verbindet poetisches Storytelling mit folkigen Melodien. Nach Open-Mics in Toronto und Straßenmusik in London tourte er weltweit. Sein drittes Album Other Plans (2023) mischt Folk, Indie und Americana.
Hoffnung wird in Krisenzeiten zentral: Sie anerkennt Negatives, bleibt realistisch und eröffnet neue Wege. Doris Helmberger-Fleckl diskutiert mit Marlene Streeruwitz, Philipp Blom, Maria Katharina Moser, Madita Gleirscher und Ingrid Lang.
In einer Zeit flüchtiger Aufmerksamkeit sind Garish seit 25 Jahren ein stabiler Anker. Ihre Musik balanciert zwischen Hoffnung, Eskapismus, Ironie und Wehmut, stets gut getextet und aus der Seele sprechend. GARISH & DIE STROTTERN // Dei Wöd Is A Scheibm
Volker Lösch, Marlene Engelhorn und Marlene Reiter bringen mit Geld ist Klasse eine theatrale Attacke auf Überreichtum – über Vermögen, Macht, Ungleichheit und die Frage, wie ein gutes Leben für alle möglich wird.
In seinem Buch „Niemandsland zwischen Krieg und Frieden“ erzählt Kurt Bauer bewegende Alltagsgeschichten aus dem Jahr 1945 – von Rückkehr, Verlust, Exil und dem schwierigen Neuanfang in einem zerrissenen Wien. Das Gespräch mit Kurt Bauer führt ORF-Journalist Martin Haidinger.
Mark Lewis, Kameraassistent mit dunkler Vergangenheit, filmt nachts die Morde, die er begeht, um die Todesangst seiner Opfer festzuhalten. Als er sich in Nachbarin Helen verliebt, beginnt seine Fassade zu bröckeln – und die Polizei rückt näher. Ein Film von Michael Powell.
Im August kreuzen sich die Wege der Urologin Marianne und des schwulen Krankenpflegers Tor oft außerhalb der Arbeit auf einer Fähre. Regisseur Dag Johan Haugerud zeigt anhand ihrer Begegnungen, wie sich ihre Gedanken und Gefühle entfalten. Ein sensibler Film über Homosexualität, Krankheit und Empathie. „Oslo Stories: Liebe“ ist der Teil einer Trilogie des Regisseurs.
Alex Garland zeichnet mit großer Präzision und fast in Echtzeit einen Vorfall aus dem Irakkrieg nach: In der Stadt Ramadi gerät ein Gruppe von Navy Soldaten in extreme Not und wird schließlich unter hohem Einsatz befreit. Der Film zeigt, wie sehr Krieg Hölle ist.
Nach einer Elektra-Aufführung verstummt Schauspielerin Elisabeth Vogler. Mit Krankenschwester Alma zieht sie in ein Sommerhaus, wo eine rätselhafte gegenseitige Abhängigkeit entsteht. Bergmans „Persona“ thematisiert Identität und markiert seinen cinematographischen "Beginn" mit Liv Ullmann.
Paul Plut gehört für mich zu den wandlungsfähigsten Musikern in Österreich. Beim Konzert im Rhiz tritt er mit seiner Band "Viech" auf und sie haben eine neue Stimme mit an Bord. Wahrscheinlich wird es rockig, aber vor Überraschungen ist man bei Viech nie gefeit und die wird es wohl bei ihrem Album-Release geben. Liebe Innsbrucker:innen, Viech sind auch beim kommenden Bogen-Fest am 24.5. zu hören.
Ein Chinese sucht 1986 in Hongkong sein Glück und findet mit Hilfe einer lebenslustigen Frau mehr als nur Orientierung. Peter Chans zartbitteres Melodram zeigt Liebe, Sprachbarrieren und den Wandel Hongkongs vor dem Handover zu China. Ein Film der Filmmuseum-Reihe "Planet Hongkong" Am 18.4. gibt es eine Einführung von Christoph Huber zum Film.
Marc Collins Nouvelle Vague wurde 2003 in Paris gegründet und begeistert weltweit mit Post-Punk-Covern im Stil von Bossa Nova. Hits von Joy Division, The Clash oder The Cure erhalten so eine melancholische, französische Note.
Psychologe Kelvin wird zur Raumstation über dem extrasolaren Planeten Solaris geschickt, wo geheimnisvolle Erscheinungen beobachtet werden. Dort trifft er auf eine Frau, die seiner toten Frau gleicht – Spiegelbild von Erinnerungen, Sehnsüchten und innerem Erlösungsdrang. Ein bildgewaltiger Film des russischen Regisseurs Andrei Tarkowski nach dem grandiosen Roman von Stanislaw Lem über die Unzulänglichkeit menschlichen Verstehens.
Wajdi Mouawads Stück Die Wurzel aus Sein folgt Talyani, dessen Leben durch Flucht, Zufall und Herkunft geprägt ist. Fünf alternative Lebenswege in Paris, Kanada, Texas, Italien und Beirut zeigen Identitätsfragen, Schuld, Liebe und Verpasste Chancen. Regie führt Stefan Bachmann. Weitere Termine am 2.5. und 6.5.
Mit "True Colors" präsentiert die Albertina Modern eine spannende Ausstellung zum Thema "Wie kam die Farbe ins Foto?" und spannt dabei einen Bogen von den ersten handkolorierten Fotografien Mitte des 19. Jahrhunderts über die ersten kostspieligen Autochromfotografien bis hin zur weiteren Verbreitung der Farbfotografie Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist bis 21.4.2025 zu sehen.
Asja Valčićs Stil mischt Barock, Balkan, Flamenco und Tango – begleitet von Partner Klaus Paier. Ihr Spiel ist virtuos, nie auf Effekt aus, sondern kreativ frei und unmittelbar, mit Raum für Zitate wie Piazzolla im „Tango“. Für alle, die nicht vorort sein können, gibt es die Möglichkeit, das Konzert im Stream zu verfolgen, nach dem "Pay as you wish" Prinzip.
An diesem Abend spielt der Starpianist im Großen Saal: Nach Brahms’ lyrischen Balladen op. 10 folgt Beethovens „Eroica“ in Liszts kraftvoller Klavierfassung – ein Werk voller orchestraler Wucht und pianistischem Höchstanspruch.
Reinhard Seiß’ Film plädiert für eine echte Verkehrswende als Basis für Klimaschutz und lebendige Ortszentren. Er zeigt positive Beispiele, aber auch, wie Lobbying und Wachstumswahn den Wandel behindern. Nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur. Zu sehen auch im Programmkino Wels am DO 24.4. um 19:00.
Am Welttag des Buches bietet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek freien Eintritt und kostenlose Führungen um 16 und 17 Uhr durch die Dauerausstellung zur österreichischen Literatur.
Das Hongkong-Kino erlebte seinen Boom in den 1980er/90er Jahren mit stilprägenden Regisseuren wie Wong Kar-wai, Johnnie To und John Woo. Die visuelle Kraft zeigt sich besonders in Action-Choreografien, aber auch in genreübergreifenden Erzählweisen. Eine Retrospektive des Filmmuseums vom 27.2. bis 23.4 würdigt dieses Kino mit 35mm-Kopien, die jeweils mehrfach zu sehen sind.
An einem dramatischen Silvesterabend in Wien kreuzen sich die Wege von Toni und Karin. Ein Mord, eine gestohlene Identität und eine gescheiterte Flucht in die USA führen zu einer nächtlichen Jagd durch Wien – mit offenem Ende. Ein Film des Regisseurs Emile-Edwin Reinert. Ein Film im Schatten des dritten Mannes von Orson Welles.
Drei Schriftstellerinnen im Wien der Nachkriegszeit: Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann und Hilde Spiel stehen im Fokus dieses Abends. Alexander Emanuely liefert den historischen Kontext, Anna Mendelssohn liest aus den Texten der Autorinnen.
Schernhammers Roman erzählt vom Schicksal polnischer Zwangsarbeiterinnen und ihrer Kinder. Zwei Frauenschicksale zeigen den brutalen Alltag im NS-Regime – geprägt von Ausbeutung, Verlust und rassistischer Gewalt. Der Autor liest aus seinem Buch und der Abend wird von Gabriella Hauch moderiert.
„The Way We Talk“ (2024) ist ein Film des Regisseurs Adam Wong über drei gehörlose junge Erwachsene mit unterschiedlichen Lebenswegen: Wolf, der stolz auf seine Gehörlosigkeit ist; Alan, der zwischen den Welten der Hörenden und Gehörlosen steht; und Sophie, die sich nach Normalität sehnt. Der Film ist Teil des Red Lotus Filmfestivals 2025.
2017 wurden 60.000 Negative des Anti-Apartheid-Fotografen Ernest Cole in Stockholm entdeckt. Raoul Pecks Dokumentation erzählt Coles bewegendes Exil-Leben und Kampf gegen das Schweigen zur Apartheid.
Die Ausstellung präsentiert die Pionierinnen digitaler Kunst. Über 100 Werke von 50 Künstlerinnen spannen den Bogen von Großrechner-Kunst bis zu frühen Heimcomputern – feministisch, vielfältig, visionär. Die Ausstellung ist bis 25.5. zu sehen. Am Samstag, den 26.4. gibt es für Inhaber:innen einer Wiener Linien Jahreskarte freien Eintritt und Führungen.
Das Belvedere 21 lädt im Frühjahr zum Open House bei freiem Eintritt. Neben Ausstellungen von Hans Haacke und Maria Hahnenkamp gibt es Performances, Film-Screenings, Workshops für Familien und ein Open Mic mit Text & Sound.
Angst ist mehr als ein bekanntes Gefühl: Sie begleitet uns von der Sorge um Gesundheit und Existenz bis zur Todesangst. Die Ausstellung beleuchtet historische und aktuelle Dimensionen von Angst, besonders im jüdischen Kontext, und zeigt künstlerische Perspektiven. Zu sehen bis 27.4.2025.
Das Volkstheater zeigt zum letzten Mal Malina von Ingeborg Bachmann in einer LSD-bunten Inszenierung von Claudia Bauer. Zwischen Gewalt, Depression und Selbstzerstörung bietet die Regie einen frechen Blick auf das düstere Werk mit sieben Bachmann-Doubles.
Vienna Teng vereint gefühlvoll und klangvoll Folk, Pop, Jazz und Klassik. Ihre Songs sind tiefgründig, ihre Stimme wandlungsfähig. Abseits der Bühne engagiert sie sich tatkräftig für soziale Gerechtigkeit und humanitäre Projekte. Vienna Teng - We've Got You
„Blut ist nicht dicker als Wasser“ von Daniela Emminger ist ein wuchtiger, bitterböser Anti-Heimat- und Entwicklungsroman. In Markus Köhles Satire „Land der Zäune“ wird das Vorstadthaus zur Festung. Lesung und Gespräch in der Alten Schmiede, moderiert von Johannes Tröndle.
Die Pianistin Maria Radutu nutzt neue Technologien, um klassische Musik neu erlebbar zu machen. Mithilfe des Spiro-Systems von Steinway & Sons tritt sie in einen musikalischen Dialog mit Klavierlegenden – für ein überraschendes Konzerterlebnis.
Am 28. April zeigt das Stadtkino in Kooperation mit dem "IWM" und den "Aktionstagen Politische Bildung" Alexandra Makarovás Film. Im Anschluss sprechen Saša Makarová und Misha Glenny über ihre Erfahrungen rund um Prager Frühling und Samtene Revolution. Moderation: Barbara Tóth.
Tag 1: "Walpurgisnacht" mit Ankathie Koi & KMT, Greta La Critta, Lesung Mercedes Kronberger, Screening "Aufstand der Schwestern & Fazo666Fazo" und Mitternachtsmesse; Tag 2: "Arbeit" als Pseudo-Oper, Jazzolo und Filmscreening; Tag 3: "Tschoch" mit Filmscreening, Lesung Barbara Zeman und Schnapsturnier; Tag 4: "Kreuz". Am Mittwoch beginnt das Festival um 17:00, an den restlichen Tagen um 19:00.
Die Leica Galerie Wien zeigt 30 Werke der Finalisten des 14. Leica Street Photo Contest. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Straßenfotografie – von intimen Momenten bis zu dramatischen Szenen – mit Stil und oft mit viel Ausdruckskraft.
In 8½ ringt der Regisseur Guido Anselmi mit einer Schaffenskrise. Zwischen Realität, Erinnerung und Fantasie verliert er sich in Träumen und Beziehungen. Federico Fellini zeigt in poetischen Bildern die innere Welt eines Künstlers, der seinen Film – und sich selbst – sucht.
Wie Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammen funktionieren können? Darüber diskutieren Theresa Imre (Gründerin und CEO, markta), Max Stiegl (Gastronom, Gut Purbach) und Christian Bachler (Landwirt, Bergerhof Krakauebene) unter der Moderation von Philipp Blom (Historiker & Klimaphilosoph).
Auf Einladung der ARCHITECTURE LOUNGE des Architekturzentrum Wien gilt am 1. Mai für alle Architekturinteressierten „Eintritt frei“ im Az W. 14:00+17:00: Führung durch die Ausstellung „Suburbia. Leben im amerikanischen Traum“
Das Prater Museum öffnet an diesem Wochenende nicht nur die Türen, sondern wartet auch mit unzähligen Führungen und Veranstaltungen auf. Diese reichen von Führungen zur Geschichte des Praters oder wie der Prater sich in die Kulturgeschichte Wiens (Literatur, Film und Musik) eingeschrieben hat, bis zu einem Abschlusskonzertabend am Sonntag. Ein wahrlich abwechslungsreiches Programm & das alles bei freiem Eintritt!
Eläkeläiset, die selbsternannte „größte Humppa-Band der Welt“, begeistern seit über 30 Jahren mit ihrer finnischen Polka-Version bekannter Songs. Ihre mitreißende Musik und treue Fangemeinde machen sie zu Kult – auch weit über Finnland hinaus.
In Wilde Erdbeeren reist der alte Arzt Isak mit seiner Schwiegertochter von Uppsala nach Stockholm. Unterwegs begegnet er jungen Leuten, Erinnerungen und inneren Bildern. Regisseur Ingmar Bergman reflektiert dabei sein Leben und ehrt Kinolegende Victor Sjöström.
Liliane Lijn (*1939, New York) verbindet seit über 60 Jahren Kunst, Poesie und Wissenschaft. Ihre kinetischen Werke erforschen Licht, Energie und Bewegung. Ab den 1980ern thematisiert sie Körper und Weiblichkeit in multimedialen Skulpturen. „Arise Alive“ ist ihre größte Einzelausstellung.
Der Dramatiker (& sonst auch noch vieles mehr) Tom Stoppard erzählt in seinen Interviews mit Witz und Scharfsinn über Theater, Autorenschaft, Emigration, England und seine jüdische Identität. Nora Jacobs und Christoph Radakovits, zwei Schauspieler:innen tragen eine Collage aus seinen Gesprächen vor.