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Heute
  • Peter Rosei – Entwurf für eine Welt ohne Menschen

    Alte Schmiede Schönlaterngasse 9, Wien, Österreich
    Literatur

    Bei Erscheinen von "Entwurf für eine Welt ohne Menschen" 1974 wurde Peter Roseis Reisebeschreibung als „Mausoleum für eine Menschheit am Ende ihrer Geschichte“ gefeiert. Ein Kaspar Hauser durchstreift eine menschenleere Welt, real oder imaginiert. Eine präzise, halluzinatorische Wanderung bis an die Grenzen der Wahrnehmung, jetzt neu zugänglich. Das Buch wird vom Residenzverlag im März neu aufgelegt. Walter Famler spricht mit dem Autor.

    Kostenlos
  • Father Mother Sister Brother (US 2025)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    Drei Episoden, drei Länder, eine Familie: In den USA, Dublin und Paris erkundet Jarmusch mit einem namhaften Ensemble (quasi die Film-Familie des Regisseurs) Nähe, Distanz und Generationenkonflikte. Architektur und Gesten ersetzen große Worte. Ein dreiteiliges Fresko in gewohnt reduzierter Jarmusch-Manier.

  • À bout de souffle (FR 1960)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    Michel Poiccard, ein kleiner Gauner, versucht die amerikanische Studentin Patricia zu beeindrucken. Godards Debüt vereint Truffauts Buchidee, Chabrols technisches Können und Belmondos sowie Sebergs ikonische Präsenz zu einem formal innovativen Film, der inhaltlich bereits die Konflikte des 1960er vorwegnimmt. Der Film ist am 4.4. ein zweites Mal zu sehen.

  • LA FONTE. Festival di letteratura italiana

    Odeon Theater Taborstraße 10, Wien
    Literatur

    LA FONTE Vienna 2026: Ein Wochenende mit italienischer Gegenwartsliteratur: neun zweisprachige Buchpräsentationen, ein Konzert und eine Kinderlesung. Autor:innen aus Italien präsentieren Essays, Romane, Graphic Novels, Krimis und Kinderbücher. Reservierung erforderlich!

  • Gute Projektion! Über Wahrhaftigkeit und das Als-ob im zeitgenössischen Kino

    Kino

    Das Göteborg Film Festival 2026 stand unter dem Motto "Truth" und erforschte Wahrhaftigkeit im zeitgenössischen Kino. Das Radio-Feature von Anna Obererlacher untersucht, wie Spielfilme dokumentarische Mittel nutzen und Dokumentarfilme kunstvoll erzählen. In Zeiten, in denen Bilder zu Waffen werden, fragt die Sendung nach filmischen Wahrheiten jenseits von Fakt und Fiktion und nach humanistischen Möglichkeitsräumen des Kinos.

  • Ingeborg Bachmann – Die frühen Hörspiele

    Das OFF Theater Kirchengasse 41, Wien
    Theater

    Zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns: Zwei Live-Hörspiele nach ihren frühen Radiowerken. "Die Radiofamilie" taucht ins Wien der 50er, "Ein Geschäft mit Träumen" schickt einen Angestellten in einen Laden, wo Träume käuflich sind, Zeit aber knapp. Eine Aufführung des Kollektiv Wortart.

  • Schubert unrasiert.

    Theater Drachengasse Drachengasse 2, Wien
    Konzert

    Franz Schubert war meist fein rasiert: Vier Bühnenschaffende nehmen Schuberts Lieder ernst und auseinander: Klassik trifft Jazz, Folk und Rock, Schubert kommentiert als Geist den Abend. Kein gewöhnlicher Liederabend, sondern musikalisches Wagnis, inklusive Augenzwinkern.

  • A Zed & Two Noughts (UK/NL 1985)

    Breitenseer Lichtspiele Breitenseer Straße 21, Wien
    Kino

    Zwei Zwillingsbrüder, ein toter Schwan und eine schwangere Frau: Greenaway arrangiert Tod, Symmetrie und Körper zu einem kühlen Bilderrätsel. "A Zed & Two Noughts" ist Naturfilm, Memento Mori und visuelles Experiment zugleich, garniert mit Musik von Michael Nyman.

  • Marco Presta – Methusalem kauft Artischocken

    Odeon Theater Taborstraße 10, Wien
    Literatur

    Marco Presta, 1961 in Rom geboren, begann als Schauspieler und Theaterautor. Seit 1995 moderiert er die Kultsendung Il Ruggito del Coniglio auf Radio Rai 2. Methusalem kauft Artischocken ist sein erstes auf Deutsch erschienenes Buch. Moderation: Anna Bellé, Dolmetscherin: Ilse Kratochvil, Lesung auf Deutsch: Dirk Stermann.

  • Käthe Leichter. Und die Vermessung der Frauen

    Waschsalon Karl-Marx-Hof Halteraugasse 7, Wien
    Ausstellung

    Käthe Leichter (1895-1942) war eine führende Persönlichkeit der Arbeiterbewegung der Ersten Republik und Pionierin der Sozialforschung. Als Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer untersuchte sie die Lebens- und Arbeitsbedingungen berufstätiger Frauen. Ihre Forderungen sind bis heute aktuell. Zu sehen bis 1.3.2026.

  • Marina Abramović

    Albertina Modern Karlsplatz 5, Wien
    Ausstellung

    Marina Abramović, 1946 in Belgrad geboren, gilt als Pionierin der Performancekunst. Mit radikalen Körper- und Grenzerfahrungen erforscht sie seit den 1970ern Ausdauer, Schmerz und Nähe zum Publikum. Ihre Arbeiten machten sie zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Die Ausstellung ist bis 1.3.2026 zu sehen.

  • No Mercy – Film & Gespräch mit Valie Export

    Stadtkino im Künstlerhaus Akademiestraße 13, Wien
    Kino

    Isa Willinger versammelt Regisseurinnen wie Céline Sciamma, Catherine Breillat und Virginie Despentes zum Gespräch über Macht, Geschlecht und Freiheit im Kino. Sie sprechen über Sex, Gewalt, den female gaze und was es heißt, als Frau Filme zu machen.