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Heute
  • Ingrid Brodnig – Feindbild Frau

    FAKTory Universitätsstraße 9, Wien
    Gespräch

    Ingrid Brodnigs untersucht in ihrem neuen Buch Hass gegen Politikerinnen im Netz. Die Digitalexpertin analysiert Mechanismen der Einschüchterung und zeigt, wie Frauen aus öffentlichen Räumen verdrängt werden sollen. Das Buch bietet Handlungsvorschläge und Anlaufstellen für Betroffene und Unterstützer:innen.

  • Elias Hirschl und Lukas Diestel – Keine Angst vor KI

    Literaturhaus Wien Zieglergasse 26A, Wien
    Gespräch

    Elias Hirschl plädiert für Kunst als Selbstzweck und erinnert daran, dass KI keine schöpferische Kraft besitzt, sondern nur bestehende Texte reproduziert und auf letztlich unbezahlter Arbeit realer Autor:innen basiert. Gemeinsam mit Lukas Diestel fragt er: Ist die eigentliche Bedrohung nicht das kapitalistische System, das Kunst auf Content reduziert?

    Kostenlos
  • Austra (CAN)

    Flex Augartenbrücke 1, Wien, Österreich
    Konzert

    Die kanadische Musikerin Katie Stelmanis verbindet unter dem Projektnamen Austra klassisch geschulte Opernstimme mit dunklem Synth-Pop und elektronischen Soundscapes. Ihre Musik bewegt sich zwischen atmosphärischer Clubmusik und experimenteller Elektronik. Neben ihrer Bandarbeit komponiert sie auch Filmmusik und arbeitet an verschiedenen Projekten mit.

  • Eine Bilanz des Systems Orbán

    Karl-Renner-Institut Karl-Popper-Straße 8, Wien
    Gespräch

    Bei den ungarischen Parlamentswahlen am 12. April hat Péter Magyars TISZA-Partei laut Umfragen Chancen auf den Wahlsieg. Wie steht es nach 16 Jahren Orbán um Demokratie und Rechtsstaat? Wie funktioniert das korrupte Netzwerk? Wird sich Orbán verdrängen lassen? Mit Andreas Schedler (CEU Democracy Institute) und Petra Thorbrietz (Autorin). Moderation: Gerhard Marchl.

    Kostenlos
  • Slobodan Šnajder – Engel des Verschwindens

    Alte Schmiede Schönlaterngasse 9, Wien, Österreich
    Literatur

    Slobodan Šnajders Roman erzählt die Geschichte Jugoslawiens anhand eines Mietshauses in Zagreb. Von 1941 bis 1991 verfolgt er die Bewohner: Professor Gavranić, die übersinnliche Frau Blavatsky, den Ustascha Mile und das Findelkind Anđa Berilo, das vom Dienstmädchen zur Partisanin wird. Ein Panorama Mitteleuropas im 20. Jahrhundert.

  • Der Kanal (PL 1957)

    METRO Kinokulturhaus Johannesgasse 4, Wien
    Kino

    September 1944, Warschauer Aufstand: Lieutenant Zadra führt seine letzten Kämpfer durch die Kanalisation zum Stadtzentrum. In der Enge und Dunkelheit zeigt sich Mut neben Verzweiflung, Liebe neben Angst. Andrzej Wajdas Film verzichtet auf Heldenpathos und zeigt stattdessen Menschen am Limit. 1957 in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

  • Leo Fischer: Tradwives und Alpha-Males

    MAK – Museum für angewandte Kunst Stubenring 5, Wien
    Gespräch

    Traditionelle Geschlechterrollen erleben in sozialen Medien eine Konjunktur: "Tradwives" zelebrieren das häusliche Glück, Männlichkeits-Coaches predigen Härte. Beide Szenen verfolgen kommerzielle Interessen, die Grenze zu autoritären Weltbildern verschwimmt. Rechte Social-Media-Strateg:innen nutzen Gender-Diskurse für ihre Agenda. Im Rahmen der Reihe "Kunst – Forschung – Geschlecht".Im Auditorium, Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien

    Kostenlos
  • Nava Ebrahimi – Und Federn überall

    Literaturhaus am Inn Josef-Hirn-Straße 5, Innsbruck
    Literatur

    Was haben Hühnerbrüste mit Flucht zu tun? Im Geflügelschlachthof treffen eine Ingenieurin, ein afghanischer Dichter und eine Haushaltshilfe aufeinander. Nava Ebrahimi verknüpft ihre Schicksale zu einem Roman über Entfremdung, Erschöpfung und ökonomische Zwänge, ein Werk über die Suche nach Sinn und Zukunft in einer harten Gegenwart. Nava Ebrahimi spricht mit Gabriele Wild über ihr Buch "Und Federn überall".

    Kostenlos
  • Cai Dongdong (Eröffnung)

    Ostlicht Absberggasse 27, Wien
    Ausstellung

    Der chinesische Künstler Cai Dongdong arrangiert gefundene und eigene Fotografien zu Collagen und Objekten. Er erweitert die Präsentationsformen der Fotografie, ohne von deren Ästhetik abzuweichen, und nutzt Humor, um die Last der Geschichte aufzulösen. Die New York Times lobte seine bemerkenswerten neuen Wege. Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend. Zu sehen bis 25.4.

  • Melt (AT 2025)

    Stadtkino im Künstlerhaus Akademiestraße 13, Wien
    Kino

    Nikolaus Geyrhalter dokumentiert in Melt das weltweite Abschmelzen von Schnee und Eis. In ruhigen, langen Einstellungen zeigt er Landschaften im Wandel. Dafür reiste er an zahlreiche Orte und lässt Menschen sprechen, die direkt mit dem Verschwinden des Eises leben. Auf jeden Fall ist das ein Film für die große Leinwand. Ein Gespräch mit Sophia Laggner (Regieassistenz & Recherche MELT) und Friedrich Macher (Alpenverein Austria).

  • Blue (GB 1993)

    Filmmuseum Augustinerstraße 1, Wien
    Kino

    79 Minuten International Klein Blue auf der Leinwand, kein Schnitt, keine Bewegung. Als Derek Jarman durch seine HIV-Infektion temporär erblindete, konnte er nur noch Ultramarintöne wahrnehmen. Dazu Stimmen, poetische Texte über AIDS und den Tod, die Namen verstorbener Freunde, Musik von Simon Fisher Turner. Live-Performance mit Fisher Turner und Neil Young.

  • Kommando Elefant & Low Life Rich Kids (AT)

    RadioKulturhaus Argentinierstr. 30A, Wien
    Konzert

    Low Life Rich Kids eröffnen mit ironischem Postpunk und Spoken Word. Das Trio aus Coco Brell, Mara Romei und Bernhard Eder behandelt globale Erwärmung, Ungerechtigkeit und Selbstoptimierung. Kommando Elefant folgen mit Indie-Elektronik zwischen Alltag, Apokalypse und Affekt. Neue Songs vom Album "Desolate Gefühle" und Klassiker wie "Alaska". Ein Doppelabend mit Haltung, Humor und Herz.