Gernot Plass interpretiert Schillers “Maria Stuart” neu und versetzt das Stück in die Gegenwart. Eine theatralische Gratwanderung, die ihm und seinem Ensemble sehr gut gelungen ist. Eine Prise Fußball und Anleihen bei James Bond peppen das Stück auf. Die schauspielerische Leistung ist beeindruckend.
Ein humorvoller Doku-Trip: Journalist Ben reist von Berlin bis Mexiko, um von „Preppern“, „Doomern“ und anderen Weltuntergangs-Experten zu lernen, wie man mit Krisen wie Klimawandel und sozialem Kollaps umgeht. Ein Blick in die globale „Collapse Community“ unter der Regie von Ben Knight.
Türkische Musik neu gedacht: Mit Darbuka, elektrischer Saz, Holzlöffeln und Oszillatoren mischt die Band Sufi-Tradition, Folk, Orient-Dub und Psych-Rock. Ihr Credo: ständige Improvisation und moderne Neuinterpretation.
Die Sozialforscherin Janine Heinz untersucht die Ursachen für den Aufstieg rechts-autoritärer Parteien, darunter Glaubwürdigkeitskrisen, Wissenschaftsskepsis und Medienkonsum. Sie zeigt (hoffentlich), wie gesellschaftliche Solidarität möglich ist.
Mathias Énard, Prix-Goncourt-Gewinner 2015, schreibt anspruchsvoll und unterhaltsam. In Tanz des Verrats fegt er über das zerstörte Parkett der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Emilia Pérez (2024), ein Musik-Krimi von Jacques Audiard, erzählt von einem Drogenboss (Karla Sofía Gascón), der nach seiner Transition den Ausstieg aus der Szene und ein neues Leben als Frau sucht. Mit kraftvollen Performances von Zoe Saldaña und Selena Gomez erhielt der Film Lob für seine Kreativität.
Christoph & Lollo, das satirische Liedermacher-Duo, begann in den 1990ern mit Skispringerliedern und entwickelt seither fröhlich-ironische Protestlieder. Ihr neues Album Alles gut feiert diese Woche Premiere – gewohnt bissig und originell.
Statt sich auf fragwürdige Ratschläge von übergriffigen Regisseuren einzulassen, rollt sich Melike Yağız-Baxant den roten Teppich selbst aus. Mit einzigartiger Mimik, Gestik und Timing begeistert sie - eine echte Entdeckung! Weitere Termine: 28. und 30.11.
In "Ortstaxe" kombiniert der Klezmer-Kabarettist Aliosha Biz Wiener Lokalkolorit mit globalen Themen: Von der Müllabfuhr in Wien und Moskau über Kärntner Speckfeste bis zu den Tiroler Bergen – stets mit Humor, Dialektvielfalt und einem Augenzwinkern Richtung „baasst schun“-Mentalität.
DESERTSHORE III feiert Künstler:innen, die Melancholie als positive Kraft nutzen. Die schottische Band Arab Strap und The Notwist zeigen dies eindrucksvoll. Im Eröffnungstalk „Melancholia“ geht es um Selbstreflexion als Gegenmodell zur polarisierten, oft empathielosen Öffentlichkeit. Samstag 30.11.V°T//Volkstheater20:00-20:40 Uhr ROSA ANSCHÜTZ21:00-21:40 Uhr THE KVB22:10-23:10 Uhr ARAB STRAP V°T//Rote Bar19:00-19:40 Uhr Talk MELANCHOLIA mit Joanna Gemma Auguri, Aidan Moffat (Arab Strap), Moderation: Christian Morin (Kurator DESERTSHORE)23:30-00:20 Uhr DAS KINN00:20-02:00 Uhr DJ KARL KNALL V°T//Dunkelkammer19:40-20:20 und 23:20-00:00 Uhr VÍZ SO 1.12.V°T//Volkstheater20:00-21:00 Uhr JOANNA GEMMA AUGURI21:30-22:30 Uhr THE NOTWIST V°T//Rote Bar22:40-23:20 Uhr INSECT ARK
The Big Heat ist ein Film-Noir-Klassiker von Fritz Lang, in dem ein unbestechlicher Polizist gegen ein korruptes Verbrecherkartell kämpft. Getrieben von persönlicher Rache deckt er ein Netz aus Gewalt, Verrat und moralischem Verfall auf. Basierend auf einem Roman von William P. McGivern.
Der 13-jährige Ashraf erlebt im tunesischen Bergland den Mord an seinem Cousin durch Jihadisten. Der Film des tunesischen Regisseurs Lotfi Achour zeigt die düstere Realität isolierter Regionen und wie Kinder Traumata durch Fantasie bewältigen. Ein starkes politisches Statement.
Kishi Bashi ist ein anspruchsvoller Singer/Songwriter und Multiinstrumentalist. Er wurde in Seattle geboren, studierte Filmmusik und spielte unter anderem mit Regina Spektor und of Montreal. Seine Songs zeichnen sich durch komplexe Arrangements, eingängige Melodien und den Einsatz seiner Violine aus.
Anna Durnová, Wiener Soziologieprofessorin mit tschechischen Wurzeln und Michal Hvorecký, einer der führenden slowakischen Romanciers und Essayisten der Gegenwart sprechen über die politische Entwicklung der Slowakei unter der Regierung von Robert Fico. Moderiert wird der Abend von Robert Misik. Anmeldung ist erforderlich (siehe Webseite)
Die Resilienzforschung zeigt: Literatur stärkt durch Held:innengeschichten das Vertrauen in die eigene Stärke. Von Märchen bis Krimi festigen Texte innere Narrative. Doch können auch tragische Geschichten der Selbstvergewisserung dienen? Ein Gespräch zwischen Bettina Balàka und Helwig Brunner.
Ein Frühwerk von Francis Ford Coppola. Der Abhörspezialist Harry Caul (Gene Hackman) überwacht ein Paar und kommt einem Mordkomplott auf die Spur. Getrieben von Schuldgefühlen und Paranoia wird er Teil eines gefährlichen Spiels um Wahrheit und Macht.
Mongolische Pferdegeige, bulgarische Spießgeige und ein französischer Perkussionist - diese Kombination bringt viel Schwung auf die Bühne und reißt das Publikum mit. Unbedingt dem Hörbeispiel lauschen. Violons Barbares - Olelia
Die Ärztin Marie Theres wird am Hochzeitstag von ihrem Mann verlassen. Betrunken landet sie in einer Frauenbar und trifft Fa, eine freigeistige Frau. Zwischen beiden funkt es, doch familiäre, gesellschaftliche und persönliche Konflikte stehen im Weg. An diesem Abend sind nach dem Film die Regisseurin Kat Rohrer und am Film Beteiligte für einen Gesprächsrunde anwesend.
Das Theater in der Josefstadt zeigt in den Kammerspielen Fritz Hochwälders Satire Der Himbeerpflücker (1965): Ein Juwelendieb wird in einem Dorf für einen KZ-Wächter gehalten. Statt der Sache nachzugehen und ihn eventuell auszuliefern, verhandeln die Bewohner – und entlarven ihre eigene Schuld.
Wien hat vor kurzem die Grenze von 2 Millionen Einwohnern überschritten. Wien wächst rasant und ist mittlerweile die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum. Doch was macht Wien zur Metropole, wo bleibt sie provinziell? Wie wirkt sich das Wachstum auf die Stadt und ihre Gesellschaft aus? Diese Fragen sollen an diesem Abend diskutiert werden.
Autor und Regisseur Calle Fuhr steht in diesem Solo auf der Bühne - und nimmt das Publikum mit auf eine ebenso detailreiche wie unterhaltsame Reise ins SIGNA-Wunderland. So entsteht ein ganz besonderer Theaterabend zwischen Stand-up, TED-Talk und Lecture Performance. Das Stück war im vergangenen Frühjahr stets ausverkauft. Für die Vorstellung am 5. und 6.12. gibt es ab 5.11. Tickets auf der Volkstheaterseite.
Die beiden Friedensaktivist:innen Joe Perlow (Israel) und Hamzy Howidy (Gaza) betrachten den aktuellen Nahostkonflikt. Das Gespräch findet im Rahmen des Filmfestivals This Human World statt.
Die kanadische Pianistin, die für ihre famosen Bach-Interpretationen bekannt ist, spielt im Musikverein als Solistin unter anderem die "Chromatische Fantasie und Fuge" von Johann Sebastian Bach.
Nach Jahren im Gefängnis kehrt Lang in seine verfallene Heimatstadt an der Wüste Gobi zurück. Er wird Hundefänger, knüpft eine tiefe Bindung zu einem einsamen Streuner und begibt sich mit ihm auf eine Reise. Ein Film von Gou Zhen.
Nicht ganz zufällig steht "To Be or Not to Be" von Ernst Lubitsch am Beginn der Filmreihe "Master of Comedy", es ist einer der letzten und wohl auch bekanntesten Filme Lubitschs. Eine polnische Theatergruppe kämpft im von den Nazis besetzten Warschau mit Schauspiel und Täuschung gegen die Besatzer. Viel Humor, Mut und Liebe stehen im Mittelpunkt. Ernst Lubitsch - Master of Comedy von 6.12.2024 bis 8.1.2025
Nach Berlinale und Viennale feiert Alexander Horwaths Regiedebüt im Filmmuseum Premiere: ein Essayfilm, der Henry Fonda und seine Rollen zu einer Figur vereint – eine Verbindung zwischen altem und neuem Amerika. Spannend montiert, ein Roadtrip durch die Filmgeschichte. Alexander Horvath ist an diesem Abend anwesend.
Mixed beleuchtet Wiens Vielfalt jenseits des Klischees. In 48 Geschichten wird gezeigt, wie Kulturen, Sprachen und Ideologien die Stadt prägten – von chinesischen Restaurants bis zu Protesten afrikanischer Studierender und populistischen Diskursen. Die Ausstellung ist bis zum 20.4.2025 zu sehen.
In der Medizin um 1900 gab es bahnbrechende Fortschritte, zum Beispiel im Bereich der Chirurgie. In einer Spezialführung im Sigmund Freud Museums erfährt man von den Anfängen Freuds als junger Sekundärarzt, von fragwürdigen Experimenten und Kokainselbstversuchen.
In John Fords "The Grapes of Wrath" nach dem Roman von John Steinbeck reist die verarmte Familie Joad während der Great Depression von Oklahoma nach Kalifornien, um Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Dort kämpfen sie gegen Ausbeutung, Armut und Ungerechtigkeit. Ein Klassiker mit Henry Fonda! Der Film ist Teil der Filmreihe "Fonda & Stewart" im Filmmuseum, einen zweiten Termin für den Film gibt es am FR 3.1.2025 um 18:00. Ich weise im Newsletter nochmals darauf hin.
Vier Vertreter*innen verschiedener Religionen debattieren über den Kern der Religionsfreiheit, transformative Wünsche in der Religionskritik und die Zukunftsperspektiven. Dabei wird auch die Rolle der Kunstfreiheit hinterfragt. Zu dieser Veranstaltung gibt es auch einen Livestream: https://youtube.com/live/vtW2qO0B0Lc
1978 in Chile wird Raúl Peralta, ein einsamer Modellbauer, durch verdächtige Aktivitäten neuer Nachbarn aus seinem Alltag gerissen. Bei der Suche nach Wahrheit versinkt er in Paranoia, Gewalt und brutalen Enthüllungen über die unterdrückte Gesellschaft. Ein Film von Diego Figueroa.
Christo Buschek, Pulitzer-Preisträger, spricht in der letzten "Aufmacher Medienrunde" 2023 über Fähigkeiten und Methoden der Investigativarbeit. Er deckte Uiguren-Masseninhaftierung auf und entwickelte Software zu Kriegsverbrechen in Syrien.
Der Regisseur Nacer Khemir erzählt in poetischen Bildern von der andalusisch-arabischen Hochkultur. Ein Schüler sucht 60 Begriffe für Liebe und entdeckt eine Welt voller Mythen, Visionen und Toleranz, bedroht von Fanatismus und Zerfall. Zur Eröffnung der Filmreihe "In 14 Filmen um die Welt" ist der Mitbegründer des Cinematograph Dietmar Zingl anwesend.
China führt bei Technologien wie KI-Überwachung, Social Credit und Telekommunikation. Der Sinologe Dr. Christian Göbel spricht darüber, wie Innovation in China staatliche Kontrolle stärkt und die Einparteienherrschaft stabilisiert.
Im Rahmen des "Winter im MQ" gibt es ein Konzert von Panik Deluxe, das Projekt einer jungen Wiener Musikerin. Ihre Musik ist eine Mixtur aus Elektro, Gothic, Industrial und Pop und die Texte sind inspiriert von einem Dublin-Aufenthalt.
Porridge Radio, 2014 gegründet, wuchs von Open-Mic-Auftritten zur gefeierten Band. Ihr neues Album Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me (2024) spiegelt persönliche Themen wie Burnout, Melancholie und Wachstum wider. Heimo Mürzl hat auf extra-music einen lesenswerten Artikel zur Band verfasst.
Alljährlich im Dezember im Chelsea. Attwenger, das Polkapunk-Duo aus Linz, bleibt auch 2024 unverkennbar. Mit Dialektgesang, Quetschn und Elektronik feiern sie Minimalismus und groovige Ästhetik.
Die junge Nepalesin Pema heiratet Tashi und mit ihm mit dessen Brüdern gleich zwei andere Männer mit, so besagt es die Tradition einer polyandrischen Kultur. Nach einer ungeplanten Schwangerschaft begibt sich Pema auf die Suche nach ihrem primären Ehemann und der mystischen Geisteswelt "Shambhala" quer durch Nepal. Filmtrailer (Youtube)
Die Tiger Lillies präsentieren ihr neues Album, das die Sinnlosigkeit der Existenz erforscht. Mit Humor und Tiefgang beleuchten sie, wie menschliche Errungenschaften verblassen. Sänger Martyn Jacques nennt es "eine Entschuldigung für das 50. Album". Was spricht denn gegen eine fundierte Lektion in Sachen "Nihilismus"?Am Samstag sind die Tiger Lillies um 16:00 und um 20:30 auf der Bühne und am Sonntag um 20:30.
Yi Yi von Edward Yang erzählt vom Leben einer taiwanesischen Familie, die mit Alltagsproblemen, Liebe, Verlust und Identität kämpft. Durch die Perspektiven von drei Generationen wird ein poetisches Bild des Lebens und menschlicher Beziehungen gezeichnet.
Der Film des nepalesischen Regisseurs Nabin Subba zeigt das Leben der ethnischen Minderheit Limbu im Osten Nepals und erzählt von Numa, einem jungen Mädchen, das zwischen Tradition und eigenen Wünschen steht. Ihr Kampf spiegelt das Schicksal vieler junger Frauen in ähnlicher Lage wider. Der Film ist Teil der Filmreihe In 14 Filmen um die Welt.
„Während Lügen schon zweimal um den Globus gelaufen sind, bindet sich die Wahrheit gerade erst die Schuhe.“ Ein Film Friedrich Moser über den Kampf gegen Fake News, Propaganda und Desinformation mit den Mitteln der Terrorabwehr, Big Data Analyse und Künstlicher Intelligenz. Zur Filmseite mit Trailer.
Als Opener gibt Esther Wratschko erste Einblicke in ihr gerade enstehendes Soloalbum – zutiefst Persönliches erzählt durch jiddische Liedtradition und Lyrik. Mit Stimme, Tasten und Knöpfen webt sie ein musikalisches Netz, das Verlorenes und Wiedergefundenes zum Eigenen verspinnt.Danach folgt eine Open Stage für alle interessierten Musiker:innen und natürlich Hörer:innen.
Die Politikwissenschaftlerin analysiert rechte Denkmuster, etwa in ihrem Buch Radikalisierter Konservatismus (Kreisky-Preis 2021). In der Gegenwartskunde beleuchtet sie aktuelle Themen.
In drei Soli behandelt das Ensemble das Thema "Freiheit", wägt ab, verwirft, schmiedet Pläne für eine Parteigründung und eine Marsbesiedelung, schmeißt eine Runde für alle, Dias an die Wand und die Frage in den Raum, was wir anstellen mit der gemeinsamen, fortgeschrittenen Zeit.
Die Magnum-Fotografin Mary Ellen Mark (1940–2015) porträtierte ab den 1960er-Jahren das Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft. Die Bilder von Frauen und Mädchen entstanden im Kontext der Frauenrechtsbewegung und eines männlich dominierten Bildjournalismus. Am Mittwoch, den 18.12. gibt es im Westlicht eine Führung zur Ausstellung.
Sein Stil vereint Soul, RnB, Pop, HipHop und elektronische Musik. Diese Einflüsse ermöglichen ihm, seinen eigenen Sound zu entwickeln und sich kreativ in verschiedenste Richtungen zu entfalten.
Agnès Varda, Fotografin, Installationskünstlerin und Pionierin der Nouvelle Vague, ist eine Institution des französischen Kinos. In einem Regiesessel sitzend, gibt sie anhand von Fotos und Filmausschnitten einen Einblick in ihr unorthodoxes Schaffen.
Die Protagonistin in Othmanns Roman "Vierunsiebzig" kehrt in die jesidische Stadt Shingal im Nordirak zurück, Schauplatz des IS-Genozids 2014 an den Jesiden. Ihre Reflexion vereint Erinnerungen, Gespräche und Aufarbeitungen zu einem vielstimmigen Zeitzeugnis des 74. Massakers an den Jesiden. Moderiert wird der Abend von Ilija Trojanow.
Lana Gogoberidzes erfolgreichster Film folgt Sofiko, einer Journalistin, die sich ihrer Arbeit widmet, aber mit ihrer Vergangenheit und einer Trennung ringt. Durch ihre Interviews mit Frauen entsteht eine vielstimmige Studie weiblicher Erfahrungen. Der Film entging nur knapp der sowjetischen Zensurbehörde.
Spiel mir das Lied vom Tod (C’era una volta il West) ist ein epischer Italowestern von Sergio Leone. Er erzählt von Rache, Gier und dem Wandel durch die Eisenbahn. Mit ikonischen Figuren, meisterhafter Musik von Ennio Morricone und grandioser Bildsprache gilt er als Meilenstein des Genres.
In seinem Heimatbezirk Leopoldstadt, auf der Bühne des Theater Nestroyhof Hamakom zieht der umtriebige Musiker, Comedian, Produzent und DJ, zum Abschluss der diesjährigen Konzertreihe in "Sam's Bar" Bilanz der letzten 35 Jahre. Er geigt, unterhält und legt auf.
Tief verwurzelt in britischem Folk und amerikanischer Gitarrenmusik verbindet Smith Fingerstyle- und Slide-Techniken. Mit rauchiger Stimme, innovativer Gitarrenarbeit und emotionalem Songwriting begeistert er Fans und nimmt sie auf eine musikalische Reise mit. Mehr Infos zu John Smith finden sich in einem Artikel von Gerald Schmickl auf extra-music.at.
Ex-Staatsanwalt Paul Biegler kehrt aus dem Ruhestand zurück, um einen komplexen Mordfall zu übernehmen: Ein Leutnant tötete einen Barbesitzer, der angeblich seine Frau vergewaltigt hatte. Der Film entlarvt Justiz und Moral als vielschichtiges, humorvolles Wechselspiel ohne klare Wahrheiten. Einer der bekanntesten Filme des österreichisch-amerikanischen Regisseur Otto Preminger mit James Stewart in der Hauptrolle.
Im Film des Regisseurs Sidney Lumet muss eine Jury über einen Mordfall entscheiden. Ein einzelner Geschworener zweifelt an der Schuld des Angeklagten und überzeugt die anderen, ihre Vorurteile zu hinterfragen. Ein intensives Drama über Gerechtigkeit. Der Film läuft nochmals am 5.1.2025 um 18:00 .
Im Remake des "unsterblichen" Vampirfilms Nosferatu kreiert Eggers eine Neuinterpretation des Bram Stoker Stoffes mit beeindruckenden Stadt-, Burg- und Landschaftsbildern und einer sexuell hochgeladenen Story. Zur Einordnung in die Tradition der Nosferatus bietet das Gartenbaukino die Gelegenheit, das Original aus dem Jahr 1922 und das Remake von Werner Herzog (mit wem sonst als Klaus Kinski in der Hauptrolle) zu sehen.
In dieser Twist-Folge geht es u.a. um Wien, der Urbanist Eugene Quinn führt auf seiner Tour „Vienna Ugly“ zu den - seiner Meinung nach - „hässlichsten“ Gebäuden der Stadt. Er fragt: Warum ist „Hässlichkeit“ manchmal spannender als „Schönheit“?