Fünf Jahre lang besuchte die Künstlerin Barbara Pacholik 20 Frauen, sprach mit ihnen über ihre Arbeit und malte anschließend großformatige Porträts. Die Ausstellung verbindet Bilder und Gesprächsauszüge und versammelt Persönlichkeiten von Barbara Blaha bis Nicola Werdenigg. Zu sehen ist die Ausstellung bis 31.8.2026 täglich von 8:00 bis 20:00.
"Von Wegen Lisbeth" aus Berlin verbinden Indie-Pop mit verspielten Texten, Alltagsbeobachtungen und viel Humor. Mit Gitarre, Synths und ungewöhnlichen Instrumenten schaffen sie einen eigenständigen Sound, der zwischen Leichtigkeit und Melancholie pendelt. Warum wohl "Element of Crime" ein Fan dieser Band sind? Ein Arena-OpenAir Konzert.
Im Fotoarsenal wird die Videotrilogie DOKU von Lu Yang eröffnet. In drei 3D-animierten Filmen bewohnt ein Avatar, gestaltet nach der chinesischen Künstlerin selbst, verschiedene digitale Welten. Die zentrale Frage: Was bleibt von mir, wenn mein Bewusstsein digitalisiert und endlos wiedergeboren werden kann? Die Ausstellung ist Teil der "Vienna Digital Cultures 2026".
Die Literaturmeile 2026 in Wien findet in der Zieglergasse (zwischen Lindengasse & Burggasse) statt. Die Veranstaltung verwandelt die Zieglergasse in eine lebendige Bühne für Literatur, Musik und Begegnungen mit über 50 Autor*innen und zehn Locations. Das Programm umfasst Lesungen, Konzerte und ein Angebot für Kinder und Jugendliche.
Peter Sloterdijk stellt sein neues Buch „Der Fürst und seine Erben“ vor: eine Analyse, wie fürstliche Autorität in Politik, Wirtschaft und Kultur wiederkehrt, getragen von Charisma, Medien und Management statt Erbrecht. Er zeigt, wie stark der Spielraum politischen Handelns schwankte. Im Anschluss Gespräch mit Wien Museum Direktor Matti Bunzl.
Im MAK treten mehr als 500 Objekte aus sieben Jahrhunderten in einen Dialog: Schmuck von Van Cleef & Arpels begegnet Werken von mittelalterlichen Textilien bis zur Wiener Werkstätte. Die Ausstellung folgt überraschenden Verbindungen von Form, Material und Handwerkskunst durch ein begehbares Labyrinth.
50 Jahre nach der Arena-Besetzung blickt diese Ausstellung auf die Geschichte eines Wiener Kulturorts zwischen Selbstverwaltung und Konzertbetrieb. Fotografien, Plakate, Videos und Zeitzeug erzählen von der Besetzung, dem Alltag hinter den Kulissen und fünf Jahrzehnten Musik- und Kulturgeschichte. Bis 27.9. im Wien Museum zu sehen.
Eva von Redecker legt mit ihrem Buch eine Analyse des gegenwärtigen Faschismus vor, die klassische Vergleiche mit dem Nationalsozialismus bewusst hinter sich lässt. Ihren Kern verortet sie in einem unbedingten Besitzanspruch, dessen Verteidigung notfalls über Leichen geht. Dicht, philosophisch fundiert und von Hannah Arendt beeinflusst.